Volleyball: Altkreisturnier
Tecklenburger Land Volleys bieten Zweitligisten Paroli

Tecklenburger Land -

Ein erfolgreiches und vor allem erkenntnisreiches Wochenende absolvierten die Tecklenburger Land Volleys. So wurden sie beim eigenen Altkreisturnier unter anderem Zweiter.

Sonntag, 01.09.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 01.09.2019, 19:16 Uhr
Mathias Walke und die Tecklenburger Land Volleys erreichten beim hochkarätig besetzten Altkreisturnier das Halbfinale.
Mathias Walke und die Tecklenburger Land Volleys erreichten beim hochkarätig besetzten Altkreisturnier das Halbfinale. Foto: Stefan Daviter

Ein erfolgreiches und vor allem erkenntnisreiches Wochenende absolvierten die Tecklenburger Land Volleys. Beim eigenen, unter anderem mit vier Zweitligisten besetzten Altkreisturnier belegte der Volleyball-Drittligist aus Laggenbeck am Samstag in der Ibbenbürener Goethe-Halle den 2. Platz hinter dem Zweitligisten Moers, und am Sonntagmorgen spielte er vier Sätze gegen den VC Bitterfeld-Wolfen, ebenfalls 2. Liga, die Partie endete 2:2.

„Dass wir beim Altkreisturnier das Finale erreichen, damit habe ich nicht wirklich gerechnet“, war Tebu-Trainer Mathias Rusche ein wenig überrascht von der Leistung am Samstag. „Ich hatte gehofft, dass wir das Halbfinale erreichen. Die ersten Spiele waren auch noch durchwachsen, aber gegen die stärkeren Gegner waren wir schon sehr gut aufgestellt.“

In der Vorrunde hatten die Tebus zunächst beim deutlichen 2:0-Sieg gegen Harambee Enschede keine Mühe. Nach Punkten entschieden sie diese Partie mit 50:28 für sich. „Das war eine ganz junge niederländische Mannschaft, nicht so stark wie erwartet“, hatte dieses Spiel für Tebu-Trainer Mathias Rusche wenig Aussagekraft. Mehr Erkenntnisse brachte da schon der deutlich knappere 2:0 (50:41)-Sieg gegen Telekom Post Bielefeld. „Da hat es noch an einigen Ecken geklemmt“, sah Rusche Verbesserungswürdiges.

Im dritten Gruppenspiel ging es gegen den Zweitligisten Moerser SC um den Gruppensieg. Auch Moers hatte gegen Enschede und Bielefeld gewonnen, beide Teams waren also bereits für das Halbfinale qualifiziert. Dennoch ging es auch ums Prestige, denn die Moerser werden vom ehemaligen Tebu-Coach Hendrik Rieskamp trainiert. Im ersten Durchgang waren die Tebus bis zum 18:21 in Schlagweite, Moers setzte sich aber mit 25:18 durch. „Da haben wir unsere Chancen nicht genutzt“, sagt Mathias Rusche. Anders im zweiten Durchgang, in dem der Block besser stand und die Tebus konsequenter spielten. Mit 25:15 holte sich der Gastgeber diesen Durchgang und damit den Gruppensieg. „Das war gut“, war Mathias Rusche zufrieden.

Im Halbfinale siegten die Tebus am Ende deutlich mit 2:0 gegen den Zweitligisten FC Schüttorf. „Das war unser bestes Spiel“, sah Mathias Rusche einen druckvollen Auftritt seines Teams. Im Endspiel ging es erneut gegen den Moerser SC, der sein Halbfinale gegen den TV Baden aus der 2. Bundesliga ebenfalls klar gewonnen hatte. „Da war bei uns die Luft ein wenig raus“, so Rusche, der in dieser Partie auch auf Lars Fischer verzichten musste. Den ersten Satz verloren die Tebus 18:25. Im zweiten Satz probierten die Moerser noch einiges aus. Zudem zeigte vor allem Fabian Stroot bei den Tebus noch einmal eine starke Leistung. Die Tebus entschieden den zweiten Durchgang mit 25:22 für sich, verloren die Partie aber aufgrund des schlechteren Punktverhältnisses.

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