Handball: Frauen-Bezirksliga
Daniel Ahmann wird neuer Trainer der Damen der HSG Hohne/Lengerich

Lengerich -

Auf der Homepage der HSG Hohne/Lengerich steht – zumindest bis Freitag– immer noch „Trainer/in gesucht! Wir suchen eine(n) Trainer/in für unsere Damenmannschaft...“. Das hat sich aber erledigt. Der Neue ist jetzt da.

Freitag, 12.07.2019, 19:46 Uhr aktualisiert: 12.07.2019, 19:50 Uhr
Jörg Howe vom HSG-Vorstand (links) freut sich. Daniel Ahmann als künftigen Trainer der Bezirksliga-Handballerinnen zu präsentieren.
Jörg Howe vom HSG-Vorstand (links) freut sich. Daniel Ahmann als künftigen Trainer der Bezirksliga-Handballerinnen zu präsentieren. Foto: Mareike Startmann

Am Donnerstagabend präsentierten die Handballerinnen der HSG endlich einen Nachfolger für Dennis Suhre, der zum Ende der vergangenen Saison angekündigt hatte, den Job nicht weiter zu machen. Sein Nachfolger ist kein ganz Unbekannter. Mit Daniel Ahmann (42) kommt eine ehemaliger Bundesligaspieler nach Lengerich. Zuletzt hatte Ahmann die ISV-Herren in der Bezirksliga trainiert, konnte den Abstieg in die Kreisliga aber nicht verhindern.

„Das ist für mich eine neue Herausforderung“, sagte Ahmann am Donnerstag während seiner Vorstellung in der Lengericher Dreifachhalle. „Damenhandball ist für mich Neuland.“ Schon Anfang mai absolvierte Ahmann mit den Spielerinnen der ersten und zweiten Mannschaft ein Probetraining. „Da hatte ich gleich ein gutes Bauchgefühl“, begründete Ahmann daher seine Entscheidung pro Lengerich. Die Mannschaft muss er noch Stück für Stück kennenlernen. Auch die Liga ist für ihn noch unbekanntes Terrain.

Seit gut zwei Wochen trainiert Ahmann, der von Beruf IT-Experte ist, bereits mit der Mannschaft. Kondition und Taktik stehen dabei im Vordergrund. Zweimal in der Woche wird in der Halle trainiert, dazu kommen Laufeinheiten. Ein Saisonziel hat Ahmann noch nicht formuliert. Auf jeden Fall solle die Mannschaft stabiler gemacht werden. Unterstützt wird Ahmann künftig von Betreuerin Annegret Dultmeyer.

Daniel Ahmann erlernte das Handball-ABC beim HC Ibbenbüren. Später landete er in der Bundesliga beim VfL Gummersbach sowie beim Zweitligisten TV Emsdetten. In der Schweiz und in der Regionalliga ließ er seine aktive Karriere ausklingen. Bei der ISV trainierte der zuletzt die A-Jugend. Anfang Februar übernahm er auch den Trainerjob der Bezirksligamänner. Bei Klassenerhalt wäre auch Trainer in Ibbenbüren geblieben- Doch es kam anders, der ehemalige Regionalligist stieg in die Kreisliga ab. Nun will Ahmann die HSG-Damen wieder voranbringen. Sein Vorgänger hat ihm dazu gewiss eine gute Grundlage hinterlassen.

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