Fußball: Preußen Lengerich
In Holzpantinen zum Duschen in die Waschkaue

Lengerich -

Erst gerade trafen sich die Urgesteine des SC Preußen Lengerich wieder, um über alte und zum Teil glorreiche Zeiten zu plaudern. Weitere Treffen sollen folgen.

Dienstag, 01.10.2019, 17:56 Uhr aktualisiert: 01.10.2019, 18:00 Uhr
Im Cafe Samocca trafen sich jetzt Preußen Lengerichs Fußball-Urgesteine und ließen die alten Zeiten aufleben. Hinten v.l.: Wilhelm Peters, Gerhad Harten, Klaus Holthaus, Klaus Riesenbeck, Manfred Donothek, Walter Hart, Gerhard Lennartz. Vorne v.l.: Reinhold Olthoff, Willi Dirkes, Günter Eickholt, Kurt Plogmann und Willi Kaspari
Im Cafe Samocca trafen sich jetzt Preußen Lengerichs Fußball-Urgesteine und ließen die alten Zeiten aufleben. Hinten v.l.: Wilhelm Peters, Gerhad Harten, Klaus Holthaus, Klaus Riesenbeck, Manfred Donothek, Walter Hart, Gerhard Lennartz. Vorne v.l.: Reinhold Olthoff, Willi Dirkes, Günter Eickholt, Kurt Plogmann und Willi Kaspari Foto: Günter Tierp

„Wir müssen uns viel öfter treffen und über die alten Zeiten sprechen“, forderte Preußen Lengerichs Ex-Stürmer Willi Dirkes auf der großen Wiedersehensfeier des SCP zum 111jährigen Bestehen vor zwei Jahren. Aus der Idee ist seit dem eine schöne Tradition geworden. Zwei- bis dreimal im Jahr lädt Dirkes seine alten Kämpen ein und alle kommen gern. Mit Zeitungsausschnitten aus dem Landboten und Fotoalben unter dem Arm trafen sich jüngst zwölf Altkicker im Cafe Samocca.

Diesmal war auch Günter Eickholt aus Osnabrück mit von der Partie. Der in den 1950er Jahren aus Hagen aTW zum SC Preußen und später zum VfL Osnabrück gewechselte Stürmer spielte seinerzeit sogar mit Udo Lattek für den VfL. Natürlich hatte er viele Spielerlebnisse und humorvolle Anekdoten parat. Aber auch die Erlebnisse auf den Lengericher Sportplätzen im legendären Stadtpark und am Wasserwerk Aldruper Damm mit dem anschließenden Duschen im Hotel Adler bei „Mutti Brunsmann“, rief man immer wieder gern in Erinnerung. Auswärts waren die Preußen seinerzeit in ihrer Liga oft auf den Ascheplätzen im Ruhrgebiet im Einsatz. „Bei Gelsenkirchen-Erle 08 mussten wir uns immer in Holzpantinen in der Waschkaue der Zeche umziehen“, wusste Willi Dirkes noch genau. „Einige Paare der klobigen Dinger landeten schon mal in unseren Trainingstaschen und kamen erst zuhause im Vereinslokal wieder zum Vorschein“, verriet einer der Teilnehmer mit Augenzwinkern.

Zur großen Freude von VfL-Dauerkarteninhaber Günter Eickholt hatte Hobby-Krippenbauer Willi Kaspari extra für ihn eine VfL-Weihnachtskrippe als Überraschungspräsent gebastelt. Günter Tierp vom Preußen-Vorstand berichtete kurz über Aktuelles im Verein und lud ein zur bevorstehenden offiziellen Eröffnung des neuen Kunstrasenplatzes am 10. Oktober. Der Gesprächsstoff war auch nach zwei Stunden noch lange nicht ausgegangen, so dass das nächste Treffen gesichert ist.

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