Fußball: 2. Bundesliga
VfL-Trainer Thioune vor dem Spiel gegen VfB Stuttgart: „Das ist wie ein Pokalspiel“

Osnabrück -

Am Samstag erwartet der VfL Osnabrück in der 2. Fußball-Bundesliga den VfB Stuttgart an der ausverkauften Bremer Brücke. Beim Trainingsauftakt am Montag waren außer den Langzeitverletzten alle Profis einsatzbereit – nur Trainer Daniel Thioune ist leicht angeschlagen.

Dienstag, 05.11.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 05.11.2019, 17:38 Uhr
Torhüter Nils Körber dürfte in Kürze wieder ins Training einsteigen.
Torhüter Nils Körber dürfte in Kürze wieder ins Training einsteigen. Foto: Tobias Mönninghoff

Die Reise ins Ruhrgebiet und die Beobachtung des übernächsten Gegners schenkte sich Daniel Thioune am Montagabend: Der Trainer des VfL Osnabrück ist leicht erkältet – keine Verfassung, um sich in Bochum zwei Stunden ins Stadion zu setzen.

Schließlich hat Thioune mit seinen Fußballprofis in dieser Woche noch einige Trainingseinheiten und am Samstag (13 Uhr, Bremer Brücke) mit dem VfB Stuttgart den dritten Bundesligaabsteiger in dieser Saison vor der Brust.

Nach dem Freitagsspiel in Regensburg haben die Lila-Weißen eine Trainingseinheit mehr als gewöhnlich, um sich auf einen der großen Aufstiegsfavoriten in der 2. Bundesliga vorzubereiten. „Vom Namen her ist der VfB oberstes Regal, und wenn man die beiden Spiele in der Liga und im Pokal gegen den HSV gesehen hat, dann war das eher Bundesliga als 2. Liga“, wächst beim Trainer die Vorfreude auf das inzwischen ausverkaufte Heimspiel.

Dabei ist die Favoritenrolle klar an den VfB vergeben. „Für uns ist das wie ein Spiel im DFB-Pokal“, ließ Thioune am Montag das Spiel gegen den Ball trainieren. Athletische und technische Übungen standen auf dem Plan. In Elf-gegen-Elf-Situationen wurde die Mannschaft auf die Dinge eingestellt, „die uns am Wochenende erwarten können“.

Personell waren außer den Verletzten Maurice Trapp, Konstantin Engel, Nils Körber, Kevin Friesenbichler und Simon Haubrock alle Spieler einsatzfähig. Adam Susac und Manuel Farrona Pulido hatten sich schon Ende vergangener Woche nach Magen-Darm-Problemen wieder fit gemeldet. Während der Trainingswoche wird Torwart Körber wieder in Osnabrück erwartet, der seine Reha nach einer Bauchmuskelverletzung bei seinem Stammverein Hertha BSC absolviert hat. Wenn er die entsprechenden Tests in Berlin erfolgreich absolviere, könne er nach Osnabrück zurückkehren. „Er wird aber nicht kommen, und sich direkt ins Tor stellen“, steht dem Keeper erst wieder eine Eingewöhnungsphase bevor.

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