Fußball: 2. Bundesliga
Torflaute endlich beenden

Osnabrück -

Am Freitag soll es wieder klingeln im gegnerischen Tor: Der VfL Osnabrück fährt mit klaren Zielen am zwölften Spieltag der 2. Bundesliga zum SSV Jahn Regensburg. „Der Glaube ist groß, dass die Jungs den Bock umstoßen“, sagte Trainer Daniel Thioune in der Spieltagskonferenz am Mittwoch.

Mittwoch, 30.10.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 30.10.2019, 20:24 Uhr
Marc Heider (am Ball) und vor allem Marcos Avlarez (rechts) sind überzeugt, dass die 437 Minuten lang anhaltende Torflaute des VfL bald beendet sein wird.
Marc Heider (am Ball) und vor allem Marcos Avlarez (rechts) sind überzeugt, dass die 437 Minuten lang anhaltende Torflaute des VfL bald beendet sein wird. Foto: Tobias Mönninghoff

Seit 437 Minuten hat der VfL kein Tor mehr erzielt, der letzte Treffer war das Freistoßtor von Kevin Wolze beim 1:1 gegen den FC St. Pauli am 22. September. „Mich beruhigt unter anderem, dass wir uns gegen Fürth durchaus so viele Chancen erspielt haben, dass man sagen darf: Wir mussten das Spiel gewinnen“, sagte Thioune ,

Er zähle lieber die torlosen Defensivminuten, sagte der Trainer schmunzelnd. Seit der Bielefelder Andreas Voglsammer am 7. Oktober das Tor zum 1:0-Sieg der Arminia an der Bremer Brücke erzielt hat, ist das VfL-Tor vernagelt. Weder Hannover 96 noch die Spvg. Fürth setzten sich gegen Philipp Kühn und seine Vorderleute durch.

Mit neun Gegentoren stellt der VfL die beste Abwehr der 2. Bundesliga. Fünf Mal gab es bisher ein Zu-Null, seit 213 Minuten schlug kein Ball mehr im VfL-Tor ein.

Mit Etienne Amenyido, der seine Rotsperre für zwei Spiele nach dem Notbremsen-Platzverweis gegen Arminia Bielefeld abgebrummt hat, steht eine zusätzliche Offensiv-Option zur Verfügung. Dagegen muss Kevin Friesenbichler am Freitagabend erneut und über das Spiel in Regensburg hinaus passen: Der Österreicher, der nach seinem Startelf-Debüt in Hannover auf dem Sprung war, wird arthroskopisch am linken Knie untersucht; vermutet wird eine Meniskusverletzung.

Fraglich ist, ob Adam Susac und Manuel Farrona Pulido die 600-Kilometer-Reise in die Oberpfalz mitmachen könnne. Die beiden pausierten zuletzt wegen Magen-Darm-Problemen. Zuletzt standen sich Regensburg und der VfL am 25. März 2017 in der 3. Liga gegenüber. Damals siegten die Lila-Weißen auswärts mit 2:1, mussten sich daheim gegen den Jahn aber auch mit 1:2 geschlagen geben.

„Regensburg ist heute da, wo wir in zwei Jahren stehen wollen“, äußerte Thioune. „Sie haben sich unter Heiko Herrlich und Achim Beierlorzer gut entwickelt und auch nach seinem Abgang machen sie es gut. Sie haben ein paar Punkte mehr als wir und gegen die Großen aus Stuttgart und Hamburg tolle Spiele abgeliefert. Es ist eine lange Reise bis nach Regensburg. Nicht nur deshalb wollen wir etwas mitnehmen“.

Angreifer Alvarez sieht es genauso: „Unsere Aufgabe ist es, endlich mal wieder auswärts einen Dreier mitzunehmen. Ich denke, dass wir auf einem guten Weg sind.“ Die lange Torflaute interessiert ihn nicht. „die Minuten ohne Treffer zähle ich nicht. Wir arbeiten intensiv, und ich bin überzeugt, dass sich das bald schon wieder auszahlen wird.“

So könnten sie spielen:

SSV Jahn Regensburg : A. Meyer - Wähling, Nachreiner, Correia, Okoroji - Besuschkow, Gimber, Stolze, Palacios - Albers, Grüttner.

VfL Osnabrück: Kühn - Heyer, Gugganig, van Aken - Agu, Blacha, U. Taffertshofer, Wolze - Ouahim - Heider, Alvarez.

Anstoß: Freitag, 18.30 Uhr, Continental-Arena in Regensburg

Nächstes VfL-Spiel: Samstag, 9. November (13 Uhr), Bremer Brücke gegen VfB Stuttgart.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7033563?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35348%2F
Klimaneutral bis 2030 das Ziel
Vor der Ratssitzung am Mittwochabend wurden Unterschriftenlisten für mehr Klimaschutz übergeben, in der Ratssitzung selbst wurde dann über den Weg zu Klimaneutralität diskutiert.
Nachrichten-Ticker