Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Eine Zwischenbilanz: Die Hälfte der Liga ist noch im Rennen

Tecklenburger Land -

Ein Drittel der Saison in der Fußball-Kreisliga A ist gespielt, und noch mindestens die Hälfte der Liga kann sich Hoffnungen auf die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga machen.

Mittwoch, 23.10.2019, 19:38 Uhr aktualisiert: 23.10.2019, 19:40 Uhr
Während Tecklenburgs Tugay Gündogan (rechts) mit 14 Treffern bisher bester Torschütze der Kreisliga A ist, gelten Janek Neumann (links) und SW Lienen als die Wundertüte der Liga.
Während Tecklenburgs Tugay Gündogan (rechts) mit 14 Treffern bisher bester Torschütze der Kreisliga A ist, gelten Janek Neumann (links) und SW Lienen als die Wundertüte der Liga. Foto: Uwe Wolter

Tabellenführer ist im Moment der TuS Graf Kobbo Tecklenburg. Der Tabellensiebte Teuto Riesenbeck und der Achte SC Dörenthe können aber noch, einen Sieg im jeweils ausstehenden Nachholspiel vorausgesetzt, bis auf vier Punkte an den Spitzenreiter herankommen.

Wie ausgeglichen die Liga in der Spitze ist, belegt auch die Tatsache, dass bereits fünf verschiedene Teams die Liga anführten – im Schnitt jeden zweiten Spieltag eine andere Mannschaft. In der vergangenen Saison gab es während der gesamten Spielzeit nur vier verschiedene Tabellenführer. Vor dem TuS Tecklenburg belegten in der aktuellen Saison bereits der VfL Eintracht Mettingen, der SV Büren, der SC Halen und Arminia Ibbenbüren den Platz an der Sonne.

Von den drei Bezirksliga-Absteigern steht zurzeit Preußen Lengerich als Tabellenzweiter mit nur zwei Zählern Rückstand auf Tecklenburg am besten da. Arminia Ibbenbüren auf Rang drei hat noch ein Nachholspiel in der Hinterhand, hätte das Team von Coach Hubertus Ahmann die Punkte in dem ausgefallenen Spiel gegen Saerbeck geholt, wäre es sogar punktgleich mit Spitzenreiter Tecklenburg. Und Teuto Riesenbeck ist ebenfalls noch im Rennen.

Für Furore sorgt bislang Aufsteiger SW Lienen. 17 Punkte sammelte das Team bereits und zeigte dabei mehrmals Comeback-Qualitäten. Bereits viermal punkteten die Lienener nach Zwei- oder sogar Drei-Tore-Rückständen. Entsprechend sind sie das Team mit dem drittbesten Angriff, aber auch mit der zweitanfälligsten Defensive der Liga. Mitaufsteiger SV Dickenberg holte erst sieben Punkte und ist Drittletzter vor Ladbergen und Schlusslicht Esch.

Das Salz in der Suppe sind beim Fußball die Tore. Und die gab es bislang reichlich. Fast fünf Treffer fielen im Schnitt pro Partie, in der vergangenen Spielzeit waren es im Schnitt 4,3 Treffer pro Begegnung. Die meisten Treffer erzielte bislang der TuS Tecklenburg (38) vor dem SC Halen (37). Die meisten Gegentreffer kassierte der SV Dickenberg (46).

Die Dickenberger waren auch am bislang torreichsten Spiel beteiligt. Im Aufsteigerduell des SVD gegen Lienen fielen zwölf Treffer, SWL gewann mit 8:4 auf dem Dickenberg. Die bisher höchsten Niederlagen kassierten Schwarz-Weiß Esch beim 0:9 in Halen und der SVD ebenfalls mit 0:9 bei Preußen Lengerich. Neun Treffer fielen in fünf weiteren Partien: Büren - Mettingen (7:2), Lienen - Halen (3:6), ISV 2 - Büren (4:5), Lienen - Esch (5:4) und Dreierwalde - Esch (6:3). Treffsicherster Schütze ist bislang Tugay Gündogan (14) vom TuS Tecklenburg vor Domenik Breuer von Arminia Ibbenbüren (13).

In der aktuellen Fairnesstabelle der Kreisliga A führt nach einem Drittel der Spielzeit der SV Teuto Riesenbeck. Neun Gelbe Karten kassierte das Team des Trainergespanns Reinald Wiesch und Frank Karlisch in zehn Spielen, das macht eine Quote von 0,9. Platz zwei belegt die ISV 2 (1,2), Dritter ist Westfalia Hopsten (1,45). Den letzten Rang der Fairnesstabelle belegt zurzeit der SC Halen mit dem Quotienten 2,54. 28 Mal sahen die Halener Spieler bislang gelb, es gab aber noch keinen Platzverweis. In der gesamten Spielzeit mussten bis jetzt erst fünf Akteure das Spielfeld vorzeitig verlassen, dabei gab es jedoch nur einmal eine glatte Rote Karte.

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