Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
SW Lienen, VfL Ladbergen und TGK Tecklenburg wollen nachlegen

Tecklenburger Land -

Sieg für TuS Graf Kobbo Tecklenburg, Erster Saisonerfolg für den VfL Ladbergen und ein verdientes 3:3 von SW Lienen in Mettingen: Der zurückliegende Spieltag der Kreisliga A war für die heimischen Teams vielversprechend.

Freitag, 27.09.2019, 17:32 Uhr

Genau da wollen sie am Sonntag ansetzen und erneut punkten. Dabei hat es SW Lienen daheim mit SW Esch zu tun, die Kobbos (beim SV Dickenberg) und Ladbergen (in Saerbeck) müssen reisen.

Gestern Abend standen sich bereits Brukteria Dreierwalde und Arminia Ibbenbüren gegenüber. Das Spiel war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet. Um 13.15 Uhr wird die Partie zwischen Ibbenbürener SV II und Eintracht Mettingen angepfiffen. Alle anderen Begegnungen des achten Spieltages beginnen um 15 Uhr.

Schwarz-Weiß Lienen - Schwarz-Weiß Esch

„Wir können die Tabelle auch lesen“, hat Eschs Co-Trainer Stephan Meyer die Zeichen der Zeit erkannt, sieht das Ganze aber mit der nötigen Gelassenheit. „Wir sind alle sehr zuversichtlich, dass wir bald punkten werden“, weiß Meyer auch, dass die kommenden beiden Duelle gegen Lienen und ISV 2 richtungsweisenden Charakter besitzen. Taktisch kehren die Püsselbürener zu dem zurück, was sie in der vergangenen Saison stark gemacht hat: die defensive Kompaktheit. SW Lienen schätzt Stephan Meyer als „brandgefährlich“ ein, gerade offensiv habe der Aufsteiger einige pfeilschnelle Leute, die es zu kontrollieren gelte. Darauf baut Maik Horstkotte aus dem SWL-Trainerteam auch am Sonntag. Er hofft auf den zweiten Heimsieg dieser Saison, der seine Mannschaft in der Tabelle gehörig nach vorne katapultieren würde.

SV Dickenberg - TGK Tecklenburg

Die Kobbos schätzt SVD-Trainer Dirk Sterthaus aufgrund der „hohen individuellen Klasse“, er hat aber auch Schwächen ausgemacht. Man müsse immer wieder den Weg nach vorne suchen, ohne sich hinten zu öffnen. Personell geht die Tendenz beim SVD dahin, dass es „wieder besser aussieht“. Die Kobbos wollen an die gute Leistung beim 5:1 gegen Dreierwalde anknüpfen. Allerdings muss Trainer Klaus Bienemann wieder einige Stammkräfte ersetzen.

Falke Saerbeck - VfL Ladbergen

Durch die Siege gegen Mettingen und Esch hat sich Saerbeck bis auf Rang sieben nach vorne gearbeitet und ist sogar bis auf vier Zähler an Spitzenreiter Halen herangerückt. Der Liga-Primus wurde vor Wochenfrist ausgerechnet vom VfL Ladbergen beim 1:3 böse erwischt, nach dem ersten Saisonsieg wollen die Ladberger am Sonntag in Saerbeck nachlegen. Auch wenn Trainer Andreas Habben weiter wichtige Stammkräfte ersetzen muss, traut er seiner Elf eine erneute Überraschung zu.

SC Halen - SC Dörenthe

Die 1:3-Pleite von Spitzenreiter SC Halen am vergangenen Sonntag beim VfL Ladbergen kam für viele überraschend, so auch für Halens Spielertrainer Björn Jansson. „Es war ein Schuss vor den Bug und darf nicht passieren. Wir haben leichtfertig drei Punkte verschenkt“, ärgerte sich Jansson auch noch einige Tage nach der Pleite. Gegen Dörenthe fordert er einen anderen Auftritt seiner Elf. Nicht dabei sein kann Jakob Schulz, ansonsten sieht es personell gut aus.

Ibbenbürener SV II - Eintr. Mettingen

Und täglich grüßt das Murmeltier ... Wie einst Bill Murray im amerikanischen Filmklassiker der 90er-Jahre dürfte sich auch Philipp Hölscher in den vergangenen Wochen vorgekommen sein. Der Trainer der ISV-Reserve musste fast wöchentlich mit ansehen, wie seine Elf in der Schlussphase Punkte verschenkte und auf den letzten Tabellenplatz abrutschte. Gegen den zuletzt ebenfalls kriselnden VfL Eintracht Mettingen soll der Bock nun umgestoßen haben.

SV Büren - Westfalia Hopsten

In einem „ganz blöden Kreislauf“ befindet sich die Westfalia nach Angaben von Trainer Frank Greiwe. Aufgrund der extremen Personalnot müssten Akteure ran, die nicht fit seien. „Und da ist unsere individuelle Fehlerquote dann viel zu hoch“, hat Greiwe ein Hauptproblem erkannt. Nun gelte es, die spielerische Unterlegenheit durch „eine größere körperliche Präsenz und Laufbereitschaft“ wettzumachen, um „endlich wieder Punkte zu sammeln“. Das mutig formulierte Saisonziel Platz fünf sei mittlerweile natürlich „Schall und Rauch“. Frank Greiwe gibt zu, dass das Ziel „sehr optimistisch“ formuliert gewesen sei, aber „mir geht dieses ewige Understatement von fast allen Verantwortlichen auf die Nerven.“

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