Handball: Bezirksliga
TVK vor kleinem Derby – HSG nach Münster

Tecklenburger Land -

Während die Frauen Pause haben, müssen die Bezirksligamänner am Wochenende ran. Der TV Kattenvenne erwartet am Sonntagabend den SC Everswinkel zum Derby, die HSG Hohne/Lengerich ist am Samstag zu Gast in Münster.

Samstag, 23.03.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 24.03.2019, 15:58 Uhr
Jan Glasnek (links) und der TVK wollen sich vom SC Everswinkel nicht aus der Bahn werfen lassen.
Jan Glasnek (links) und der TVK wollen sich vom SC Everswinkel nicht aus der Bahn werfen lassen. Foto: Jörg Wahlbrink

Das Hinspiel in Everswinkel war eine klare Angelegenheit aus Sicht des TV Kattenvenne . „Kattenvenne gegen Everswinkel waren meist immer besondere Spiele mit einem leichten Derby-Charakter, geprägt von Einstellung und Kampf. Davon war im Hinspiel nichts zu merken“, erinnert sich TVK-Coach Florian Schulte . Damals steckt Everswinkel nach Schultes Ansicht nach dem Abstieg aus der Landesliga noch in einer Findungsphase.

„Seitdem hat sich aber etwas getan. Die haben Sparta Münster einen Punkt abgenommen und sogar Ochtrup geschlagen“, warnt Schulte. „Die können also Handball spielen und gehören mit Platz sieben zu den besseren Mannschaften.“ Respekt sei also durchaus angebracht. „Trotzdem ist es für uns ein Heimspiel und zu Hause wollen wir alle Spiele gewinnen. Dafür müssen wir bereit sein, den Derby-Charakter anzunehmen und Moral, Einstellung und Wille zeigen“, fordert Schulte von seinen Männern

Die Aufgabe am Samstag beim Tabellenvierten Sparta Münster (Anwurf 18 Uhr) wird noch zusätzlich für die HSG Hohne/Lengerich dadurch erschwert, dass die Truppe von Trainer Daniel Bieletzki ersatzgeschwächt anreisen muss. Jens Telljohann, Sascha Teepe und Kilian Sensen fallen verletzungsbedingt aus, so dass Bieletzki seinen Kader mit Spielern der Zweiten, die am Wochenende ebenfalls spielfrei hat, auffüllen muss.

Trotzdem möchte der HSG-Coach an die Leistung in der ersten Hälfte gegen Warendorf anknüpft. „Sparte überzeigt mit Tempohandball. Jeder Ballverlust kann also zu einem Gegentor führen“, warnt Bieletzki. „Aber wir rechnen uns etwas aus und stellen usn gut auf den Gegner und dessen offensive Abwehr ein. Im Hinspiel unterlag die HSG mit 32:36-Toren.

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