Handball: Landesliga
Freitag Derby gegen TVK in Ladbergen: „Es gibt kein heißeres Spiel!“

Ladbergen/Kattenvenne -

Am Freitagabend ist es wieder so weit. Nach nach gut neuneinhalb Jahren stehen sich der TSV Ladbergen und der TV Kattenvenne wieder in einen Landesligaduell gegenüber. Dieses Derby elektrisiert die Anhänger beide Clubs seit dem Wiederaufstieg des TVK. Zuletzt spielten beide gemeinsam in der Landesliga in der Saison 2009/2010.

Mittwoch, 06.11.2019, 18:52 Uhr aktualisiert: 06.11.2019, 19:01 Uhr
21:21 trennten sich der TSV und der TVK im Februar 2010.. Hier wird Stefan Hülsmeier, der den Ausgleich in letzter Sekunde erzielte, von den Ladbergern Patrick Schröer (links) und Gunnar Stephan (rechts) in die Zange genommen.
21:21 trennten sich der TSV und der TVK im Februar 2010.. Hier wird Stefan Hülsmeier, der den Ausgleich in letzter Sekunde erzielte, von den Ladbergern Patrick Schröer (links) und Gunnar Stephan (rechts) in die Zange genommen. Foto: Uwe Wolter

Das Hinspiel in Kattenvenne gewann der TSV Ladbergen am 4. Oktober 2009 mit 21:17. Im Rückspiel am 21. Februar 2010 markierten die Kattenvenner mit dem Abpfiff den Treffer zum 21:21-Endstand. Am Saisonende musste der TVK dennoch absteigen. Nun ist er wider da und will im Hinspiel der aktuellen Saison am Freitag den TSV in dessen „Wohnzimmer“ ärgern. Wir haben vor dem Spiel (Freitag, 19.45 Uhr, Rott-Sporthalle) mit den Trainern Holger Kaiser (TSV) und Florian Schulte (TVK) gesprochen.

Es ist für Sie als Trainer das erste Derby zwischen beiden Clubs. Was ist ihnen von früheren Begegnungen eventuell bekannt? Prickelt es vielleicht schon?

Holger Kaiser: Leider ist mir persönlich nichts bekannt. Ich habe viele Derbys in meiner Zeit gespielt. Derbys sind immer ganz besondere und hoch emotionale Spiele und Freitag wird sicherlich Ausnahmezustand bei beiden Vereinen sein.

Florian Schulte: Ich habe in den vergangenen Jahren mit dem TVK ja bereits ein paar Derbys gespielt, gegen Lengerich und auch Ladbergen 2. Das waren immer spannende emotionale Spiele vor großer Kulisse, allerdings schwang immer eine gewisse Sehnsucht nach dem großen Derby mit. Es ist ja zehn Jahre her und selbst ich kenn mittlerweile die ein oder andere Anekdote über Heldentaten aus Kattenvenne, ganz speziell der Ausgleich per direktem Freiwurf von meinem Co. Stefan nach Spielende. Das habe ich sogar mehrfach per Video gesehen. Ich bin gespannt auf die tolle Kulisse und freue mich auf Werbung für den Handball, gerade weil wir eine gemeinsame Jugendarbeit haben.

Bereiten Sie sich und die Mannschaft anders vor, als bei anderen Spielen?

Kaiser: Wir bereiten uns wie auf jedes andere Meisterschaftsspiel vor.

Schulte: Wir bereiten uns auf Ladbergen, wie auf jeden anderen Gegner vor.

Wird beim Training unter den Spielern über das Spiel mehr gesprochen als sonst üblich?

Kaiser: Das Derby war erst diese Woche unser Thema. Aber gerade die Ladberger Spieler berichten von den alten Derbys aus früheren Zeiten.

Schulte: Ich achte immer darauf das wir von Spiel zu Spiel denken und uns auf den nächsten Gegner konzentrieren, im Falle des Derbys ist mir das nicht so gut gelungen, die Vorfreude darauf besteht eher schon seit wir den Aufstieg klar gemacht haben und ist häufig Thema.

Rückblick; Vor fast zehn Jahren standen sich der TSV und der TVK zuletzt gegenüber

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Die Halle dürfte am Freitagabend beben. Ist das noch mehr Ansporn als sonst?

Kaiser: Klar steigt am Freitag das Spiel der Saison. Es geht um viel Emotionen und natürlich auch ums Prestige. Aber abseits davon geht es mir um zwei Punkte in der Tabelle. Für mich als Trainer wird interessant sein, wie jeder Spieler mit der besonderen Situation umgehen wird.

Schulte: Na klar, jeder will doch vor einer geilen Kulisse spielen und ich glaube in der gesamten Region, wenn nicht sogar darüber hinaus, gibt es kein heißeres Spiel. Die Emotionen aus den eigenen Lagern beflügeln alle noch mal ein paar Körner mehr in den Ofen zu werfen.

Wie geht das Spiel aus?

Kaiser: Das Spiel wird bis in die Schlussminuten offen bleiben. Ich sehe den Gegner im leichten Vorteil. Sie spielen zuerst auswärts spielen und sind dazu Aufsteiger und werden dadurch freier Aufspielen.

Schulte: Wir werden Derbysieger!

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