2. Lengericher Fight Night
„Das wird eine Supershow“

Lengerich -

Am 16. November fliegen die Fäuste und Füße in der Lengericher Dreifachsporthalle. Leopard Lengerich richtet zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte die „Lengericher Fight Night“ aus. Einlass ist ab 17 Uhr, die Kämpfe – zum Teil Kämpfe um die Euromeisterschaft im K1-Kickboxen – beginnen um 18 Uhr.

Freitag, 08.11.2019, 17:08 Uhr aktualisiert: 08.11.2019, 17:11 Uhr
Die Leopard-Kämpfer Abnor Zeqa (links) und Simon Schuhmann (rechts) präsentieren mit Bürgermeister Wilhelm Möhrke das Plakat für die Lengericher Fight Night am 16. November. Der Vorverkauf läuft seit ein paar Tagen.
Die Leopard-Kämpfer Abnor Zeqa (links) und Simon Schuhmann (rechts) präsentieren mit Bürgermeister Wilhelm Möhrke das Plakat für die Lengericher Fight Night am 16. November. Der Vorverkauf läuft seit ein paar Tagen. Foto: Uwe Wolter

„Unser Ziel sind 800 bis 1000 Zuschauer“, sagt Yako Arlaslan von Leopard Lengerich. Der Kartenvorverkauf ist etwas schleppend angelaufen. „Außerhalb Lengerichs läuft es aber bisher gut. Unter anderem haben wir Karten nach Berlin verkauft“, so Arlaslan. Die Lengericher hielten sich dagegen aber noch zurück. „Ich würde mir wünschen, dass sich das bis Samstag noch ändert.“ Allerdings sei es bei der ersten Fight Night vor zehn Jahren, die damals in der Gempt Halle stattfand, ähnlich gewesen. „Da hatten wir in Lengerich im Vorfeld nur zehn Karten verkauft. Am Abend standen dann alle Schlange an der Kasse und die Halle war voll.“ Bei 500 Zuschauern wären die Kosten immerhin gedeckt, hofft Arlaslan.

Wann gab es schon Mal eine Europameisterschaft in Lengerich

Bürgermeister Wilhelm Möhrke

Arlaslan und die beiden Leopard-Kämpfer Abnor Zeqa und Simon Schuhmann waren am Donnerstagnachmittag zu einem Gespräch im Rathaus bei Bürgermeister Wilhelm Möhrke eingeladen. Die Stadt unterstützt die Veranstaltung. „Wann gab es schon Mal eine Europameisterschaft in Lengerich“, zeigte sich Möhrke von dem Engagement des Vereins Leopard Lengerich ganz begeistert.

14 bis 15 Kämpfe in verschiedenen Klassen werden am Samstag ausgetragen. Die Taekwondo-Abteilung wird zudem eine „Supershow“ als Einlage präsentieren, kündigte Arlaslan an. Der Aufbau in der Lengericher Dreifachhalle beginnt am Freitag, bis Samstagmittag muss alles fertig sein. In der Mitte werden die Zuschauer dann einen großen Ring vorfinden, mit entsprechender Lichtshow wird das Ganze unterstrichen.

Abnor Zeqa (bis 85 kg) bekommt es am kommenden Samstag mit einem Gegner aus der Türkei zu tun, Simon Schuhmann (bis 70 kg) kämpft gegen einen Niederländer. „Die Niederlande sind hier in Europa das Mekka des Kickboxens“, meint Arlaslan. Die Finalkämpfe sind auf fünf mal zwei Minuten angesetzt. „Das ist sehr lang“ stellte Bürgermeister Möhrke erstaunt fest. Das sei doch schon fast zu lange. „Die spürst du auf jeden Fall“, weiß Leopard-Topkämpfer Abnor Zeqa aus eigener Erfahrung. International erprobte Kampfrichter werden die Kämpfe begleiten. „Auch der Präsident des Weltverbands kommt nach Lengerich“, freut sich Yako Arlaslan.

Eine Karte kostet 15 Euro, VIP-Plätze 60 Euro. Für die VIP-Plätze gab es am Donnerstags noch 40 Karten. Für rund 1500 Zuschauer ist Platz. Die Lengericher sollten sich das einmalige Event nicht entgehen lassen. Arlaslan verspricht ein echtes Spektakel.

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