Fußball. Bezirksliga
Preußen Lengerich will im Derby gegen Recke nachlegen

Lengerich -

Im bisher letzten Aufeinandertreffen beider Clubs gab es ein munteres Scheibenschießen, als der TuS Recke Anfang November im Pokal-Halbfinale in Lengerich zu Gast war. 6:3 gewannen die Recker damals. „Da haben wir experimentiert“, sagt Preußen Lengerichs Trainer Pascal Heemann im Rückblick.

Freitag, 22.03.2019, 20:28 Uhr aktualisiert: 22.03.2019, 20:30 Uhr
Das Hinspiel verlor der SC Preußen in Recke knapp mit 1:2. Maximilian Thamm (rechts) wird in der kommenden Saison bekanntlich die Farben wechseln und dann für den TuS auflaufen.
Das Hinspiel verlor der SC Preußen in Recke knapp mit 1:2. Maximilian Thamm (rechts) wird in der kommenden Saison bekanntlich die Farben wechseln und dann für den TuS auflaufen. Foto: Jan Kappelhoff

„Der Pokal interessiert auch nicht so sehr. Recke darf gerne am 30. Mai hier in Lengerich den Pokal hoch halten, wir wollen am Sonntag die drei Punkte einfahren.“ Nach dem Last-Minute-Sieg in Emsdetten vor Wochenfrist fühlen sich die Preußen auch am kommenden Sonntag (15 Uhr) stark genug, dem Tabellenfünften Paroli zu bieten.

In der Hinrunde kassierten die Lengericher in Recke eine 1:2-Niederlage. „Da haben wir uns schon schwer getan, denn Recke hat gute Qualitäten“, weiß Heemann , dass es am Sonntag keine Geschenke geben wird. Auf der anderen Seite rechnet TuS-Coach Marc Wiethölter mit starkem Widerstand der Gastgeber. „Wir wollen dort drei Punkte holen, aber es wird verdammt schwer. Die Preußen berappeln sich gerade wieder. Die zeigten zuletzt eine tolle Moral, als sie zwei Mal ein 0:2 noch umgebogen haben. Die Mannschaft lebt. Wir müssen ein dickes Brett bohren“, warnt Wiethölter davor, den SCP auf die leichte Schulter zu nehmen.

„Wir werden nichts herschenken, denn wir wollen unsere gute Position halten.“ Mit einem Auge blickt Wiethölter auch noch nach ganz oben. „Wer weiß, was in den nächsten Wochen noch passiert.“ Für Reckes Trainer beginnt die Rückrunde jetzt erst richtig. Vor einer Woche hatte der TuS spielfrei, denn die Liga ist eine 17er-Staffeln. Auch davor durch das spielfreie Wochenende an Karneval sei seine Mannschaft noch nicht richtig im Rhythmus, beklagt Wiethölter. „Wir müssen am Sonntag schnell ins Spiel finden.“

SCP-Coach Pascal Heemann verweist vor dem TE-Duell einmal mehr darauf, dass seine Mannschaft gegen Mannschaften von oben besser zurecht käme. „Aber Recke ist eine schwere Aufgabe. Die haben eine gute Offensiv und spielen sehr kompakt und lassen wenig zu“, so Heemann. Er verspricht, dass seine Elf bis zum letzten Spieltag alles geben wird, um sich dann über den Klassenerhalt freuen zu können. „Sollte es aber nicht reichen, werden wir uns trotzdem freuen, wenn wir bis dahin alles gegeben haben.“

Wie schon erwähnt, darf Lengerich am Sonntag nicht auf Schützenhilfe hoffen. Dennoch wünscht Marc Wiethölter den Preußen den Klassenerhalt. „Nach Sonntag dürfen sie alle Spiele gewinnen. Es macht in dieser Saison einfach Spaß, dass so viele Mannschaften aus dem Tecklenburger Land in der Liga sind“, hat Reckes Coach nichts dagegen, wenn möglichst viele TE-Clubs auch in der neuen Saison in der Bezirksliga untereinander die Klingen kreuzen können.

Personell gibt es auf beiden Seiten am Sonntag keine großen Probleme. Der TuS muss auf Patrick Bruns (Taufe) verzichten, ansonsten fehlen die Langzeitverletzten. Bei den Preußen hat Nickolas wieder mit dem Lauftraining begonnen. Ein Einsatz käme aber noch zu früh. Leicht angeschlagen sind Kapitän Sascha Höwing und Dominic Dohe. „Sonst sind alle an Bord“, kann Heemann verkünden.

 

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