Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
SV Büren fertigt Ladbergen 7:1 ab

Tecklenburger Land -

Der SV Büren präsentiert sich in der Fußball-Kreisliga A weiterhin in bestechender Frühform. Der Spitzenreiter fertigte am Sonntagnachmittag das punktlose Schlusslicht VfL Ladbergen klar mit 7:1 ab und führt das Klassement aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber dem SC Halen an.

Sonntag, 01.09.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 02.09.2019, 19:18 Uhr
Sascha Höwing (links) feierte mit Preußen Lengerich am Freitagabend einen 1:0-Sieg gegen SC Dörenthe,
Sascha Höwing (links) feierte mit Preußen Lengerich am Freitagabend einen 1:0-Sieg gegen SC Dörenthe, Foto: Jörg Wahlbrink

Über einen Last-Minute-Sieg jubeln durfte Aufsteiger Schwarz-Weiß Lienen beim 3:2 in Saerbeck, Westfalia Hopsten kassierte gegen den TGK Tecklenburg eine 1:2-Heimschlappe.

Bereits am Freitagabend setzte sich Preußen Lengerich mit 1:0 gegen den SC Dörenthe durch. Im zweiten Freitag-Spiel triumphierte Brukteria Dreierwalde mit 3:1 gegen SW Esch.

SV Büren - VfL Ladbergen 7:1 (3:0)

„Diese Niederlage tut richtig weh. Den Spielern und dem Trainer“, sah Ladbergens Trainer Andreas Habben am Sonntagnachmittag wenig Positives seiner Elf. In allen Belangen waren die spiel- und kombinationsfreudigen Gastgeber dem VfL überlegen, einzig zu Beginn der zweiten 45 Minuten gelang es den Gästen, einigermaßen mitzuhalten. Entschieden war das einseitige Duell aber schon zur Pause, Bürens Torjäger Marco Schneider hatte doppelt getroffen, dazu Nicholas Imsiepen. „Auch in der Höhe ist der Sieg absolut verdient“, war Habben nach Spielende ehrlich.

Tore: 1:0 Schneider (2.), 2:0 Imsiepen (11.), 3:0 Schneider (39.), 3:1 Büker (54.), 4:1 Gründel (65.), 5:1 Schneider (78.), 6:1 Gründel (81.), 7:1 Moscardini (89.).

Westfalia Hopsten - Tecklenburg 1:2 (0:2)

Eigentlich habe seine Elf in der ersten Halbzeit alles im Griff gehabt, so Hopstens Trainer Frank Greiwe nach der Partie. Was fehlte, waren die Tore. Da die Westfalia zu allem Überfluss auch noch zwei „ganz dämliche“ (Greiwe) Gegentreffer hinnehmen musste, hieß es zur Pause 0:2 aus Hopstener Sicht. Nach dem Wechsel stotterte der Motor der Hausherren dann ein wenig, die Kobbos erspielten sich einige gute Kontergelegenheiten zum 3:0, die sie allesamt ausließen. Mit dem 1:2 durch Leon Schrey (72.) ging dann noch einmal ein Ruck durch die Heimelf. „Da waren wir dann wieder am Drücker“, fasste Greiwe die letzten 20 Minuten zusammen, in denen Hopsten aber torlos blieb.

Tore: 0:1, 0:2 Selimi (20., 23.), 1:2 Schrey (72.).

Falke Saerbeck - SW Lienen 2:3 (1:1)

Riesengroß war der Jubel im Lager des Aufsteigers nach dem 3:2-Siegtreffer durch Philip Winkler in der 4. Minute der Nachspielzeit. Dabei hatte bis zur 87. Minute noch alles nach dem zweiten Saisonerfolg der Falken ausgesehen, ehe Lienen zum Schlussspurt ansetzte. Zunächst glich Marc Andre Hoff zum 2:2 aus, dann sorgte Winkler für den krönenden Abschluss.

Tore: 1:0 Teupen (12.), 1:1 Y. Lunow (40.), 2:1 Ottmann (56.), 2:2 Hoff (87.), 2:3 Winkler (90.+4).

Preußen Lengerich - SC Dörenthe 1:0 (0:0)

Das Tor des Tages erzielte Martin Fleige nach einer guten Stunde. Damit fuhren die Preußen nach dem 3:1 in Ladbergen den zweiten Sieg in Folge ein. Der war durchaus glücklich, aber nicht unverdient. Die Gäste verzeichneten einige gute Chancen, die zumeist Torhüter Tim kipp zunichte machte. Allerdings hätten such die Preußen noch das eine oder andere Tor nachlegen können. Groß war der Frust dennoch von DSC-Coach Ralf Scholz: „Wir hatten hier sechs oder sieben hundertprozentige Chancen. Wenn du die nicht nutzt, musst du dich nicht wundern.“ Dem wollte Pascal Heemann nicht komplett widersprechen. Er zollte seiner Elf dennoch ein Lob.

Tor: 1:0 Fleige (65.).

Brukteria Dreierwalde - SW Esch 6:3 (2:0)

Nach 30 Minuten hätten die Partie eigentlich schon entschieden sein müssen. Die Gastgeber führten durch Treffer von Frank Zumwalde und Thomas Wieschemeyer mit 2:0, zudem vergaben erneut Zumwalde und Wieschemeyer absolute Hochkaräter. Ab der 35. Minute wurde Esch stärker, es entwickelte sich ein offenes Duell. Binnen 180 Sekunden glich Esch durch Malte Lietmann und Tobias Brinkhues zum 2:2 aus, doch fast postwendend antwortete die Heimelf mit einem Doppelschlag zur Vorentscheidung.

Tore: 1:0 Zumwalde (4.), 2:0 Wieschemeyer (21.), 2:1 Lietmann (62.), 2:2 Brinkhues (64./Foulelfmeter), 3:2, 4:2 Wieschemeyer (66., 70.), 5:2 Vennemann (74.), 6:2 Vehr (79.), 6:3 J. Holthaus (90.).

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