Fußball: Regionalliga West
SF Lottes Torhüter Alex Eiban vor überraschendem Comeback

Lotte -

Baustellen gibt es nach wie vor einige bei den Sportfreunden Lotte, aber sie werden weniger. Positiv ist vor allem die Nachricht, dass Torhüter Alexander Eiban wohl doch nicht länger ausfallen wird und eventuell schon nächste Woche wieder ins Training einsteigen könnte.

Freitag, 08.11.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 08.11.2019, 19:29 Uhr
Torhüter Alexander Eiban könnte nach seiner Virusinfektion eventuell in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen.
Torhüter Alexander Eiban könnte nach seiner Virusinfektion eventuell in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen. Foto: Mrugalla

Da das für heute geplante Punktspiel bei Fortuna Düsseldorfs U23 auf den 23. November verlegt worden ist, können sich die Sportfreunde Lotte zurücklehnen und gebannt zuschauen, was die Konkurrenz macht. Das Trainerteam um Chefcoach Ismail Atalan wird den nächsten Gegner beobachten. Die Mannschaft hat zwei Tage frei.

Danach beginnt die Vorbereitung auf die Heimpartie am 16. November gegen den Wuppertaler SV. Gut möglich, dass dann Alexander Eiban wieder dabei ist. Wegen einer Virusinfektion hatte er zuletzt pausieren müssen. Die Befürchtung stand im Raum, dass er für längere Zeit ausfallen könnte. Der Stammkeeper hat jedoch angedeutet, in der nächsten Woche wieder ins Training einsteigen zu wollen, sollten die letzten Untersuchungen positiv verlaufen. Dann müsste sich der Verein um eine eventuelle Nachverpflichtung keine Sorgen mehr zu machen, was ein weiteres Loch in die ohnehin spärlich gefüllte Kasse gerissen hätte. Gleichwohl hätte Atalan gerne einen weiteren Schnapper in seinem Kader, es wäre dann der dritte, um eben künftige Ausfälle besser kompensieren zu können.

Eine Lösung bezüglich der Fahrten zu Auswärtsfahrten scheint es mittlerweile auch zu geben. Zum Spiel bei RW Essen mussten einige Spieler in Privat-Pkw anreisen, da nur zwei der sonst üblichen drei Kleintransporter zur Verfügung standen. Wie aus Vereinskreisen zu erfahren war, stehen zwei weitere Bullis für die Sportfreunde in Aussicht.

Da zuletzt auch die Gehälter pünktlich gezahlt wurden, scheint sich nach den zurückliegenden problematischen Wochen vieles wieder gerade zu rücken beim heimischen Regionalligisten.

Und doch gibt es einige atmosphärische Störungen. Zwischen dem Trainerteam und dem sportlichen Leiter Manfred Wilke herrscht so etwas wie Funkstille. „Ich habe Manfred Wilke seit fünf Wochen nicht erreichen können“, bestätigt Teammanager Tim Gorschlüter.

Baustellen gibt es nach wie vor einige im Verein, auch stehen wichtige Entscheidungen an. Aber niemand scheint derzeit da zu sein, der ein klares Wort spricht. Manfred Wilke, der es könnte, hält sich, zumindest öffentlich, zurück, zieht intern aber nach wie vor die Fäden.

Am kommenden Donnerstag findet die außerordentliche Mitgliederversammlung statt, in der es vornehmlich um die Ausgliederung der Profiabteilung geht. Spätestens dann sollte es Antworten auch auf sportliche Fragen geben.

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