Interview mit Manfred Göpfert von Bergeslust Leeden
Ausnahmeduo ist nicht zu ersetzen

Tecklenburg-Leeden -

Der RSV Bergeslust Leeden hat am vergangenen Samstag zum 40. mal das internationale Radball-Turnier um den Amazon-Cup (früher Lima-Goldpokal) ausgerichtet. Der Siegerpokal ging diesmal, wie berichtet, nach Österreich. Das Leedener Zweitligaduo Thorsten Göpfert und Markus Kuhlage kann aktuell nicht antreten, da Thorsten Göpfert aus privaten Gründen passen muss.

Mittwoch, 17.04.2019, 17:59 Uhr
Manfred Göpfert ist Vorsitzender des RSV Bergeslust Leeden. Der Amazone-Cup zieht ihn noch immer in den Bann.
Manfred Göpfert ist Vorsitzender des RSV Bergeslust Leeden. Der Amazone-Cup zieht ihn noch immer in den Bann. Foto: Jörg Wahlbrink

Wie es nach dem Turnier weitergeht mit dem Radball in Leeden, darüber sprach unser Mitarbeiter Uwe Wolter mit Manfred Göpfert , dem Vorsitzenden des RSV Bergeslust Leeden.

Das 40. Internationale Radballturnier um den Amazone-Cup ist Geschichte. Läuft damit jetzt schon die Vorbereitung für die 41. Auflage an?

Manfred Göpfert: Nein, da warten wir schon noch ein paar Monate. Das ist inzwischen schon eine große Routine. Alleine mit dem Amazone-Cup-Heft läuft das fast jedes Jahr. mal kommen ein paar neue Anzeigen dazu, meist bleibt es so, wie es ist.

Nach 40 Turnieren, ist eigentlich immer noch ein gewisses Pickeln vorhanden?

Göpfert: Ja doch, denn es sind doch immer wieder andere Konstellationen, es sind nicht immer die gleichen Mannschaften. Viele kommen immer wieder, es kommen aber jedes Jahr neue dazu. Bei uns ist es diesmal etwas dumm gelaufen, weil Thorsten aus familiären Gründen im Moment nicht spielt.

Wenn jeder Jahr die internationalen Gäste nach Leeden kommen, wo werden diese untergebracht?

Göpfert: Das ist eine gute Frage. Bei uns waren in diesem Jahr die Franzosen, die hatten wir vor ein paar Jahren auch schon Mal. Dann sind da die Tschechen. Das ist nun mal eine Sprache, die nicht viele hier sprechen. Da haben wir aber auch jemanden in Leeden, der von dort kommt, so kommen die dort unter. Oder die Belgier, die kommen erst morgens und fahren abends spät wieder nach Hause. Es liegt immer daran, wo sie herkommen.

Das Bergeslust-Duo musste ja in ungewohnter Formation antreten und hatte somit von vornherein keine echten Chancen, um den Pokal mitzuspielen. Trotzdem haben sich Markus Kuhlage und Benedikt Morgret gut präsentiert?

Göpfert: Relativ. Ein Spiel ist so gelaufen, das andere ist dann nicht so gut gelaufen. Die trainieren zwar auch mit einander, aber es ist kein eingespieltes Team. Benedikt kann den Thorsten sich nicht vollwertig ersetzen. Da wären wir gut zufrieden, wenn wir da drei, vier Leute hätten.

Wie geht es überhaupt weiter mit dem Leedener Radball nach dem Rückzug des Spitzenteams aus der 2. Bundesliga?

Göpfert: Rückzug ist eigentlich das falsche Wort. Wir müssen praktisch mit einer Entschuldigung für jeden Spieltag arbeiten, dann steigen wir sauber ab in die Oberliga NRW. Da muss man dann sehen. Die Oberliga in NRW ist nicht so dramatisch stark, da kann man schon mal mit einer Hand hinter dem Rücken antreten. Aber – man muss auch gewinnen. Die Oberliga fängt im Herbst wieder an, dann müssen wir mal gucken.

Thorsten und Markus haben waren seit vielen Jahren - schon von Jugend an - ein Aushängeschild und sicher auch ein sportliches Vorbild für den Nachwuchs?

Göpfert: Auf jeden Fall. Das kann man so sagen, das ist eine Ausnahmemannschaft. Wir müssen jetzt sehen, was sich nächste Saison ergibt.

Gibt es schon junge Spieler, die einmal in deren Fußstapfen treten können?

Göpfert: Ganz klar, da läuft zur Zeit nichts. Da steht zur Zeit nichts an.

Was passiert mit dem letzten Spielt der 2. Bundesliga, der am 8. Juni eigentlich in Leeden gewesen wäre?

Göpfert: ja, der wäre hier gewesen. Der geht aber in den Harz nach Bilshausen. Die wären auch in unserer Gruppe gewesen. Unser Spieltag wird jetzt dort ausgerichtet. Wir bleiben verantwortlich und werden auch mit zwei Leuten dorthinfahren.

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