Volleyball: 3. Liga
Tebus können sich Rang drei sichern

Tecklenburger Land -

Zwei Spieltage sind in der 3. Volleyball-Liga noch zu absolvieren, die Tecklenburger Land Volleys haben als Tabellendritter momentan vier Punkte Vorsprung auf den Tabellenvierten Solingen Volleys.

Freitag, 22.03.2019, 19:50 Uhr aktualisiert: 22.03.2019, 20:01 Uhr
Fabian Stroot (links) und die Tecklenburger Land Volleys wollen nach dem Erfolg gegen Spitzenreiter Lüneburg auch in Aligse punkten.
Fabian Stroot (links) und die Tecklenburger Land Volleys wollen nach dem Erfolg gegen Spitzenreiter Lüneburg auch in Aligse punkten. Foto: Stefan Daviter

Sollte den Laggenbecker Volleyballern am Samstag ab 20 Uhr bei den Sportfreunden Aliges ein deutlicher Sieg mit 3:1 oder gar 3:0 gelingen, der ihnen drei Punkte einbrächte, dann wäre ihnen dieser Platz nicht mehr zu nehmen Und damit hätten sie die Chance, an der Aufstiegsrelegation zur 2. Bundesliga teilzunehmen.

Ob die Tebus diese Chance auch wahrnehmen würden, darüber sei die letzte Entscheidung noch nicht gefallen, sagt Trainer Mathias Rusche . Aber: „Wir wollen alles dafür tun, um in der Abschlusstabelle vor Solingen zu landen.“ Damit, sollte die Entscheidung dafür fallen, auch die Relegationsmöglichkeit wahrgenommen werden kann.

Rückenwind jedenfalls haben die Tebus, denn in der Vorwoche gelang es ihnen als erstem Team in der laufenden Saison, den Spitzenreiter SVG Lüneburg 2 zu schlagen. „Es wird aber ein anderes Spiel“, warnt Mathias Rusche seine Mannschaft davor, allzu euphorisch in die Partie zu gehen. „Wir dürfen Aligse nicht unterschätzen. Das sind schon gestandene Volleyballer, die da rumhüpfen.“

Daher waren die Laggenbecker vom Auftritt der Sportfreunde im Hinspiel in der Halle am Burgweg auch ein wenig überrascht. „Wenig Gegenwehr“, sah Mathias Rusche von den Aligsern beim damaligen 3:1-Erfolg. „Das war überraschend deutlich. Wir hatten Aligse stärker eingeschätzt.“

Die Mannschaft aus der Nähe von Hannover zeigte in dieser Saison aber auch schon andere Leistungen. So gewannen die Sportfreunde beispielsweise bei ART Düsseldorf, einem Team, dem die Tebus in dieser Spielzeit bereits zwei Mal unterlagen. Mit fünf Punkten weniger auf dem Konto als die Tebus sind die Aligser momentan Tabellenfünfter, haben sogar selbst noch theoretische Chancen auf das Erreichen des 3. Platzes.

Aber: „Wenn wir wie im Hinspiel auftreten, dann können wir die Punkte holen“, hofft Rusche auf Zählbares. Personell sind die Voraussetzungen dafür gegeben. Zwar ist der Einsatz von Lars Fischer fraglich, ansonsten hat der Tebu-Coach aber das Erfolgsteam der Vorwoche zur Verfügung. Das bedeutet, dass Ole Niederdalhoff erneut nicht dabei ist. Und auch Moritz Pohlmann, Neuzugang vom Saisonbeginn, fehlt seit Wochen. Er habe gebeten, aus beruflichen Gründen an Spieltagen kürzer treten zu können, so Mathias Rusche.

Neben der Frage, ob die Tebus im Falle eines Falles an der Relegation teilnehmen, ist auch die Frage noch nicht geklärt, wie der Kader in der kommenden Saison aussehen wird. Zwar gebe es natürlich Gespräche, aber „personelle Entscheidungen sind noch nicht gefallen“, sagt Mathias Rusche.  

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