Fußball: Frauen-Westfalenliga
Arminia Ibbenbüren will aufsteigen

Ibbenbüren -

Rang fünf im ersten Jahr, Rang drei im zweiten Jahr und Rang zwei in der vergangenen Spielzeit. Geht es dem Gesetz der Serie nach, dann riecht es für die Fußballerinnen der DJK Arminia Ibbenbüren in der am Wochenende beginnenden Saison nach der Westfalenliga-Meisterschaft.

Mittwoch, 21.08.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 21.08.2019, 18:26 Uhr
Die DJK Arminia Ibbenbüren verfolgt als mittelfristiges Ziel den Regionalliga-Aufstieg.
Die DJK Arminia Ibbenbüren verfolgt als mittelfristiges Ziel den Regionalliga-Aufstieg. Foto: Tobias Mönninghoff

Doch Trainer Frank Schlichter warnt vor überzogenen Erwartungen. „So ein Aufstieg ist nicht planbar, dafür muss einfach alles zusammenpassen. Wir wollen gerne gesund aufsteigen, unser mittelfristiges Ziel ist die Regionalliga“, sieht er die Entwicklung seiner jungen Mannschaft noch lange nicht am Ende.

Gerade die Sportfreunde Siegen , seit Jahren im Spitzenfeld der Liga zu finden, hätten sich in der Sommerpause extrem verstärkt und zählen für Schlichter ebenso zu den Titel-Favoriten wie Regionalliga-Absteiger Germania Hauenhorst.

„Auch Hauenhorst sehe ich mit den Neuzugängen stärker“, erwartet der DJK-Trainer wieder eine packende Runde.

Immer wieder betont er dabei, dass er seine Mannschaft und den gesamten Mädchen- und Frauenfußball in Schierloh auf einem „richtig guten Weg sieht“. Gerade der Bau des Kunstrasenplatzes „hilft uns extrem weiter“, hofft der Mann an der Seitenlinie auf mehr Konstanz im zweiten Teil der Saison als zuletzt.

Dass es bislang noch nicht zum ganz großen Wurf gereicht hat, macht der Coach auch an der Unerfahrenheit seiner vielen jungen Spielerinnen fest. „Da passieren einfach Fehler, aber das ist völlig in Ordnung.“ Was den Kader betrifft, hat sich wieder einiges getan. Bewusst gehen die DJK-Frauen mit einem deutlich größeren Aufgebot in die neue Spielzeit. „Wir werden auch alle 24 Spielerinnen brauchen“, ist sich Schlichter sicher.

Was ihm dabei sichtlich Freude bereitet und immer wieder gerne zu den vielen Trainingseinheiten fahren lässt, ist die Einstellung seiner Schützlinge. „Die Mädels leben Fußball, viele blühen auf, alle haben einfach ein Fußballer-Herz.“ Die Neuzugänge machen den Etablierten aktuell mächtig Druck, „alle Spielerinnen pushen sich gegenseitig“, nimmt der Übungsleiter einen gesunden Konkurrenzkampf wahr. Und er steht vor einigen schweren Entscheidungen: „Alle Spielerinnen können sich Stammplätze erarbeiten, wir sind auf allen Positionen richtig gut besetzt“.

Auch der Zusammenhalt im Team könnte nicht besser sein. „Das ist alles so schnell so harmonisch geworden. Wir sind eine Mannschaft und verfolgen ein Ziel.“ Und das formuliert Schlichter so: „Wir wollen die Zuschauer mit unserem Fußball begeistern.“

Arminia Ibbenbüren 1

Abgänge: Pia Schneuing (S Langenhorst/Welbergen), Imke Eversmeyer (BW Hollage), Katharina Schmalz (studienbedingte Pause), Merle Flaßkamp (USA)

Zugänge: Charlotte Heithoff (VfL Bochum), Sofia Rieke (ISV), Kira Lake (U17 Warendorfer SU), Judith Höfting, Pauline Watte, Pia Marie Bernardy, Alina Ochmann, (eigene U17)

Tor: Tanja Guzberg, Alina Ochmann, Madita Brügge

Abwehr: Charlotte Heithoff, Pauline Watta, Lena Heeke, Daria Schmidt, Julia Dortmann, Leonie Seeliger, Nele Voßel

Mittelfeld: Sofia Rieke, Judith Höfting, Kira Lake, Melissa Steffen, Berit Richter, Jana Stermann, Lina Helms, Sarah Göcking, Lisa-Marie Schophuis, Jennifer Wobker

Angriff: Dana Gilhaus, Alicia Harder, Pia Marie Bernardy, Sophia Rieken

Trainer: Frank Schlichter (seit 2016/2017)

Saisonziel: Top Drei

Meisterschaftsfavoriten : Sportfreunde Siegen, Germania Hauenhorst

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