Fußball: 2. Bundesliga
VfL Osnabrück kann mit einem Sieg an Greuther Fürth vorbeiziehen

Osnabrück -

Beendet der VfL Osnabrück am Sonntag seine Serie mit fünf sieglosen Punktspielen? Die SpVgg Greuther Fürth kommt als Sechste an die Bremer Brücke, hat aber nur drei Zähler mehr auf dem Konto.

Freitag, 25.10.2019, 20:42 Uhr aktualisiert: 25.10.2019, 20:50 Uhr
Gegen den Karsruher SC, hier zieht Ulrich Taffertshofer ab, feierte der VfL Osnabrück bislang seinen letzten Sieg. Nach fünf sieglosen Partien soll gegen Greuther Fürth wieder mal ein Dreier her.
Gegen den Karsruher SC, hier zieht Ulrich Taffertshofer ab, feierte der VfL Osnabrück bislang seinen letzten Sieg. Nach fünf sieglosen Partien soll gegen Greuther Fürth wieder mal ein Dreier her. Foto: Tobias Mönninghoff

Gut achteinhalb Jahre ist es her, dass sich der VfL Osnabrück und die SpVgg Greuther Fürth in einem Punktspiel gegenübergestanden haben. Am 4. März 2001 verlor der VfL vor eigenem Anhang mit 0:2 gegen die Franken. Schon in der ersten Minute hatte Sararer die Gäste in Führung gebracht. Trainer beim VfL Osnabrück war damals noch Karsten Baumann, die Fürther wurden von Mike Büskens gecoacht. Schon das Hinspiel hatte die SpVgg gewonnen (3:0). Insgesamt 14 mal standen sich die Lila-Weißen und Greuther Fürth in der 2. Bundesliga gegenüber. Die Bilanz mit acht Siegen, zwei Remis und vier Niederlagen spricht klar für die heutigen Gäste (13.30 Uhr Bremer Brücke). Einmal standen sich beide Clubs auch im DFB-Pokal gegenüber. Da setzte sich der VfL in der ersten Hauptrunde mit 10:9 nach Elfmeterschießen am 21. August 2005.

Das alles ist Geschichte. Jetzt zählt das, was aktuell passiert. Der VfL empfängt als Tabellenfünfzehnter den Tabellensechsten. Zwar liegen neun Plätze zwischen beiden Mannschaften, dennoch trennt beide nur drei Punkte. Mit einem Sieg würden die Osnabrücker an Punkten gleichziehen, auf Grund der besseren Tordifferenz sogar Fürth überholen.

SpVgg-Trainer Stefan Leitl erwartet in Osnabrück ein schweres Auswärtsspiel. „Das Stadion ist in der Lage eine Mannschaft nach vorne zu tragen“, wird Leitl auf der Homepage des Clubs zitiert. Und weiter: „Ich glaube, dass gerade dieses Spiel für uns richtungsweisend ist. Wir haben die Möglichkeit nach dem Sieg gegen Dresden nachzulegen und wenn wir das tun, werden wir uns erstmal in der oberen Tabellenhälfte festsetzen können.“ Dafür brauche es beim Aufsteiger eine „sehr gute und konzentrierte Leistung“.

Der VfL, der seit dem fünften Spieltag (3:0 gegen den Karlsruher SC) auf einen Sieg wartet, könnte bei einer weiteren Niederlage erstmals auf einen Abstiegsplatz fallen. Das möchte Trainer Daniel Thioune aber unbedingt verhindern und erwartet deshalb von seiner Elf einen couragierten Auftritt. Allerdings gibt es weitere personelle Probleme. Die obligatorische Pressekonferenz vor dem Zweitliga-Spiel Greuther Fürth musste der VfL Osnabrück am Freitagmittag ohne den angekündigten Kevin Friesenbichler abhalten. Nach Angaben von Thioune klagte Friesenbichler am Donnerstag nach dem Training über Kniebeschwerden. Am Freitag hätten deswegen für den Österreicher weitere ärztliche Untersuchungen auf dem Plan gestanden. Ob er am Sonntag einsatzfähig ist, dürfte somit fraglich sein.

Zu einer Langzeit-Geschichte entwickelt sich der Ausfall von Torhüter Nils Körber. Anfang dieser Woche war der VfL noch zuversichtlich, die Nummer eins am Ende der Woche wieder in Osnabrück begrüßen zu dürfen. Das sei leider nun doch nicht möglich. Die Bauchmuskelverletzung von Körber sei nach wie vor sehr hartnäckig, „es ist noch nicht vollständig ausgeheilt“, so Thioune. Der Leihspieler von Hertha BSC solle deswegen weiter von den Ärzten in Berlin behandelt werden. Neues Ziel für Körbers Rückkehr: die nächste Länderspielpause Mitte November.

Etienne Amenyido, der nach seiner Roten Karte für das Heimspiel gegen Fürth ohnehin noch gesperrt ist, konnte nach Angaben des Trainers die gesamte Woche wegen Rückenbeschwerden nicht trainieren. Konstantin Engel (Reha nach Schien- und Wadenbeinbruch) und Simon Haubrock (Reha nach Sprunggelenks-OP) seien ins Lauftraining eingestiegen, so Thioune.

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