Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Harte Brocken für Brochterbeck und Ladbergen

Tecklenburger Land -

Der Kampf um den Klassenerhalt in der Kreisliga A gestaltet sich extrem spannend, der Blick der gefährdeten Mannschaften richtet sich sowohl auf die Konkurrenz, als auch in die Bezirksliga.

Freitag, 22.03.2019, 20:17 Uhr
Der VfL Ladbergen (blaue Trikots) muss am Sonntag in Hörstel antreten. Der TGK Tecklenburg erwartet Arminia Ibbenbürens Reserve,
Der VfL Ladbergen (blaue Trikots) muss am Sonntag in Hörstel antreten. Der TGK Tecklenburg erwartet Arminia Ibbenbürens Reserve, Foto: Alfred Stegemann

Nach aktuellem Stand müssten drei Teams den Weg in die Kreisliga B gehen, darunter der BSV Brochterbeck. Bei Schwarz-Weiß Esch will die Voß-Elf am Sonntagnachmittag (15 Uhr) mit einem Dreier entscheidenden Boden gut machen.

Bereits um 13.15 Uhr empfängt am Sonntagmittag die Reserve der Ibbenbürener SV den SV Büren, die weiteren Begegnungen des 22. Spieltags werden am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen.

Schwarz-Weiß Esch -

BSV Brochterbeck

„Wir haben uns die Rolle als Favorit erarbeitet, für uns eine schöne Situation“, will SWE-Coach Bruno Kitroschat die Aufgabe gegen die abstiegsgefährdeten Gäste dennoch „seriös angehen“. Kitroschat rechnet mit einem tief stehenden Gegner, „da werden wir uns aber was einfallen lassen“, ist er guter Dinge. Mit Wladi Kratz, Martin Cmok und Jonas Rode hat er personell wieder einige Alternativen mehr zur Verfügung, Julian Rötker muss dagegen aus privaten Gründen passen. Beim BSV fehlte Trainer Gerd Voß zuletzt im Abschluss „der letzte Biss und der letzte Wille“, zwei Mal blieb Brochterbeck ohne eigenen Torerfolg. Da kommt es den Gästen gerade recht, dass mit Henrik Manecke der offensive Leader immer besser in Tritt kommt. „Er hat seine Knieverletzung kopfmäßig gut verarbeitet und wird langsam wieder der Alte“, baut Voß im Abstiegskampf auf die großen Qualitäten des Offensivmannes. Ohnehin sieht es personell sehr gut aus bei den Gästen, bis auf Andre Minnerup sind alle Mann an Bord. „Wir haben gegen Esch immer gut ausgesehen, die sind absolut schlagbar“, ist der Trainer des BSV überzeugt.

TGK Tecklenburg -

Arminia Ibbenbüren 2

DJK-Trainer Dirk Sterthaus rechnet am Sonntag mit einem „ganz anderen Spiel“ als noch beim 0:0 in Brochterbeck unter der Woche. Auf dem Tecklenburger Kunstrasenplatz könne man „wieder Fußball spielen“, zudem sei der Gegner sicherlich stärker einzuschätzen. Schon beim knappen 1:2 im Hinspiel sei durchaus eine Überraschung möglich gewesen. „Auch in Tecklenburg ist für uns was drin“, glaubt Sterthaus fest an Zählbares. Mit Cedric Stegemann und Tizian Hohnhorst beklagt er allerdings zwei angeschlagene Akteure, Tobias Birke kehrt in die Erste zurück.

SC Hörstel -

VfL Ladbergen

„Da müssen natürlich irgendwie drei Punkte her“, erwartet der SCH-Coach Mirco Heger keinen spielerischen Leckerbissen seiner Elf. Aktuell sei es „völlig unmöglich“, im Trainingsbetrieb irgendetwas zu verbessern. „Wir können momentan nur von Spiel zu Spiel denken“, so Heger. Personell gehe der SC Hörstel derzeit am Stock, neben den Langzeitverletzten müssen gegen Ladbergen auch Keeper Timo Knüppe und weiterhin Julin Muthulingam passen. Dabei wird der Gast aus Ladbergen mit viel Selbstvertrauen anreisen, zuletzt zwang die Melchers-Elf etwas überraschend den TGK Tecklenburg mit 2:1 in die Knie. Die „mannschaftliche Geschlossenheit“ und die „defensive Kompaktheit“ waren für VfL-Trainer Peter Melchers die entscheidenden Faktoren für den Heimerfolg, zudem habe seine Elf „sehr gut gekontert“. Genau das sei auch die taktische Marschroute für den Sonntag. Auch die Ladberger reisen dabei mit einigen Sorgen im Gepäck an. „Wir gehen personell auf dem Zahnfleisch“, beschreibt Peter Melchers die aktuelle Lage beim VfL angesichts einiger Langzeitverletzter sowie vieler Schichtarbeiter.

