Volleyball: 3. Liga
Tebu-Coach Rusche fordert Druck und Konstanz

Tecklenburger Land -

Nach zwei Niederlagen in Folge wollen die Tebu Volleys gegen den Tabellensechsten TV Hörde am Samstag wieder den Hebel umlegen. Wie soll das gelingen?

Freitag, 08.11.2019, 19:16 Uhr aktualisiert: 08.11.2019, 19:20 Uhr
Mathias Walke und die Tebu Volleys erwarten den TV Hörde.
Mathias Walke und die Tebu Volleys erwarten den TV Hörde. Foto: Stefan Daviter

Zwei Niederlagen in Folge kassierten die Tecklenburger Land Volleys zuletzt in den 3. Volleyball-Liga. Vor zwei Wochen unterlagen sie dem Spitzenreiter SVG Lüneburg 2, am vergangenen Wochenende gab es ein 2:3 beim PTSV Aachen. Gegen den Tabellensechsten TV Hörde soll es am Samstag ab 20 Uhr in der Laggenbecker Halle am Burgweg den fünften Saisonsieg geben. Eine leichte Aufgabe erwartet Tebu-Trainer Mathias Rusche allerdings nicht. „Es hängt viel von der Tagesform ab“, sagt der Coach.

Dass es für die Tebus am vergangenen Wochenende in Aachen nicht zu einem Sieg gereicht hat, lag auch am fehlenden Personal. Die Situation hat sich zwar ein wenig gebessert, da Lars Fischer wieder mit dabei ist und auch Neuzugang Mats-Ole Schulz, der in der vergangenen Woche noch hauptsächlich auf der Bank saß, nach der Trainingswoche eine weitere Option ist. Bei Pascal Wunderle, der sich beim Aufwärmen vor dem Spiel gegen Lüneburg verletzte, sind hingegen Bänderrisse im Fuß diagnostiziert worden, er fällt für mehrere Wochen aus. Auch Thorsten Loismann und Tim Gilke fehlen verletzt. „Wir sind noch dezimiert“, so Mathias Rusche.

Der TV Hörde ist eine Mannschaft, die den Tebu Volleys nicht unbedingt liegt. In der vergangenen Saison verloren die Laggenbecker Volleyballer beide Spiele gegen die Dortmunder. „Das sind sehr routinierte Spieler, die Mannschaft hat eine ähnliche Spielanlage wie wir“, so Rusche. Wenn Hörde Druck über die Angaben aufbauen könne und selbst aus einer sicheren Annahme die Angriffe aufbauen könne, dann werde es schwer, gegen sie zu gewinnen. Umgekehrt bedeute das, dass sein Team versuchen müsse, Hörde mit starken Angaben unter Druck zu setzen. Und konstanter als zuletzt in Aachen müsse die Mannschaft spielen, fordert Mathias Rusche. „So viel Druck wie möglich, so wenig Fehler wie nötig“, lautet seine Marschroute.

Dass es die Tagesform sein könne, die das Spiel entscheidet, macht Mathias Rusche auch an den durchaus durchwachsenen bisherigen Ergebnissen des Gegners fest. Die drei Siege fuhr Hörde gegen die drei in der Tabelle ganz unten postierten Teams aus Solingen, Lintorf und Düsseldorf ein, Niederlagen gab es gegen Aligse, Delbrück und Aachen. „Hörde hat schon Spiele verloren, bei denen ich das nicht gedacht hätte“, so Rusche.

Beide Mannschaften kennen sich jedenfalls aus den vergangenen Jahren und Spielzeiten gut. „Die können sich taktisch auf uns einstellen“, sagt Rusche. Das gelte allerdings auch umgekehrt.

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