Handball: Landesliga 2
Jens Giesbert vom TSV Ladbergen fällt bis Saisonende aus

Ladbergen -

Der TSV Ladbergen muss seine Saisonziele neu definieren. Aufbauspieler Jens Giesbert fällt für den Rest der Saison aus. Das machte die Aufgabe für das Auswärtsspiel am Samstag beim TV Verl nicht einfacher.

Freitag, 01.02.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 01.02.2019, 18:52 Uhr
Im Hinspiel siegten Jens Giesbert und Co. mit 27:23 gegen TV Verl. Heute und für den Rest der Saison wird der Aufbauspieler fehlen, da er an der Schulter operiert werden muss.
Im Hinspiel siegten Jens Giesbert und Co. mit 27:23 gegen TV Verl. Heute und für den Rest der Saison wird der Aufbauspieler fehlen, da er an der Schulter operiert werden muss. Foto: Alfred Stegemann

Der TSV Ladbergen muss seine Saisonziele neu definieren. Nicht, weil der Jahresauftakt mit der heftigen Pleite beim TV Friesen Telgte in die Hose gegangen ist, sondern vornehmlich weil Jens Giesbert für den Rest der Saison ausfallen wird. Der Aufbauspieler muss sich einer Schulteroperation unterziehen. Damit fehlte der Denker und Lenker im TSV-Spiel. Mit Robin Dellbrügge (Knie gestaucht) droht eine weitere Stütze im heutigen Auswärtsspiel beim TV Verl auszufallen. Deshalb backt Trainer Holger Kaiser kleine Brötchen: „Wir fahren dort als Außenseiter hin.“

Das Hinspiel hat der TSV souverän für sich entschieden. „Heute herrschen ganz andere Vorzeichen“, erklärt Kaiser. „Der Ausfall von Jens Giesbert ist für uns ein Schlag ins Kontor.“ Aus der Not will er in der Rückrunde eine Tugend machen und der Jugend eine Chance geben. So soll Jannik Meyer Giesberts Rolle übernehmen und langsam hineinwachsen. Auch die anderen beiden Youngster Felix Beckschäfer und Malte Minnerup sollen mehr Spielanteile bekommen. „Ich bin von allen überzeugt. Sie werden ihren Weg gehen“, ist die Sache für Holger Kaiser klar.

Dennoch dürfte die Aufgabe beim TV Verl heikel werden. Schon zu Ober- und Verbandsliga-Zeiten duellierten sich die beiden Kontrahenten mit wechselndem Erfolg immer wieder. Nach schwachem Saisonstart hat sich Verl gefangen und aus den zurückliegenden neun Punktspielen acht Siege eingefahren.

So sinnt der Verbandsliga-Absteiger heute auf Revanche. „Wir sind definitiv einen Schritt weiter als im September, wo eben auch die Routine und Ruhe des Gegners den Ausschlag gegeben hatte. Aber auch da war schon was für uns drin“, erklärt TVV-Trainer Thomas Fröbel. Hart getroffen hat es zuletzt aber auch die Ostwestfalen. Sie müssen auf Marc Bode verzichten. Der Linksaußen fällt mit einer Entzündung an der Achillessehne auf unbestimmte Zeit aus.

 

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