Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Preußen Lengerich klettert auf Rang zwei

Tecklenburger Land -

Während Preußen Lengerich in der Kreisliga A am Sonntag Falke Saerbeck mit 3:0 bezwang und auf Rang zwei kletterte, musste sich SW Lienen mit 3:5 bei Westfalia Hopsten geschlagen geben. Mit 1:5 bezog der VfL Ladbergen bei Teuto Riesenbeck erneut eine heftige Klatsche und bleibt Tabellenschlusslicht.

Sonntag, 03.11.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 03.11.2019, 20:20 Uhr
Ole Schürbrock lässt Saerbecks Keeper aussteigen, verpasst dann aber das Tor der Gäste knapp. Letztlich siegten die Preußen mit 3:0.
Ole Schürbrock lässt Saerbecks Keeper aussteigen, verpasst dann aber das Tor der Gäste knapp. Letztlich siegten die Preußen mit 3:0. Foto: Jörg Wahlbrink

Es läuft rund für den SC Preußen Lengerich . Glatt mir 3:0 setzte sich die Mannschaft von Trainer Pascal Heemann am Sonntag gegen Falke Saerbeck durch und kletterte, profitierend von der Heimniederlage des SV Büren auf Rang zwei. Mit 3:5 geschlagen geben musste sich SW Lienen bei Westfalia Hopsten. Mit 1:5 bezog der VfL Ladbergen bei Teuto Riesenbeck erneut eine heftige Klatsche und bleibt Tabellenschlusslicht.

Pr. Lengerich - Falke Saerbeck 3:0

30 Minuten lang setzten die Preußen die Vorgaben von Trainer Pascal Heemann nahezu perfekt um. „Wir haben Saerbeck keinen Raum gegeben“, lobte Heemann seine Elf. Lansana Kaba erzielte früh das 1:0, „danach müssen wir eigentlich direkt das 2:0 und 3:0 nachlegen“, sah Lengerichs Übungsleiter weitere hochkarätige Möglichkeiten. Ab der 30. Minute wurden die Falken stärker. „Da mussten wir taktisch etwas umstellen“, beschrieb Heemann den weiteren Verlauf. In die kleine Drangphase der Gäste hinein erhöhte dann Martin Fleige auf 2:0 (36.). Im zweiten Durchgang versuchte Saerbeck durchaus Impulse nach vorne zu setzen, wirklich zwingend wurde es aber selten. Genau eine echte Torchance der Althaus-Elf hatte Pascal Heemann am Ende notiert, die Gastgeber durften sich noch über Tor Nummer drei von David Markaj freuen. „Es hätte auch 4:0 oder 5:0 ausgehen können“, sei der Sieg laut Heemann komplett verdient gewesen.

Tore: 1:0 Kaba (6.), 2:0 Fleige (36.), 3:0 Markaj (56.).

Teuto Riesenbeck - VfL Ladbergen 5:1

Der Start verlief alles andere als vielversprechend aus Teuto-Sicht. Jan Domagalla traf völlig freistehend nur die Unterkante der Latte, praktisch im direkten Gegenzug brachte Simon Ulrich Richter das Schlusslicht in Führung. „Da kam schon wieder ein Hauch von negativem Wind auf“, ahnte Riesenbecks Trainer Reinald Wiesch schon Böses. Ladbergen präsentierte sich als Gegner auf Augenhöhe, zum psychologisch günstigen Zeitpunkt direkt vor der Pause gleich Benedikt Helmig dann aber doch noch zum 1:1 für die Gastgeber aus. In Durchgang zwei brachte Jan Domagalla seine Farben mit einer verunglückten Flanke zum 2:1 auf die Siegerstraße, „danach ging ein Ruck durch die Truppe“, atmete Wiesch nun auf. Das 3:1 durch ein Eigentor von Fabian Büker war dann schon eine Art Vorentscheidung, defensiv ließ Riesenbeck kaum noch etwas zu und legte vorne durch Mario Heeke (78.) und Jan Domagalla (83.) zwei weitere Treffer nach. „Unterm Strich ein verdienter Sieg“, fasste Reinald Wiesch zusammen.

