2. Lengericher Fight Night
Zwei Titel für Leopard-Kämpfer: Zeqa und Schuhmann gewinnen EM-Kämpfe

Lengerich -

Die Halle tobte wie in einem Hexenkessel, als gegen Mitternacht im letzten von 19 Kämpfen Marcel Heins von der Boxfabrik Stade in der ersten Runde durch K.o. zu Boden ging und somit Arbnor Zeqa vom Verein Leopard Lengerich Europameister in der Gewichtsklasse bis 85 kg im K1-Kickboxen wurde (aktuakisiert).

Montag, 18.11.2019, 15:53 Uhr aktualisiert: 19.11.2019, 18:32 Uhr
Der Lengericher Arbnor Zeqa (links) besiegt im EM-Fight Marcel Heins von der Boxfabrik Stade in der ersten Runde durch k.o. und wurde damit Europameister in der Gewichtsklasse bis 85 kg.
Der Lengericher Arbnor Zeqa (links) besiegt im EM-Fight Marcel Heins von der Boxfabrik Stade in der ersten Runde durch k.o. und wurde damit Europameister in der Gewichtsklasse bis 85 kg. Foto: Michael Kofort

Etwa 1000 Zuschauer drängten sich am Samstagabend in die Lengericher Dreifach-Sporthalle zur zweiten Lengericher Fight Night. In der Mitte der Halle war ein Boxring aufgebaut, gut ausgeleuchtet und gut sichtbar für alle Zuschauer. Der Bereich direkt vor dem Boxring war mit Tischen und Stühlen als VIP-Bereich deklariert. Die übrigen Zuschauer beobachteten das Geschehen im Ring von der Zuschauertribüne aus.

In den kurzen Pausen zwischen den Kämpfen wurde die Halle in verschieden farbiges Licht getaucht, zusätzlich kamen Laserlicht, Nebelmaschine und laute Musik zum Einsatz. Die Atmosphäre erinnerte zeitweise an eine Großraumdisco. Kurz gesagt: Die Stimmung unter den Zuschauern und Akteuren war sehr gut.

19 Kämpfe

Auf dem Programm standen insgesamt 19 Kämpfe im K1-Kickboxen in unterschiedlichen Alters- und Gewichtsklassen. Kickboxen unterscheidet sich vom westlichen Boxen dadurch, dass mit Fäusten und Füßen gekämpft wird. Weltweit gibt es mehrere Verbände im Kickboxen. K1-Kickboxen wurde Anfang der 90er-Jahre in Japan gegründet und hat eigene Regeln. Es sind unter anderem keine Tiefschläge erlaubt und es darf nicht mit den Ellenbogen gekämpft werden.

2. Lengericher Fight Night begeistert 1000 Zuschauer

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Erster Höhepunkt und Showeinlage

Nach sieben Vorkämpfen fand gegen 20 Uhr der erste Höhepunkt des Abends statt, ein Kampf um die Deutsche Meisterschaft. Kadir Yilmaz vom „No Limit FC Anyelo” besiegte in fünf Runden von jeweils zwei Minuten den Kickboxer Anas Abouri vom „Fight Gym Hagen“ und darf somit Junior Deutscher Meister im K1-Kickboxen nennen.

Die Taekwondo-Abteilung des Leopard Lengerich präsentierte zwischen dem achten und neunten Kampf eine artistische und interessant choreographierte Showeinlage.

Weitere Kämpfe von Männern und Frauen in unterschiedlichen Klassen folgten und zwei attraktive „Nummerngirls“ kündeten abwechselnd im Ring jeweils die nächste Runde an.

Zwei EM-Fights

Die Höhepunkte des Abends aber waren zwei Kämpfe um die Europameisterschaft. Beim 15. Kampf begegneten sich Simon Schuhmann vom Gastgeber Leopard Lengerich und der Niederländer Abdullah Yassir. Simon Schuhmann ist erst 17 Jahre alt und amtierender Vize-Weltmeister im Kickboxen-K1 bis 70 kg. Der hoch dramatisch Kampf ging über fünf Runden mit jeweils zwei Minuten. Es flogen die Fäuste und Füße und keiner der Kämpfer hatte sich etwas geschenkt. Am Ende siegte der Lengericher Schuhmann nach Punkten.

Den letzten Kampf des Abends bestritten Marcel Heins aus Stade und Arbnor Zeqa aus Lengerich. der 18-jährige Zeqa gewann 2017 die deutsche Meisterschaft im Kickboxen-K1 bis 85 kg und ist aktuell amtierender Vizeweltmeister. Bereits in der ersten Runde besiegte der Leopard-Kämpfer durch gezielte Tritt- und Faustkombinationen seinen Gegner durch k.o..

Es war eine spannende und spektakuläre Veranstaltung. Die nächste Lengericher Fight Night kann also kommen.

Drei Fragen an Yako Arlaslan

Nach der Fight Night am Samstagabend sprach unser Mitarbeiter Michael Kofort mit Yako Arlaslan vom Sportverein Leopard Lengerich.Hier finden unter andere, zwei Europameisterschaftskämpfe im Kickboxen statt. Wie kommt eine solche Meisterschaft nach Lengerich?Yako Arlaslan: Wir haben zwei Kämpfer, die bereits viele Titel geholt haben und international kämpfen. Sonst hätten wir eine solche Veranstaltung nicht nach Lengerich holen können.Normalerweise findet so etwas nur in Großstädten wie Hamburg oder Berlin statt.Was ist das Besondere an dieser Fight Night?Arlaslan: Großartig ist, dass Lengerich mitgezogen hat. Man hat uns nicht im Stich gelassen. Wir konnten die Dreifach-Sporthalle nutzen und viele Lengericher Bürger sind zur Fight Night gekommen. Es sind aber auch viele Auswärtige aus ganz Deutschland und den Niederlanden hier.Wie waren die Vorbereitungen und das Training für die Kickboxer von Leopard Lengerich?Arlaslan: In der Vorbereitung haben wir sechs Tage in der Woche trainiert mit bis zu drei Trainingseinheiten am Tag. Das erste Training war morgens von fünf bis sieben Uhr. Danach sind die Jungs zur Schule oder zur Ausbildungsstelle gegangen, dann haben wir uns nachmittags noch einmal getroffen und die letzte Trainingseinheit war spät am Abend.

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