Handball: Landesliga
Der TSV Ladbergen bringt mehr PS auf den Asphalt – verdienter Derbysieg gegen Kattenvenne

Ladbergen -

Tolle Stimmung in der Rott-Sporthalle in Ladbergen: Erstmals seit fast zehn Jahren standen sich der TSV Ladbergen und der TV Kattenvenne wieder im Ortsderby gegenüber. Am Ende setzte sich der Platzhirsch sicher durch.

Freitag, 08.11.2019, 22:40 Uhr aktualisiert: 12.11.2019, 16:14 Uhr
Leon Ludwigs (rechts) hatte mit zwölf Toren maßgeblichen Anteil am Sieg des TSV Ladbegen gegen den Nachbarn aus Kattenvenne.
Leon Ludwigs (rechts) hatte mit zwölf Toren maßgeblichen Anteil am Sieg des TSV Ladbegen gegen den Nachbarn aus Kattenvenne. Foto: Uwe Wolter

Derbystimmung pur herrschte am Freitagabend in der Ladberger Rott-Sporthalle. Auf der Tribüne hatten die Gästefans aus Kattenvenne mit ihren Trommeln lautstärkemäßig einen leichten Vorteil. Mit 34:25 (17:13) setzten sich die favorisierten Gastgeber verdient durch.

Auf dem Parkett entwickelte sich vor voll besetzten Rängen in der ersten Hälfte ein packendes Duell mit Vorteilen für den TSV Ladbergen. Der TSV warf auch das erste Tor , doch Kattenvenne legte fast immer gleich nach. In der achten Minute gelang den Hausherren erstmals ein Zwei-Tore-Vorsprung (4:2). Beim 5:5 und 6:6 hatte der TVK aber wieder ausgeglichen.

Auf den voll besetzten Rängen der Rott-Sporthalle herrschte tolle Stimmung.

Auf den voll besetzten Rängen der Rott-Sporthalle herrschte tolle Stimmung. Foto: Uwe Wolter

Vier Minuten vor der Pause führte der TSV mit 13:12, der TVK vergab per Siebenmeter die Ausgleichschance. Im Gegenzug erhöhte die Kaiser-Sieben auf 14:12. Kurz darauf gelang das 15:12. Erstmals lag der TSV mit drei Toren vorne. Kurz vor der Pause erhöhte der TSV noch auf 16:12, der TVK konnte im Gegenzug noch auf 13:16 verkürzen. Die bis dahin trotz aller Rivalität fair geführte Partie endete mit einer Roten Karte gegen für Mario Poster vom TVK nach einem groben Foul. Mit der Schlusssekunde erhöhte Ladbergen noch zur Pause auf 17:13.

Der TSV startete nach Wiederanwurf forsch und baute seinen Vorsprung bis zur 37. Minute auf 22:15 aus. Der TVK, der vielleicht etwas übermotiviert ins Spiel gegangen war, wirkte angeschlagen und leistete sich mehr Fehler. Nach 42 Minuten hatte der TSV den Vorsprung auf acht Tore ausgebaut (24:16). Verlassen konnten sich die Gastgeber in dieser Phase auf ihren Schnapper im Tor Dustin Mechelhoff, an dem die TVK-Angreifer ein ums andere Mal in dieser Phase scheiterten. Nach 45 Minuten hatten die Ladberger den Vorsprung sogar auf zehn Tore ausgebaut (28:18). Das sah schon nach klaren Verhältnissen aus. Selbst die TVK-Fans waren schon ruhiger geworden.

Auch im weiteren Verlauf fand die Truppe von Florian Schulte kein geeignetes Mittel, um den Spiel noch eine Wendung zu geben. Der TSV spielte seine Angriffe ruhiger und überlegter zu Ende. Acht Minuten vor Schluss stand es 30:21 für den TSV, der das Spiel weiter Sicher im Griff hatte. Zwei Minuten später war der Zehn-Tore-Vorsprung wieder hergestellt (33:23). Der TVK, der alles reingeworfen hatte, musste die Überlegenheit des TSV neidlos anerkennen. Am Ende fuhr der TSV einen sicheren 34:25-Sieg ein und rückte die Verhältnisse eindeutig zurecht.

Beide Trainer waren sich nach Abpfiff einig, dass der Sieg für den TSV verdient war. „Wenn wir unsere PS auf den Asphalt bekommen werden, war mir schon klar dass wir das Spiel gewinnen werden“, erklärte TSV-Coach Holger Kaiser. „Unser Matchplan ist aufgegangen.“ TVK-Kollege Florian Schulte beglückwünschte den Gastgebern zum verdienten Sieg. „Wir haben uns sehr schwer getan. Wir haben zu viele Ballverluste gehabt“, fand Schulte.

TSV-Tore: Ludwigs (12), Dellbrügge (11), Schröer (4), Friese (2), Cervenka (2), Meyer (2) und Beckschäfer (1).

TVK-Tore: Segger (7), N. Postert (5), Kipp (4), Gansler (3), Hukriede (2), Ahlert (2) und Reiser (1).

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