Fußball: Bezirksliga
Lengerichs Coach Heemann erwartet eine klare Reaktion

Lengerich -

Noch immer ist Pascal Heemann, Trainer des Fußball-Bezirksligisten SC Preußen Lengerich maßlos enttäuscht, was seine Mannschaft am Sonntag im Derby gegen die ISV (1:4) gezeigt hat. Donnerstagabend müssen die Preußen beim VfL Wolbeck (19.30 Uhr) antreten. Dort erwartet der SCP-Coach eine eindeutige Reaktion des Teams.

Mittwoch, 17.04.2019, 14:38 Uhr aktualisiert: 17.04.2019, 17:58 Uhr
Julian Dilling (Mitte) wurde am Sonntag gegen die ISV in der zweiten Hälfte eingewechselt. Am Donnerstagabend ist der SC Preußen Lengerich beim VfL Wolbeck zu Gast.
Julian Dilling (Mitte) wurde am Sonntag gegen die ISV in der zweiten Hälfte eingewechselt. Am Donnerstagabend ist der SC Preußen Lengerich beim VfL Wolbeck zu Gast. Foto: Uwe Wolter

„Wir müssen die Darstellung von Sonntag revidieren“, fordert er. Das Hinspiel am 21. Oktober vergangenen Jahres war das erste Spiel nach der Trennung von Trainer Sebastian Ullrich . Unter der Regie von Uwe Meyer und Sascha Höwing gewannen die Preußen klar mit 3:0. Allerdings mussten die Wolbecker die Partie nach zwei Roten Karten mit neun Mann beenden. Auf jedem Fall war jener zweite Saisonsieg für die Lengericher ein Hoffnungsschimmer im Abstiegskampf. Zumal dann eine Woche später auch noch ein Punkt in Wilmsberg (2:2), erstmals mit Pascal Heemann , erkämpft wurde. Doch zu mehr als dass Verlassen des letzten Tabellenplatzes hat es seitdem nicht gereicht. Der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt zwölf Punkte. Rechnerisch ist zwar der Klassenerhalt noch drin, aber daran dürfte wohl kaum noch jemand glauben.

„Die Jungs haben gezeigt. dass sie Fußball spielen können, gerade auch gegen Mannschaften von oben“, meint Pascal Heemann. Doch nach trotz eines 0:2 guten Spiels in Burgsteinfurt, folgte gegen die ISV wieder die Riesenenttäuschung. Und der VfL Wolbeck (10.) ist auch noch im Abstiegskampf verwickelt und benötigt jeden Punkt. Zudem brennen die Gastgeber auf Revanche für die Hinspielpleite.

„Natürlich würde ich lieber in der Bezirksliga spielen und wenn wir noch drin bleiben, ist das richtig geil. Aber man muss auch mal auf die Tabellensituation gucken“, rät Heemann und meint damit auch – vielleicht sogar in erster Linie – die vereinsinternen Kritiker. Viele träumten da immer noch von den Oberligazeiten. „Wir wollen unseren Weg mit eigenen jungen Spielern gehen“, sagt Heemann, der gerne eine neue Mannschaft, aller Voraussicht dann in der Kreisliga A, aufbauen möchte. „Wenn wir höher hinauswollen – natürlich würde ich auch gerne Landesliga spielen –, dann bräuchten wir erstens Spieler und zweitens Geld, also Sponsoren“, stellt der SCP-Coach in den Raum.

Das ist aber Zukunftsmusik. Am Donnerstag gilt es in Wolbeck die bestenfalls allerletzte Chance im Kampf um den Ligaerhalt zu nutzen. „Wir werden einen 15-Mann-Kader haben“,sagt Heemann, dem weiterhin die Verletzten Lansana Kaba und Gianluca Hoge fehlen und dazu die beiden suspendierten Tugay Gündogan und Sahin Günana. Das nächste Spiel bestreiten die Lengericher am Ostermontag (15 Uhr) zu Hause gegen den SV Wilmsberg.

 

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