Handball: Bezirksliga
HSG will endlich ein Topteam besiegen und der TVK einen Schandfleck ausmerzen

Lengerich/Kattenvenne -

Auf ein erfolgreiches Wochenende hofft das Bezirksliga-Trio aus Lengerich und Kattenvenne. Am Sonntag dürfen die HSG-Teams zu Hause ran. Die Männer hoffen endlich mal einen von oben auf die Füße zu treten. Und der TVK, der hat am Samstag Großes vor in Roxel. Dort gilt es noch einen Makel zu beseitigen.

Freitag, 15.03.2019, 17:00 Uhr
Frederic Schallenberg will mit der HSG Warendorf schlagen.
Frederic Schallenberg will mit der HSG Warendorf schlagen.

Daniel Bieletzki hat einen großen Wunsch: „Wir wollen in dieser Saison endlich jemanden aus der oberen Tabellenregion besiegen.“ Da trifft es sich prima, dass seine HSG Hohne /Lengerich am Sonntag den Tabellenzweiten Warendorfer SU erwartet (18 Uhr Anwurf).

HSG hat WSU zu Gast

„Wir sind voll besetzt und spielen zu Hause. Warendorf liegt uns. Wenn wir es schaffen hinten stabil zu stehen, bekommen wir auch Sicherheit in unserem Spiel“, hofft Bieletzki. „Wir haben in den letzten Wochen intensiv und effektiv trainiert. Das sollte sich auszahlen.“

Das Hinspiel gewannen die Warendorfer, die sechs Punkte hinter Spitzenreiter SuS Neuenkirchen liegen, mit 29:25. Vor einer Woche gewann die WSU gegen Arminia Ochtrup zu Hause mit 32:29, während die HSG in Burgsteinfurt sicher mit 34:27 siegte. Am Sonntag muss aber alles passen für einen Sieg gegen eines der Topteams der Liga.

TVK in Roxel

Am Samstagabend fährt der TV Kattenvenne zum abgeschlagenen Tabellenletzten BSV Roxel und sackt natürlich zwei Punkte ein. Die Sache hat aber einen ärgerlichen Haken. „Ich kann mich nicht erinnern, jemals mit dem TVK in Roxel gewonnen zu haben. Das ist auf jeden Fall ein kleiner Schandfleck in unser Bilanz. Denn wollen wir endlich ausmerzen“, sagt TVK-Coach Florian Schulte.

Roxel käme allerdings momentan mehr wie ein angeschlagener Boxer daher und stehe mit dem Rücken zur Wand. „Denen ist alles zuzutrauen. Die sind qualitativ auch gut besetzt und stehen für mich überraschend unten in der Tabelle“, so Schulte. Sein Team müsse die passende Einstellung an den Tag legen und 60 Minuten Gas gegeben. Da alle Akteure fit sind, sollte das Vorhaben doch in die Tat umgesetzt werden können.

HSG-Damen empfangen Gronau

Vorentscheidenden Charakter hat das Heimspiel der Bezirksliga-Handballerinnen der HSG Hohne/Lengerich am Sonntagnachmittag. Um 16 Uhr (die Gäste haben um eine spätere Anwurfzeit gebeten) empfängt das Team von Trainer Dennis Suhre den Tabellennachbarn Vorwärts Gronau. Die Mannschaft von der holländischen Grenze hat einen Punkt mehr auf dem Konto.

„Der Schlüssel wird unser Angriff sein. Wir müssen Gronau beschäftigen und fordern“, sagt Dennis Suhre. Zuletzt stand die HSG-Abwehr wieder stabiler. Das Hinspiel gewann Gronau knapp mit 19:17. Jetzt soll die Revanche folgen. Suhre kann in diesem „Vier-Punkte-Spiel“ am Sonntag auf fast den kompletten Kader bauen.

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