Basketball: 1. Regionalliga West
Individuelle Klasse beschert den TV Ibbenbüren den Sieg in Wulfen

Ibbenbüren -

Basketball-Regionalligist TV Ibbenbüren gewinnt auch in Wulfen: Der 74:64-Erfolg artete in der zweiten Halbzeit allerdings in mehr Arbeit aus, als es dem TVI nach Durchgang eins lieb gewesen wäre.

Sonntag, 27.10.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 27.10.2019, 15:45 Uhr
Benjamin Fumey (links) war der überragende Akteur des TVI beim Auswärtserfolg in Wulfen.
Benjamin Fumey (links) war der überragende Akteur des TVI beim Auswärtserfolg in Wulfen. Foto: Jan Kappelhoff

Der fünfte Sieg am Stück – solche Serien kennen wir von den TVI-Basketballern aus der jüngeren Vergangenheit eigentlich eher aus der Rückrunde. Der Regionalligist hat es im Jahr 2019 offensichtlich schon in der Hinrunde geschafft, den richtigen Flow zu entfachen. Beim BSV Wulfen siegte die Pohlmann-Fünf am Samstagabend mit 74:64. Diese Partie wurde allerdings im Verlauf unnötig spannend.

„Bis zur Halbzeit hatten wir alles im Griff. Es war nicht überragend, weder offensiv noch defensiv, aber wir hatten es im Griff“, sagte TVI-Coach Marc Pohlmann am Sonntag in der Rückschau. „Im dritten Viertel haben wir Wulfen dann zurück ins Spiel geholt. Auch im vierten Viertel haben wir uns eher gequält, weil sie natürlich Oberwasser hatten“, so Pohlmann. Nach 40 Minuten reichte es aber zu Saisonsieg Nummer 7 am 9. Spieltag. Weiterhin bleibt der TVI damit auf Platz 2 der ärgste Verfolger der Rheinstars Köln an der Tabellenspitze der Regionalliga.

In den ersten beiden Vierteln spielte sich der TVI am Samstagabend eine 38:28-Führung heraus, angeführt von Kapitän Benjamin Fumey als an diesem Abend beständigster Ibbenbürener. Danach allerdings begannen die Bringiton Ballers den zweiten Durchgang auch personell anders, als sie vor der Pause erfolgreich aufgehört hatten. Marc Pohlmann sagte selbstkritisch: „Ich war auch mit meinen Entscheidungen und Wechseln nicht ganz glücklich an diesem Tag. Wir machen alle Fehler, ich bin eben auch nicht fehlerfrei.“ Mit 23:13 entschied Wulfen das dritte Viertel für sich, noch weniger als drei Minuten vor dem Schlusspfiff führte das Heimteam mit 62:61. Der Zehn-Punkte-Vorsprung im Endstand täuscht also ein wenig.

„Diesmal haben wir durch unsere individuelle Qualität gewonnen. Aber dafür haben wir sie, dass wir sie auch dann einbringen, wenn wir sie brauchen“, erklärte Coach Marc Pohlmann, dass dann doch auch mal Einzelspieler über dem Team stehen können. Der umgekehrte Fall bleibt aber nichtsdestotrotz das Credo in Ibbenbürenern. Positiv sei, dass der TVI im knappen Spiel wieder zurückgekommen sei. „Die knappen Siege bisher und der Saisonverlauf haben da sicher gutgetan. Das hilft, um dann cool zu bleiben“, ordnete Pohlmann ein.

TV Ibbenbüren: Fumey (27 Punkte / 4 Dreier), Barga (12/1, 11 Rebounds), Leavitt (12), Porcher (11/1), Boahene (5), Schröder (4), Patte (3/1), Kosel, Foulds, Fischer.

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