Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Preußen können Spitze erobern

Tecklenburger Land -

Gibt es am Wochenende einen neuen Spitzenreiter in der Kreisliga A? Sollte der TuS Graf Kobbo Tecklenburg im Spitzenspiel gegen Eintracht Mettingen patzen, könnte Preußen Lengerich der lachende Dritte sein und im Erfolgsfall gegen Falke Saerbeck auf Platz eins klettern.

Freitag, 01.11.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 01.11.2019, 18:42 Uhr
Können die Preußen wie hier Jonathon Westhoff (von links), Lansana Kaba, Dominik Dohe, Timo Zimmermann und Martin Fleige auch am Sonntag jubeln und sich dann vielleicht sogar über den Sprung an die Tabellenspitze freuen?
Können die Preußen wie hier Jonathon Westhoff (von links), Lansana Kaba, Dominik Dohe, Timo Zimmermann und Martin Fleige auch am Sonntag jubeln und sich dann vielleicht sogar über den Sprung an die Tabellenspitze freuen? Foto: Jörg Wahlbrink

Den letzten Platz verlassen will der VfL Ladbergen und hofft deshalb auf ein gutes Resultat bei Teuto Riesenbeck. SW Lienen ist zu Gast bei Westfalia Hopsten. Bereits am Samstag (17.30 Uhr) trifft der SV Büren im Lokalderby auf den SC Halen, alle weiteren Begegnungen des 13. Spieltages werden am Sonntag zur neuen Anstoßzeit um 14.30 Uhr angepfiffen.

Am Donnerstag setzten sich bereits Brukteria Dreierwalde gegen SV Dickenberg und SV Büren bei Teuto Riesenbeck jeweils mit 4:0 durch.

Preußen Lengerich - Falke Saerbeck

Nach der laut Trainer Pascal Heemann „besten Saisonleistung“ beim 2:1 in Halen gehen die Preußen voller Zuversicht ins Heimspiel gegen die Falken. Auch personell könnte die Ausgangslage dabei nicht besser sein, aufgrund der Rückkehr von Lansana Kaba, Ole Schürbrock und Sascha Höwing kann Heemann auf den kompletten Kader zurückgreifen. Auf den Gegner aus Saerbeck könne man sich nur sehr schwer einstellen, Die Leistungen der Gäste seien im bisherigen Saisonverlauf sehr schwankend gewesen, meint Heemann.

Teuto Riesenbeck - VfL Ladbergen

Gegen das Kellerkind aus Ladbergen sind die Riesenbecker klar favorisiert, für Teuto ist es das zweite Heimspiel binnen vier Tagen, nach der 0:4-Heimniederlage im Nachholspiel gegen sV Büren. Um den Anschluss nach vorne zu halten, zählt für die Gastgeber nur ein doppelter Punktgewinn, der VfL will die rote Laterne abgeben. Da es unten in der Tabelle aktuell sehr eng zugeht, fehlen Ladbergen auf das Trio ISV 2, Dickenberg und Esch nur zwei Zähler.

Westfalia Hopsten - Schwarz-Weiß Lienen

Das 0:4 vor Wochenfrist in Saerbeck bezeichnet Hopstens Trainer Frank Greiwe als „Griff ins Klo.“ Schwerer als die Pleite wiegt für ihn die Verletzung von Keeper Steffen Söndgen, der mit einer Sehnenverletzung im Oberschenkel bis zum Jahresende passen muss. „Damit bricht uns innerhalb einer Woche der zweite Torhüter komplett weg“, hadert Greiwe. Dennoch fordert der Mann an der Seitenlinie gegen Lienen eine „deutliche Leistungssteigerung“ seiner Elf. Die fordert auch SWL-Trainer Maik Horstkotte von seinen Mannen. Beim 0:4 in der Vorwoche gegen Arminia hätten nicht alle ihr volles Können abgerufen. Das soll am Sonntag anders ein.

SC Dörenthe - Schwarz-Weiß Esch

„Die Tabelle lügt nie“, gibt Dörenthes Trainer Ralf Scholz zu, dass Rang neun momentan vielleicht doch dem Leistungsniveau seines Teams entspricht. „Jetzt sind wir selber dabei, dass es in drei Wochen anders aussieht“, geht es für den DSC nun gegen die Kellerkinder Esch, ISV 2 und Ladbergen. Mit den Gästen aus Püsselbüren hat die Heimelf noch eine Rechnung offen, im März sorgte Esch für die einzige Dörenther Heimpleite in diesem Kalenderjahr.

Arminia Ibbenbüren - Ibbenbürener SV II

Seit Saisonbeginn in der Kreisliga A hat sich die DJK Arminia Ibbenbüren stetig weiterentwickelt. Einem Stotterstart folgte in den vergangenen Wochen eine beeindruckende Erfolgsserie. Seit zehn Pflichtspielen ist der Bezirksliga-Absteiger ungeschlagen, acht Siege fuhr die Elf von Trainer Hubertus Ahmann in dieser Zeit ein. Bis zum Winter will der Coach in Schlagdistanz nach ganz oben bleiben. Da soll auch die ISV-Reserve nicht zu einem Stolperstein werden.

SV Büren - SC Halen

Auf die Bürener wartet das zweite Spiel binnen 46 Stunden, das Thema Belastung wird entscheidend sein. Für die Gäste geht es weiterhin darum, endlich wieder in die Spur zu finden. „Die Situation ist schon unbefriedigend, wir bekommen es einfach nicht auf den Platz“, ist SCH-Spielertrainer Björn Jansson ehrlich. Die Stimmung sei aber gut. „Wir müssen vernünftig trainieren und das Beste draus machen“, so Jansson. Fehlen wird ihm im erwarteten „hitzigen Derby“ der gelbgesperrte Andre Riverein, ansonsten hat er die Qual der Wahl. „Wir freuen uns auf das Spiel mit coolen Rahmenbedingungen“, hofft er fest auf die Wende.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7037510?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35348%2F
Nachrichten-Ticker