Fußball: Frauen-Landesliga
BSV-Coach Jens Hartmann: „Sie wissen, wie ich ticke“

Brochterbeck -

Am Freitagabend steigt Frauen-Fußball-Landesligist BSV Brochterbeck mit dem Nachholspiel gegen Fortuna Gronau (Anstoß 19.30 Uhr Stadion am Kleeberg) wieder in die Rückrunde ein. Saisonziel ist der Klassenerhalt, aktuell hat der BSV bei einem Spiel Rückstand die Rote Laterne inne.

Mittwoch, 27.02.2019, 20:13 Uhr aktualisiert: 27.02.2019, 20:30 Uhr
Jens Hartmann hat im November des vergangenen Jahres als Nachfolger von Franz-Josef Wienke das Traineramt bei den BSV-Frauen übernommen. Ziel ist der Klassenerhalt, bevor im Sommer Andrew Celiker neuer Coach am Kleeberg wird.
Jens Hartmann hat im November des vergangenen Jahres als Nachfolger von Franz-Josef Wienke das Traineramt bei den BSV-Frauen übernommen. Ziel ist der Klassenerhalt, bevor im Sommer Andrew Celiker neuer Coach am Kleeberg wird. Foto: Jan Kappelhoff

Mit Trainer Jens Hartmann , der im November vergangenen Jahres zunächst als Interimstrainer für den zurückgetretenen Franz-Josef Wienke eingesprungen war und jetzt bis zum Saisonende weitermacht, sprach unser Mitarbeiter Uwe Wolter und Ziele und Erwartungen zum Saisonstart.

Der BSV geht als Tabellenschlusslicht in die Fortsetzung der Rückrunde. Mit welchen Erwartungen gehen Sie die schwere Aufgabe an?

Jens Hartmann: Wir wollen die Saison nicht als Tabellenletzter beenden. Wir wollen uns so schnell wie möglich von den Abstiegsrängen entfernen.

Wie ist die Stimmung in der Mannschaft vor dem Start?

Hartmann: Die Stimmung ist mittlerweile wieder besser geworden, auch die Trainingsbeteiligung. Zuletzt fehlten zwar wieder ein paar Spielerinnen wegen Krankheiten. Aber die Euphorie ist wieder da, wir haben gut trainiert.

Mit dem Nachholspiel am Freitag gegen Fortuna Gronau und am 10. März regulär gegen Telgte startet der BSV mit zwei Heimspielen. Sind da sechs Punkte einkalkuliert oder gar Pflicht?

Hartmann: Einkalkulieren tun wir erst einmal gar nichts. Wir wollen natürlich in beiden Spielen etwas holen. Gegen Gronau sind wir Stand heute auch komplett. Nur Meike Hackmann fällt aus. Sie wird uns wegen eines Kreuzbandrisses leider für den Rest der Saison fehlen. Als Neuzugang st dafür Britta Kathmann vom TuS Asemissen dazugekommen. Sie hat auch schon Westfalenliga gespielt und bringt Erfahrung mit,

Was ist der Grund für das bisher schwache Abschneiden? Und was muss besser werden?

Hartmann: Das ist eigentlich schwer zu sagen. Größtenteils fehlte den Spielerinnen irgendwie die Motivation. Andere Dinge waren oft wichtiger. Zur Rückrunde ist aber wieder die Aufbruchsstimmung da.

Wie war die Wintervorbereitung?

Hartmann: Die Vorbereitung war so weit gut. Das Wetter war durchgängig gut, so dass wir fast alle Trainingseinheiten abhalten konnten. Und alle haben gut mitgezogen und sind heiß darauf, dass es endlich wieder los geht,

Sie sind bereits zum dritten Mal Trainer beim BSV, zum, zweiten Mal sind sie sozusagen als Feuerwehrmann eingesprungen. Was können sie der Mannschaft mitgeben?

Hartmann: Ich denke, ich kann der Mannschaft wieder etwas mehr Sicherheit geben. Die Spielerinnen kennen mich inzwischen und wissen, wie ich ticke. Da können wir auch im Spiel schneller reagieren, weil die Mädels sofort wissen, was ich meine.

Wie groß ist der Druck für sie persönlich, ihrem Nachfolger Ende Mai möglichst ein Landesligateam zu übergeben?

Hartmann: Den Druck mache ich mir selber. Denn ich stehe nicht am Sonntag auf dem Fußballlatz, um nur auf den Rasen zu schauen. Ich will immer etwas mitnehmen, sonst könnte ich Sonntags nicht auf dem Platz stehen.

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