Basketball: Halbfinale im WBV-Pokal
Alles-oder-Nichts-Spiel für TV Ibbenbüren bei den Elephants Grevenbroich

Ibbenbüren -

Es ist wohl der letzte Versuch, eine verkorkste Saison noch zu retten. Die Vorfreude ist groß, auch wenn die letzten Ergebnisse wenig zuversichtlich stimmen.

Mittwoch, 13.03.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 13.03.2019, 17:24 Uhr
Beim Viertelfinal-Erfolg in Wulfen war Omar Zemhoute (rechts) mit seinem späten Dreier der Matchwinner, nun steht sein Einsatz aufgrund einer Verletzung auf der Kippe.
Beim Viertelfinal-Erfolg in Wulfen war Omar Zemhoute (rechts) mit seinem späten Dreier der Matchwinner, nun steht sein Einsatz aufgrund einer Verletzung auf der Kippe. Foto: Tobias Mönninghoff

Am Donnerstagabend um 20.30 Uhr gastieren die Regionalliga-Basketballer des TV Ibbenbüren im Halbfinale des WBV-Pokals beim Liga-Rivalen Elephants Grevenbroich.

Vergessen sind die beiden Liga-Pleiten in Hagen und Recklinghausen, vergessen sind auch die dürftigen Trainingseinheiten zuletzt. „Wir müssen am Donnerstagabend auf den Punkt funktionieren“, nimmt TVI-Coach Christian Beuing seine Mannen in die Pflicht. Der Traum vom erneuten Einzug ins Pokalfinale schwebt seit Wochen über den Ibbenbürenern, der erste Titelgewinn der Vereinsgeschichte ist in Reichweite. „Dieses Spiel hat einen Riesenstellenwert für uns alle“, spürt der Coach förmlich die Vorfreude auf den Pokalabend.

Aus seiner Sicht ist die Vorfreude allerdings ein wenig getrübt, denn ausgerechnet vor dem so wichtigen Duell plagen den TVI große Personalsorgen. Benjamin Fumey hat die Grippewelle erwischt. „Er liegt richtig flach“, so Beuing. Omar Zemhoute knickte unter der Woche erneut mit seinem ohnehin schon lädierten Sprunggelenk um, Einsatz höchst fraglich. Da auch Jan Treichel die Grippe erwischt hat, wird Beuing erst am Donnerstag kurz vor der Abfahrt wissen, wer zur Verfügung steht. „Die Ausgangslage ist sehr, sehr schwierig“, hadert der Coach ein wenig ob des Pechs.

Zu allem Überfluss sind die Grevenbroicher bekanntermaßen extrem heimstark und seit Wochen im Aufwind. Durch souveräne Liga-Erfolge gegen Recklinghausen und Dortmund haben die Elephants viel Selbstvertrauen getankt, zudem hat Spielmacher Farid Sadek den Wettlauf mit der Zeit nach seinem im Februar in Ibbenbüren erlittenen Bänderriss gewonnen und bereits am Wochenende sein Comeback gefeiert. „Grevenbroich wird komplett auflaufen“, ist sich Beuing sicher. Mit dabei sein wird dann auch Ex-Coach Simon Bennett, der im Laufe der Rückrunde sein Comeback als Spieler feierte und an der Seitenlinie wieder vom langjährigen Trainer Hartmut Oehmen abgelöst wurde. Diese Personalrochade nahmen die Elephants nach der 66:78-Niederlage beim TVI vor gut einem Monat vor. Sie ist allerdings nur der knappen Personalsituation geschuldet gewesen. Bennet verlässt Grevenbroich ohnehin zum Saisonende aufgrund eines berufsbedingten Umzugs nach Dortmund.

Um eine Chance auf die Überraschung zu haben, zählt für Christian Beuing nur eins: „Egal, was auch passiert. Wir müssen über 40 Minuten als Team zusammenstehen, als Individualisten werden wir in Grevenbroich definitiv verlieren.“

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