SC Halen -

Eintracht Mettingen

Björn Jansson gab sich vor Wochenfrist noch ein wenig zurückhaltend, was einen möglichen Bezirksliga-Aufstieg des SC Halen betrifft, sein gleichberechtigter Trainerkollege Michael Beuke zeigt sich da schon etwas forscher. „Wir wollen bis zum Ende der Saison ganz oben bleiben“, redet Beuke vor dem Spitzenspiel nicht lange um den heißen Brei herum. Auch zwei Wochen nach dem spektakulären 5:4-Erfolg in Tecklenburg sei noch „richtig Euphorie“ vorhanden, den Schwung will der Aufsteiger mitnehmen. Mit Wut im Bauch reist die Mettinger Eintracht zum Liga-Primus, die 1:2-Pleite in Dreierwalde und das damit verbundene Ende der Erfolgsserie wurmte Trainer Christian Loetz auch noch mit einigem Abstand. „Der Frust sitzt tief, die Jungs sind enttäuscht, es war einfach nur total bitter.“

SV Halverde -

SC Dörenthe

Durch den 3:1-Erfolg beim Schlusslicht Mettingen 2 zuletzt ist der Glaube an den Klassenerhalt beim SV Halverde zurückgekehrt. Was dem kleinen HSV in der aktuellen Situation allerdings nur weiter hilft, sind Siege. Das weiß auch der Mannschaftsverantwortliche Franz-Josef Garmann. „Wir brauchen drei Punkte, und zwar auch gegen vermeintlich stärkere Mannschaften“, sagt Garmann

Westfalia Hopsten -

Falke Saerbeck

Das Duell gegen die Falken sei ein „guter Gradmesser“, freut sich Westfalia-Coach Christoph Meyer auf die morgige Aufgabe. Meyer erwartet eine Partie „auf Augenhöhe“, in der sich keine der beiden Mannschaften hinten reinstellen werde. Wichtig sei es, aus der 1:3-Pleite gegen Dörenthe zuletzt die richtigen Lehren zu ziehen und in entscheidenden Situationen einfach „ruhig zu bleiben“. Verzichten muss Hopsten am Sonntag auf Tobias Üffing-Schneiders (beruflich verhindert) und den verletzten Georg Niemann.

Brukteria Dreierwalde -

Eintracht Mettingen 2

„Unsere aktuelle Punktzahl reicht bei Weitem noch nicht aus“, warnt Dreierwaldes Trainer Jan Wissing nach zuletzt drei Siegen in Serie vor aufkommender Zufriedenheit. Gegen das Schlusslicht werde man am Sonntag sehen, wo seine Elf wirklich steht. „Das wir ein ganz schweres Spiel. Wir müssen was machen, wir müssen ganz anders auftreten als gegen Mettingen 1“, sagt Wissing. Dabei sieht es personell gut aus, der Coach kann bis auf Jannik Steffen (beruflich verhindert) auf alle Akteure des Kaders zurückgreifen. Ohne Marius Przjibjilski und Gerrit Neumann, dafür wieder mit Nikolai Biemann versucht die Eintracht-Reserve in Dreierwalde, das Unmögliche möglich zu machen. „Wir geben uns mit drei Zählern nicht zufrieden und wollen uns mal wieder belohnen“, hat Mettingens Trainer Franjo Wienke auch spielerisch in den vergangenen Wochen eine deutliche Weiterentwicklung festgestellt.

Ibbenbürener SV 2 -

SV Büren

Nach einem spektakulären Schlagabtausch entschied Büren das Hinspiel gegen die ISV-Reserve mit 5:4 für sich. „Für mich eine der spielstärksten Mannschaften der Liga“, weiß Ibbenbürens Trainer Stefan Gütt um die offensive Qualität des Gegners. Um überhaupt bestehen zu können, müsse sich seine Elf gerade defensiv wieder erheblich steigern. „Da waren zuletzt leider viel zu viele dumme Fehler drin“, erinnert sich Gütt an die vergangenen Auftritte. Mit Kapitän Oliver Bohlmann kehrt der Abwehrchef zurück ins Team, in dem Rouven Haedrich und Andreas Kirilov fehlen werden.

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