Tore: 0:1 Richter (10.), 1:1 Helmig (43.), 2:1 Domagalla (47.), 3:1 Büker (56., Eigentor), 4:1 Heeke (78.), 5:1 Domagalla (85.).

Westfalia Hopsten - SW Lienen 5:3

Einen offenen Schlagabtausch hatte Westfalia-Trainer Frank Greiwe vor dem Spiel prognostiziert, den bekamen die Zuschauer in der WestfaliArena dann auch zu sehen. In der ersten Halbzeit habe das Duell „auf Messers Schneide“ gestanden, mit seiner individuellen Klasse sorgte der Aufsteiger aus Lienen immer wieder für Gefahr. „Nach vorne haben sie echt top Leute, dafür waren sie hinten sehr offen“, sah Greiwe immer gute Möglichkeiten für die Westfalia. Drei davon nutzten Leon Schrey (2) und Alex Pruß, 3:1 hieß es zur Pause. Direkt nach Wiederbeginn erhöhte Leon Schrey mit seinem dritten Tor auf 4:1. „Danach haben wir es für unsere Verhältnisse ganz ruhig zu Ende gespielt“, musste Greiwe nicht mehr wirklich zittern.

Tore: 1:0 Schrey (7.), 1:1 Hoff (23.), 2:1 Pruß (38.), 3:1, 4:1 Schrey (43., 49.), 4:2 Winkler (80.), 5:2 Uphaus (90.+1), 5:3 Hoff (90.+4).

Arminia Ibbenbüren - ISV II 6:0

Wenn die eigene Mannschaft mit 6:0 gewinnt, sollte man eigentlich meinen, dass ein Trainer rundum zufrieden ist. Nicht so Arminia-Trainer Hubertus Ahmann nach dem klaren Erfolg im Stadtderby gegen die Reserve der Ibbenbürener SV. „Wir waren einfach nicht gut, das Spiel war von außen überhaupt nicht schön anzusehen“, sei der Auftritt der Heim-Elf wenig erquickend gewesen. Ahmann hatte ob der fehlenden Dynamik im Spiel ein wenig das Gefühl, seine Mannen würden sich bereits für das Pokal-Halbfinale am kommenden Donnerstag schonen.

Tore: 1:0 Breuer (25.), 2:0 Ruwe (38.), 3:0 Wübker (59.), 4:0, 5:0 Breuer (69., 74.), 6:0 Meckelholt (80./Eigentor).

SC Dörenthe - SW Esch 4:1

45 gute Minuten reichten dem SC Dörenthe am Sonntagnachmittag, um gegen Schwarz-Weiß Esch in der Kreisliga A alle drei Punkte einzufahren. Highlight war dabei der Treffer von Emre Yimaz zum 4:0, als der Dörenther Angreifer einen sensationellen Fallrückzieher ansetzte und traf. „Das Tor werden wir bei der Sportschau einreichen, einfach nur überragend“, staunte selbst DSC-Coach Ralf Scholz nicht schlecht.

Tore: 1:0 Sackarndt (52.), 2:0 Knüppe (68.), 3:0, 4:0 Yilmaz (74., 79.), 4:1 D. Klaas (86./Eigentor).

SV Büren - SC Halen 0:3

46 Stunden Regenrationszeit waren für den SV Büren zu wenig, um an die starke Leistung des 4:0-Erfolgs bei Teuto Riesenbeck anzuknüpfen. Die Bürener wirkten im Derby gegen den SC Halen am Samstagabend einfach platt, folgerichtig entführte der Gast beim 3:0 (0:0) alle drei Zähler und durfte sich nach vielen Misserfolgen zuletzt mal wieder freuen. Dass der Erfolg der Gäste verdient war, daran gab es überhaupt keinen Zweifel. „Wir kamen hier nie für Punkte in Frage“, teilte auch Bürens Trainer Marcel Czichowski die Anicht aller Beteiligten.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7040771?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35348%2F
Kameraden nehmen Abschied von getötetem Feuerwehrmann
Hunderte Einsatzkräfte waren zum Trauergottesdienst in der Reithalle des Zucht,- Reit- und Fahrvereins Lienen gekommen.
Nachrichten-Ticker