Handball: Landesliga
Unangenehmer Gegner wartet auf den TSV

Ladbergen -

Die Landesliga-Handballer des TSV Ladbergen sind nach ihrer Niederlagenserie zu Beginn dieses Jahres wieder ins Rollen gekommen. „Da hatten wir einen kleinen Durchhänger“, blickt Trainer Udo Kaiser zurück. Doch seit drei Spielen läuft es beim TSV wieder.

Samstag, 23.03.2019, 06:30 Uhr aktualisiert: 24.03.2019, 15:58 Uhr
Auf Thomas Cervenka und den TSV Ladbergen wartet im Rückspiel in Hesselteich am Sonntag sicher eine ähnlich schwere Aufgabe, wie es auch im Hinspiel der Fall war.
Auf Thomas Cervenka und den TSV Ladbergen wartet im Rückspiel in Hesselteich am Sonntag sicher eine ähnlich schwere Aufgabe, wie es auch im Hinspiel der Fall war. Foto: Jörg Wahlbrink

„Wir haben das Training ein wenig umgestellt und auf die jungen Spieler abgestimmt“, so der Coach. Die Maßnahme war demnach von Erfolg gekrönt, auch wenn sie durch die Verletzungen einiger Stammkräfte aus der Not heraus geboren wurde. Doch der TSV setzt weiter auf das Motto „ Jugend forscht “.

Das soll sich auch am Sonntag in Versmold fortsetzen. Um 17.30 Uhr laufen die Ladberger beim Tabellenzwölften SpVg. Hesselteich auf. „Hesselteich hat das Pech gehabt, dass viele Spiele nur knapp verloren gingen. Die könnten besser dastehen“, sagt Holger Kaiser . „Die spielen einen sehr unangenehmen Handball“, weiß der TSV-Coach aus Erfahrung. „Das haben wir ja auch schon im Hinspiel zu spüren bekommen.“ Das gewann der TSV zwar, aber mit 29:27 war es am Ende eine knappe Angelegenheit.

Da für den TSV die Saison quasi sowohl nach oben als auch nach unten gelaufen ist, wird der verbliebene Saisonrest schon als Vorbereitung auf die neue Spielzeit gesehen. Der TSV spielt also schon jetzt eine Art Vorbereitung auf die nächste Serie. Dennoch gibt es nichts zu verschenken. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen“, stellt Holger Kaiser klar. „Wir wollen in der Tabelle möglichst nach oben kommen.“ Aktuell rangiert der TSV auf Rang fünf mit 24 Punkten. Platz eins (TuS Brockhagen) und Platz zwei (TG Hörste) ist mit 34 Punkten wohl schon zu weit weg. Aber Platz drei, den derzeit Westfalia Kinderhaus innehat mit 28 Punkten, ist ja noch machbar. Das zeug dazu hat der TSV, zumal es personell ja wieder besser aussieht, als zu Jahresbeginn.

Die Gastgeber am Sonntag waren in ihren Leistungen zuletzt eher schwanken. Vor einer Woche verlor die Spielvereinigung aus Versmold in Telgte mit 26:35. In 2019 feierte Hesselteich drei Siege. Der letzte gelang vor zwei Wochen in eigener Halle gegen den TV Werther. Ohnehin ist die Mannschaft zu Hause stärker einzuschätzen als in fremder Halle. Auswärts gab es nur einen doppelten Punktgewinn, zu Hause dagegen fünf und ein Unentschieden. Der TSV muss am Sonntag schon auf eine starke Gegenwehr gefasst machen.

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