Fußball: Bezirksliga
Preußen Lengerichs Tränen sind schon lange getrocknet

Lengerich -

Die Tränen sind diesmal längst geflossen und bereits getrocknet, wenn der SC Preußen Lengerich am Sonntag letztmalig als Bezirksligist auf dem Rasen im Stadion an der Münsterstraße steht (aktualisiert).

Freitag, 24.05.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 26.05.2019, 17:43 Uhr
Schon das erste Heimspiel Mitte August verlor des SCP, hier mit Lansana Kaba (2.v.l.) klar mit 1:4 gegen TE-Konkurrent Arminia Ibbenbüren. Die Schierloher hingegen können am letzten Spieltag den Klassenerhalt noch schaffen.
Schon das erste Heimspiel Mitte August verlor des SCP, hier mit Lansana Kaba (2.v.l.) klar mit 1:4 gegen TE-Konkurrent Arminia Ibbenbüren. Die Schierloher hingegen können am letzten Spieltag den Klassenerhalt noch schaffen. Foto: Alfred Stegemann

Das ist vor dem finalen Saisonspiel gegen Vorwärts Wettringen (15 Uhr) der große Unterschied zum Vorjahr. Da stieg der SCP aus der Landesliga ab, stand aber bis zum letzten Spieltag kein mal auf einem Abstiegsplatz. Erst im letzten Spiel gegen Viktoria Heiden erwischte es die Preußen eiskalt. Ein Abstieg, der durchaus vermeidbar war.

Jetzt stehen die Lengericher vor dem nächsten Neufang, allerdings noch eine Klasse tiefer in der Kreisliga A. Schon frühzeitig war klar, dass es für die Lengericher in der nun zu Ende gehenden Saison nur um den Klassenerhalt gehen würde. So hatten Trainer, Mannschaft und Verantwortliche genug Zeit, sich auf das Unvermeidliche, das schon seit ein paar Wochen feststand, einzustellen. Am Sonntag kommt der Abstieg diesmal nicht überraschend.

SCP-Trainer Pascal Heemann , der im Herbst Sebastian Ullrich als Cheftrainer abgelöst hat, will vor dem Saisonfinale nicht groß zurückblicken und eventuell verpassten Chancen nachtrauern. Tatsächlich fehlen Stand heute den Lengerichern nur sieben Punkte bis zum ersten Nichtabstiegsplatz, da sich Germania Hauenhorst (zunächst war versehentlich VFL Wolbeck genannt worden) freiwillig aus der Bezirksliga zurückzieht. „Ist-Stand ist, es geht in die Kreisliga A und wir starten wieder einen Neuanfang. Beide, auch Wettringen, werden sich noch einmal vernünftig präsentieren wollen“, erwartet Heemann. Für beide Mannschaften geht es um nichts mehr. „Das wird wieder ein lauer Sommerkick bei Bier und Bratwurst“, so Heemann, der noch einmal seinen kompletter Kader zur Verfügung hat. „Alle Mann sind an Bord“, vermeldet der Coach. „Wer am Sonntag noch präsenter ist, wird noch einmal einen Sieg mitnehmen.“

Vor dem Spiel heißt es Abschied nehmen. Chris-Cedric Jaeschke, Maximilian Thamm, Gianluca Hoge und Felix Reuther schnüren zum letzten Mal ihre Fußballstiefel für die Blauen.

 

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