Fußball: 3. Liga
Trainerumfrage: Karlsruher SC ist der heißeste Titel-Kandidat

Lotte/Osnabrück -

Nicht Tabellenführer VfL Osnabrück, sondern der Karlsruher SC gilt unter den Drittliga-Trainern als der heißeste Titelkandidat. Die Lila-Weißen nehmen in diesem Ranking hinter KFC Uerdingen sogar nur Rang drei ein. An einen Abstieg der Sportfreunde Lotte glaubt niemand.

Donnerstag, 24.01.2019, 16:04 Uhr aktualisiert: 24.01.2019, 17:49 Uhr
Der Karlsruher SC (weiße Trikots), hier im Spiel beim VfL Osnabrück mit Marcos Alvarez, gilt unter den Drittliga-Trainern als heißester Titelkandidat. Die Lila-Weißen nehmen in diesem Ranking nur Rang drei ein.
Der Karlsruher SC (weiße Trikots), hier im Spiel beim VfL Osnabrück mit Marcos Alvarez, gilt unter den Drittliga-Trainern als heißester Titelkandidat. Die Lila-Weißen nehmen in diesem Ranking nur Rang drei ein. Foto: Mareike Stratmann

Eintracht Braunschweig ist zwar für die Mehrheit der Trainer der 3. Fußball-Liga die mit Abstand größte Enttäuschung des bisherigen Saisonverlaufs. Doch abgeschrieben haben die Fußballlehrer den Ex-Zweitligisten dennoch nicht.

In einer anonymen Umfrage, an der sich 13 Trainer dieser Saison beteiligten, wurde die Eintracht nur fünf Mal als Absteiger genannt. Genauso oft wurde VfR Aalen, SG Sonnenhof Großaspach, Fortuna Köln und Carl Zeiss Jena der Absturz vorhergesagt. Außerdem erwähnt: Cottbus, Meppen und Zwickau. Den Sportfreunden Lotte wird allgemeinhin der Klassenerhalt zugetraut.

Aufstiegsanwärter Nummer eins ist nach dem Voting der Trainer nicht der aktuelle Spitzenreiter. Der VfL Osnabrück (9 Stimmen) wurde seltener genannt als der Karlsruher SC (13) und der derzeitige Dritte KFC Uerdingen (11). Mit einem Aufstieg der Spvg. Unterhaching – von einer Mehrheit als bisher größte positive Überraschung bezeichnet – rechnen fünf Trainer.

Das größte Talent der 3. Liga ist für die Trainer der Hachinger Außenbahnspieler Luca Marseiler (21); mehrfach genannt wurde auch der Außenverteidiger Dominik Schad (21) vom 1. FC Kaiserslautern. Knapp vor seinem Teamkollegen Anton Fink (31) gewann der Karlsruher Abwehrchef David Pisot (31) die Abstimmung in der Rubrik „Wertvollster Routinier“.

Die Trainer wurden außerdem nach den besten Spielern in einzelnen Positionsbereichen gefragt. Bei den Torhütern gab es ein totes Rennen zwischen Nils Körber (22, VfL Osnabrück), Kevin Broll (23, SGS Großaspach) und Benjamin Uphoff (25, Karlsruher SC).

Bei der Frage nach dem besten Innenverteidiger setzte sich Marc Endres (27, Spvg. Unterhaching) vor Kevin Kraus (26, 1. FC Kaiserslautern) und Oliver Hüsing (25, Hansa Rostock) durch; auf dieser Position wurden die meisten verschiedenen Spieler aufgerufen.

Bester defensiver Mittelfeldspieler ist nach dem Urteil der teilnehmenden Trainer Lucas Hufnagel (24, Spvg. Unterhaching) vor Marvin Wanitzek (25, Karlsruher SC) und Ulrich Taffertshofer (26, VfL Osnabrück). Meistgenannter offensiver Mittelfeldspieler ist Sascha Bigalke (29, Spvg. Unterhaching) vor René Klingenburg (25, Münster).

Auf den Außenbahnen wurden in der Defensive Christian Dorda (30, KFC Uerdingen) – vor dem Ex-Lotteraner Phillipp Steinhart (26, 1860 München – und in der Offensive Daniel-Kofi Kyereh (22, SV Wehen Wiesbaden) am häufigsten erwähnt. Die meisten Punkte bei den Stürmern sammelte Stephan Hain (30, Spvg. Unterhaching) klar vor Manuel Schäffler (29, SV Wehen Wiesbaden). Sollte Lottes Neuzugang Justin Eilers wie erhofft durchstarten, könnte er in diesem Ranking am ende der Saison auch ganz weit vorne landen.►  Hinweis: Die Umfrage ist ein Gemeinschaftsprodukt von regionalen Tageszeitungen im „Netzwerk 3. Liga“.

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