Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Auf SW Lienen wartet eine hohe Hürde

Tecklenburger Land -

Am Sonntag trifft die Ibbenbürener SV II im Kellerduell der Kreisliga A auf den VfL Ladbergen, Falke Saerbeck erwartet schon am Samstag den TGK Tecklenburg. SW Lienen spielt am Sonntag daheim gegen den SC Dörenthe.

Freitag, 11.10.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 11.10.2019, 20:32 Uhr
Zuletzt im Derby blieb SW Lienen mit 6:2 beim VfL Ladbergen siegreich. An diesem Wochenende sind beide Clubs wieder extrem gefordert.
Zuletzt im Derby blieb SW Lienen mit 6:2 beim VfL Ladbergen siegreich. An diesem Wochenende sind beide Clubs wieder extrem gefordert. Foto: Alfred Stegemann

Das Selbstvertrauen beim A-Ligisten Schwarz-Weiß Esch ist nach dem Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz komplett im Keller. „Auch der Glaube fehlt momentan“, ist Trainer Bruno Kitroschat ehrlich. Unter der Woche wurde die gesamte Situation in Esch kritisch analysiert, nun geht der Blick nach vorne. Einfacher werden die Aufgaben für die Kitroschat-Elf aber nicht, am Sonntag (15 Uhr) geht es zum wiedererstarkten VfL Eintracht Mettingen.

Bereits um 13.15 Uhr empfängt am Sonntagmittag die Reserve der Ibbenbürener SV im Kellerduell den VfL Ladbergen, Falke Saerbeck trifft schon am Samstag (15 Uhr) auf den TGK Tecklenburg. Alle weiteren Begegnungen des zehnten Spieltages werden am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen.

Schwarz-Weiß Lienen -

SC Dörenthe

Bei den Dörenthern geht es seit Wochen nur in eine Richtung, und zwar nach oben. „Wir erarbeiten uns aktuell das Glück, stehen hinten kompakter und sind zielstrebiger zum Tor“, gibt es für Co-Trainer Dennis Rottmann einige Aspekte, die für den Aufschwung verantwortlich sind. Nach zuletzt vier Siegen in Serie geht die Mannschaft der Stunde mit „viel Selbstvertrauen und Zuversicht“ ins Duell mit den „spielstarken Lienenern“, so Rottmann. Bei SW Lienen sieht es insbesondere nach dem 6:2-Sieg zuletzt beim VfL Ladbergen gut aus. Zwar muss Trainer Maik Horstkotte weiter auf einige Stammkräfte verzichten. Er glaubt aber daran, sein Team auch den DSC ärgern kann.

Falke Saerbeck -

TGK Tecklenburg

Mit zwei Worten kommentierte Falke-Coach Holger Althaus die herbe Pleite in Dörenthe zuletzt: „Zu passiv“. Gegen die Kobbos, die Althaus deutlich stärker einschätzt als noch in der Vorsaison, müsse eine „deutliche Steigerung her“. Dabei fehlen den Saerbeckern erneut wichtige Akteure, „aber da rege ich mich nicht mehr drüber auf“, so Althaus. Gästetrainer Julian Lüttmann rechnet am Samstag mit einem „ekligen Spiel“. Saerbeck habe in allen Mannschaftsteilen „sehr gut ausgebildete Spieler“, die Falken seien „gefährlich“. Die Zielsetzung der Gäste ist dennoch klar: „Wir wollen am Samstag vorerst nach ganz oben“, sagt Lüttmann. Auch den Kobbos drohen dabei einige Ausfälle. „Wir müssen genau schauen, wer auflaufen kann“, so der TGK-Spielertrainer.

Ibbenbürener SV 2 -

VfL Ladbergen

„Wir wollen und müssen Ladbergen schlagen“, redet ISV-Trainer Philipp Hölscher nicht lange um den heißen Brei herum. Der Sieg in Esch habe für kollektive Erleichterung gesorgt, „die Stimmung ist besser, wir haben wieder mehr Selbstvertrauen“, hofft Hölscher im „Schlüsselspiel“ direkt auf den nächsten Dreier. Mit Oliver Bohlmann kehrt ein wichtiger Akteur ins Team zurück, zudem hofft der Coach auf Unterstützung aus der Ersten, die bereits am Freitagabend im Einsatz war.

Eintracht Mettingen -

Schwarz-Weiß Esch

Da es in der Liga wie vor Saisonbeginn prognostiziert „brutal eng“ zugeht, ist die Tabelle für Mettingens Trainer Christian Loetz „kein Thema“. Immerhin hat sich die Eintracht durch zwei Siege zuletzt wieder in Schlagdistanz nach ganz vorne gebracht, als Vierter fehlen nur drei Zähler auf Tabellenführer Arminia Ibbenbüren. Den Gegner aus Esch dürfe man keinesfalls an der Tabelle messen, „das war in den vergangenen Jahren immer eng, eine sehr kompakte, robuste Truppe“, warnt Loetz. Mit Christian Schulte steht den Hausherren wieder ein Akteur mehr zur Verfügung. „So langsam entspannt sich die Lage“, sagt Loetz.

SV Büren -

Teuto Riesenbeck

„Kurz und knackig“ habe Teuto die vermeidbare Heim-Pleite gegen Mettingen vor Wochenfrist nach Aussage von Trainer Reinald Wiesch aufgearbeitet, die Reaktion im Training gefiel dem Übungsleiter. Das Duell in Büren ist für Wiesch „absolut richtungsweisend“, es gelte, die defensiven Schwächen der Gastgeber auszunutzen. „Die Zahlen sprechen für sich, Büren ist anfällig für Gegentore“, hofft Wiesch auf die Durchschlagskraft seiner Offensivleute.

SV Dickenberg -

Westf. Hopsten

Drei Niederlagen in Serie, dabei eine Bilanz von 1:16 Toren – der Trend beim A-Liga-Aufsteiger SV Dickenberg zeigt aktuell nach unten.

SC Halen -

Arm. Ibbenbüren

Zwei Jahre lang wurde der SC Halen praktisch von Siegen verwöhnt, nun macht die Elf von Spielertrainer Björn Jansson erstmals eine kleine Krise durch.

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