Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
TGK Tecklenburg erwartet Eintracht Mettingen zum Spitzenspiel

Tecklenburg -

Dass der TGK Tecklenburg über außergewöhnliche Qualität für A-Liga-Verhältnisse verfügt, war vor dieser Saison klar. Nun hat es Trainer Klaus Bienemann hinbekommen, aus den Individualkönnern eine Einheit zu formen. Belohnung ist Rang eins. Der soll auch gegen Mettingen verteidigt werden.

Freitag, 01.11.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 01.11.2019, 18:34 Uhr
Tuguay Gündogan (rechts), hier im Spiel der Tecklenburger gegen SW Lienen, trifft und trifft. Auch im Spitzenspiel gegen Eintracht Mettingen will er seinen Beitrag zum Sieg leisten.
Tuguay Gündogan (rechts), hier im Spiel der Tecklenburger gegen SW Lienen, trifft und trifft. Auch im Spitzenspiel gegen Eintracht Mettingen will er seinen Beitrag zum Sieg leisten. Foto: Jörg Wahlbrink

Es trifft der Tabellenerste auf den vor der Saison als Topfavorit auf den titel gehandelten und aktuelle viertplatzierten Club. Da steht also ein echtes Spitzenspiel auf dem Kunstrasenplatz am Kahlen Berg an, wenn am Sonntag ab 14.30 Uhr der TuS Graf Kobbo Tecklenburg auf Eintracht Mettingen trifft. „Ja, das Spiel lässt einiges erwarten“, sagt TGK-Trainer Klaus Bienemann .

Der warnt allerdings vor „diesem höchst unbequemen Gegner, der uns das Leben in der Vergangenheit immer sehr schwer gemacht hat“. Als Favorit gestartet, durchlief der VfL Eintracht zunächst ein Wellental, scheint sich jetzt aber gefangen zu haben. Entsprechend selbstbewusst reisen die Mettingen und Trainer Christian Loetz an: „Wir fahren nicht nach Tecklenburg, weil dort am Sonntag verkaufsoffen“ ist, sondern um dem Spitzenreiter ein Bein zu stellen.“ Personell entspannt sich die Lage bei den Gästen weiter, auch wenn Nico Schröer mit seiner Knieverletzung fehlen wird.

Kaum personelle Probleme beklagt auch Klaus Bienemann. „Das sieht es bei uns gut aus“, bestätigt der Coach. Richtig gut sieht es auch bei Tuguay Gündogan aus. Der vermeintliche „Achter“ im Mittelfeld entpuppt sich mehr und mehr als Goalgetter und hat bereits 17 Mail in zwölf Spielen getroffen. „Der Tuguay hat einen Ball verschluckt. Er hat unheimlich Bock auf Fußball. Den wollen wir im lassen“, will Bienemann die Stärken des Neuzugangs aus Lengerich fördern.

Ohnehin ist er vom großen Potenzial in seiner Mannschaft überzeugt. „Wir bringen viel fußballerische Qualität auf den Platz, pressen gut, setzten den Gegner unter Druck. Wenn wir das noch konsequenter und konstanter umsetzen, wird es schwer uns zu schlagen“, ist Bienemann überzeugt. Das zeigt auch ein Blick in die Statistik: SEchs Siege in Folge fuhr TuS Graf Kobbo zuletzt ein, beim einem Torverhältnis von 30:4. Werte, die der Konkurrenz Nervenflattern bescheren dürften.

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