Volleyball: 3. Liga
Tebus gewinnen hochklassiges Spiel

Tecklenburger Land -

Mit 19 Siegen aus 19 Spielen kam die SVG Lüneburg 2 am Samstagabend in die Laggenbecker Halle am Burgweg. Die Tecklenburger Land Volleys brachten dem Spitzenreiter der 3. Volleyball-Bundesliga mit 3:1 in einem dramatischen Spiel die erste Saisonniederlage bei.

Sonntag, 17.03.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 17.03.2019, 20:33 Uhr
Sebastian Gartemann (Mitte) und Jannik Graw gewannen mit den Tecklenburger Land Volleys am Samstagabend 3:1 gegen den Spitzenreiter SVG Lüneburg 2.
Sebastian Gartemann (Mitte) und Jannik Graw gewannen mit den Tecklenburger Land Volleys am Samstagabend 3:1 gegen den Spitzenreiter SVG Lüneburg 2. Foto: Stefan Daviter

Ein spannendes Spiel hatte Mathias Rusche , der Trainer der Tecklenburger Land Volleys, vor der Drittliga-Begegnung gegen den Spitzenreiter SVG Lüneburg 2 vorausgesagt. Und er hatte wahrlich nicht zu viel versprochen. Zwei Stunden lang sahen die rund 150 Zuschauer in der Laggenbecker Halle am Burgweg am Samstagabend ein hochklassiges Spiel, in dem es keiner Mannschaft zu irgendeinem Zeitpunkt gelang, davonzuziehen. Am Ende hatten die Tebus dem Tabellenführer im 20. Saisonspiel mit 3:1 die erste Niederlage der aktuellen Spielzeit beigebracht.

Allein die einzelnen Satzergebnisse machen die Dramatik der Begegnung deutlich. Keiner der Durchgänge war bei 25 Punkten beendet, alle vier gingen in die Verlängerung. Die Tebus entschieden den ersten Satz mit 28:26 für sich, den zweiten gewann Lüneburg mit dem gleichen Ergebnis. Durchgang drei ging mit 29:27 an die Tecklenburger Volleyballer, und im vierten Satz benötigten sie zwei Matchbälle, um ihn mit 26:24 für sich zu entscheiden. Der Rest war kollektiver Tebu-Jubel und stehende Ovationen der begeisterten Zuschauer.

Ein wenig relativierte Tebu-Coach Mathias Rusche den Erfolg, nachdem sich der erste Jubel etwas gelegt hatte: „Lüneburg ist dezimiert angetreten.“ Das sei aber auch in den vergangenen Spielen so gewesen, und in denen hatte die SVG keine Punkte abgegeben. Und: „Das schmälert nicht unsere Teamleistung“, sah Rusche einen bärenstarken Auftritt der gesamten Mannschaft.

Ein Spieler ragte dennoch heraus: Fabian Stroot . Viele Angriffe liefen über den Diagonalangreifer und zumeist punktete er, bewies dabei viel Übersicht. Mathias Rusche würdigte aber auch die Leistungen anderer Spieler, so zum Beispiel die von Jannik Graw, der sehr gut geblockt habe und die von Patrick Hofschröer, der von außen sehr stark angegriffen habe. Zudem sei die Routine von Kapitän Frederic Frehe und von Lars Fischer, der aus den 2. Mannschaft wieder in den Kader der Ersten rückte, sehr wichtig gewesen.

Und so sahen die Zuschauer eine umkämpfte Begegnung wie eine Achterbahnfahrt mit zum Teil sehr langen und spektakulären Ballwechseln. „Lüneburg spielt einen extrem sicheren Ball, die muss man zu Fehlern zwingen“, so Mathias Rusche. Und das taten die Tebus. Im ersten Satz wehrten sie drei Satzbälle ab und verwandelten ihren ersten zum 28:26. Im zweiten lief es nicht ganz so glücklich. Zunächst hatten die Laggenbecker zwar zwei Satzbälle und wehrten einen ab, mussten dann aber das 26:28 zum 1:1-Ausgleich hinnehmen.

In Durchgang drei hatten zunächst die Tebus zwei Satzbälle, dann die SVG Lüneburg. Ihren dritten Satzball verwerteten die Laggenbecker zum 29:27. Und im vierten Satz benötigten die Tebus zwei Satzbälle zum 26:24-Erfolg und damit zum 3:1-Sieg. „Das war so, wie man sich das als Trainer wünscht“, atmete Mathias Rusche nach zwei dramatischen Stunden auf.

Tecklenburger Land Volleys: Hofschröer, Graw, Frehe, Stroot, Loismann, Niemöller, Rötker, Walke, Fischer, Gartemann.

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