Motorsport: Classic-Endurance Championship
Preuß/Ventker bauen Führung aus

Ibbenbüren -

Michael Preuß aus Ibbenbüren und sein Teamkollege Jonas Ventker aus Emsdetten haben ihre Führung in der Klasse TTF 1 der Classic-Endurance Championship ausgebaut.

Donnerstag, 22.08.2019, 06:26 Uhr aktualisiert: 22.08.2019, 06:30 Uhr
Michael Preuß aus Ibbenbüren (rechts) und sein Teamkollege Jonas Ventker aus Emsdetten gewannen das Drei-Stunden-Rennen in Chambley.
Michael Preuß aus Ibbenbüren (rechts) und sein Teamkollege Jonas Ventker aus Emsdetten gewannen das Drei-Stunden-Rennen in Chambley.

Im zweiten von drei Rennen der Serie für klassische Motorräder fuhren sie im französischen Chambley nicht nur den Klassensieg gegen sieben Konkurrenten, sondern auch den Gesamtsieg unter den 29 Startern des Drei-Stunden-Rennens ein. Schon im ersten Rennen im Mai in Oschersleben hatten Preuß / Ventker , die für den MSC Münster starten, die Nase in ihrer Klasse vorn gehabt.

Es war eine ziemlich feuchte Angelegenheit am vergangenen Samstag in Chambley. Mit Rennbeginn fing es an zu regnen, was nicht nur unangenehm war, sondern für Michael Preuß auch ungewohnt – zumindest mit seiner neuen Maschine, einer Aprilia RSV Mille R mit zwei Zylindern und 990 ccm Hubraum. „Mit der hatte ich null Erfahrung bei Regen“, sagt Michael Preuß. Aber es klappte. Mit vier Runden Vorsprung entschieden Preuß/Ventker das Rennen am Ende für sich.

In der Zeit zwischen dem Erfolg im ersten Saisonrennen in Oschersleben und dem Sieg jetzt in Frankreich startete Michael Preuß einmal in Assen, „um das Motorrad besser kennenzulernen“, wie er sagt. Sein Kollege Ventker gewann ein Klassikrennen in Chambley. „Eine gute Vorbereitung“, sagt Preuß. Bereits am vergangenen Donnerstag reiste der Ibbenbürener in Chambley an, weil er für Freitag noch ein Training gebucht hatte. „Schon da lief es auf Anhieb besser als im vergangenen Jahr“, hatte Preuß ein gutes Gefühl.

Im anderthalbstündigen Qualifying am Samstag kündigte sich bereits schlechteres Wetter an. So lange es noch trocken war, legte Jonas Ventker mit seiner Jamaha R6 die schnellste Zeit vor, sodass das Team Preuß/Ventker von der Pole-Position startete.

„Pünktlich zum Start fing es an zu fieseln“, beschreibt Michael Preuß den Beginn des Rennens. Startfahrer Jonas Ventker fuhr – noch mit Trockenreifen – zunächst einen Vorsprung heraus. Den büßte er aber wieder ein, als es bei heftiger werdendem Regen Stürze und Safety-Phasen gab. Auf Position 2 liegend übergab er nach geplanten 40 Minuten an Michael Preuß, der – ebenfalls noch auf Trockenreifen – wieder die Führung übernahm.

Jonas Ventker wechselte unterdessen auf Regenreifen und ging nach kurzer Zeit wieder für Preuß auf die Strecke. Auch der Ibbenbürener wechselte die Reifen, und anschließend dominierzen die beiden im Wechsel das Rennen, fuhren einen Drei-Runden-Vorsprung heraus. Das Anstrengendste seien dabei die Pausen in regennasser Kleidung gewesen, so Preuß: „Das Wasser lief aus den Stiefeln raus.“

Für die letzten 20 Minuten des Rennens war Michael Preuß wieder dran. Er ging es relativ vorsichtig an, denn: „Mit solch einem Vorsprung kannst du eigentlich nur noch verlieren.“ Tat er aber nicht. Im Gegenteil, Preuß machte noch eine Runde zum ungefährdeten Sieg gut.

Für Michael Preuß ist klar: „Unser erklärtes Ziel ist es, die TTF 1-Klasse zu gewinnen.“ Das wollen Michael Preuß und Jonas Ventker am 22. September beim abschließenden „Biketoberfest“ in Oschersleben, einem weiteren Vier-Stunden-Rennen, klar machen.

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