Fußball: Bezirksliga
„Maximale Bereitschaft zeigen“

Ibbenbüren/Lengerich -

Sechs Spieltage hat Fußball-Bezirksligist Arminia Ibbenbüren noch Zeit, um die Abstiegsplätze wieder zu verlassen. Seit dem vergangenen Montag und der 0:3-Niederlage gegen Germania Horstmar steht die DJK dort. Am Donnerstagabend ist sie ab 18.30 Uhr erneut in Schierloh gefragt, wenn TE-Konkurrent SC Preußen Lengerich zu Gast ist.

Mittwoch, 24.04.2019, 17:24 Uhr
Im Hinspiel gegen die DJK Arminia erzielte Lansana Kaba (rechts), hier von Tobias Birke gestoppt, den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich für die Lengericher. Am Ende nahmen die Schierloher (4:1) die Punkte jedoch mit.
Im Hinspiel gegen die DJK Arminia erzielte Lansana Kaba (rechts), hier von Tobias Birke gestoppt, den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich für die Lengericher. Am Ende nahmen die Schierloher (4:1) die Punkte jedoch mit. Foto: Alfred Stegemann

Und wer glaubt, dass es gegen die Preußen leichter wird als gegen Horstmar, der denkt garantiert falsch.

Ausgangslage: Zwei Teams, die auf den Abstiegsplätzen stehen, treffen in Schierloh aufeinander. Die Situation der beiden Mannschaften könnte unterschiedlicher nicht sein. Während der Gast aus Lengerich schon lange im Tabellenkeller weilt und die eigene Position gut kennt, ist das für die DJK Arminia neu. „Der Druck liegt bei Arminia “, sagt SCP-Trainer Pascal Heemann passend dazu. In Lengerich habe man sich mit dem Abstiegsszenario schon befasst, überraschen könne man nur noch positiv. Wie zuletzt beim 2:1-Sieg gegen den SV Wilmsberg, eine Woche zuvor gab es eine 1:10-Niederlage gegen den VfL Wolbeck. Die Arminen verloren zuletzt vier Mal in Folge, suchen derzeit sowohl nach ihrer Form als auch nach Selbstvertrauen.

Personal: DJK-Trainer Huberts Ahmann muss auf Steffen Kortemeyer verzichten, der gegen Horstmar verletzt raus musste. Bei ihm folgt ein MRT, die erste Befürchtung lautet Kreuzbandriss. Ein Einsatz von Maximilian Walkenhorst ist unwahrscheinlich, bei Chris Nietiedt gibt es zumindest etwas Hoffnung. Sicher wieder dabei sein wird Gerrit Mahmutovic nach abgesessener Gelbsperre.

Bei den Lengerichern kehren die gegen Wilmsberg gelbgesperrten Chris Jaeschke, Dominic Dohe und Martin Fleige zurück in den Kader, in dem Lansana Kaba und Gianluca Hoge weiter verletzt und Sahin Günana sowie Tugay Gündogan weiter suspendiert bleiben. Zwei A-Jugendliche und vier Spieler aus der Zweiten werden zudem weiterhin in der Bezirksliga-Ersten aushelfen.

Trainerstimmen: Hubertus Ahmann sagte schon nach dem Horstmar-Spiel, dass sich die Arminen nun quälen müssten und meinte damit: „Wir müssen die maximale Bereitschaft zeigen und nicht meinen, dass wir von heute auf morgen wieder den geilsten Fußball spielen und nicht auf den Platz gehen und alles ist federleicht. Wenn wir nicht auf den letzten zwei Metern denken, dass es schon irgendwie gut gehen wird, sind wir schon einen Schritt weiter, Wir dürfen uns auch nicht gegebenenfalls von einem Rückstand beeinflussen lassen. Nicht hadern, sondern die Zeit nutzen, um das Spiel zu drehen.“

Preußen-Coach Pascal Heemann sagt: „Es ist derzeit bei uns wie in der Eisdiele, wenn man eine Wundertüte bestellt: Da weiß man auch nicht, was man bekommt. Wolbeck war erschreckend zu lesen, die junge Truppe hat da zum Ende nicht verstanden, was dann nötig war. Die Reaktion haben wir gegen Wilmsberg gezeigt. Wir wollen uns nicht nur vernünftig aus der Liga verabschieden, denn nach dem Ist-Stand sind wir abgestiegen. Wir wollen jedes Spiel ernst nehmen und zu Ende spielen und wir wollen unseren Fußball spielen. Auch gegen Arminia wollen wir zeigen, dass das keine Eintagsfliege war, auch wenn es uns gegen Mannschaften von oben meistens leichter fällt.“

 

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