Handball: Landesliga
TVK ist krasser Außenseiter

Lienen-Kattenvenne -

Sechs Spiele nacheinander hat der TV Kattenvenne zuletzt verloren. Wie soll da ausgerechnet am Sonntag gegen Landesliga-Spitzenreiter TV Verl die Wende gelingen?

Freitag, 06.12.2019, 20:24 Uhr aktualisiert: 06.12.2019, 20:30 Uhr
Nils Alke (Mitte) und der TV Kattenvenne hoffen auf eine Überraschung am Sonntagabend gegen den TV Verl.
Nils Alke (Mitte) und der TV Kattenvenne hoffen auf eine Überraschung am Sonntagabend gegen den TV Verl. Foto: Jörg Wahlbrink

„Ja, Verl ist sicherlich klarer Favorit am Wochenende und nicht umsonst Tabellenführer“, sagt TVK-Coach Florian Schulte. „Die spielen einen schnellen technisch guten Ball, decken sehr variabel, clever und sind zusätzlich noch sehr erfahren“, beschreibt er die Tugenden des übermächtig erscheinenden Gegners, der um 17 Uhr in der Sporthalle am Ölberg seine Visitenkarte abgeben wird.

Da hilft eigentlich nur noch die übliche Durchhalteparole. „Für uns geht es darum ein gutes Spiel zu machen und wer weiß, vielleicht wackeln die ja oder sind nicht komplett. Wir werden auf jeden Fall unser bestes geben und uns weiter positionieren“, bleibt Schulte Optimist. Dabei blickt der TVK-Trainer schon weiter nach vorne. „Mit Gronau, Neuenkirchen und Kinderhaus warten drei Mannschaften aus der selben Tabellenregion, für uns sind dann in den drei Spielen vier Punkte Pflicht!“

Der TV Verl , dessen Übermacht auch TVK-Nachbar TSV Ladbergen in eigener Hall schon zu spüren bekam, ist nach neun Spielen noch immer ungeschlagen. Nur zum Auftakt in Hörste reichte es nicht zum Sieg. 22:22 trennten sich die beiden Topteams. Danach folgten acht Siege, der neunte dürfte, wenn nicht alles schiefläuft, in Kattenvenne folgen.

Zuletzt nach dem Heimsieg gegen SuS Neuenkirchen (32:21) war Versl Trainer Thomas Fröbel nicht vollends zufrieden. Die Abschlussquote beim Gegenstoß sei ihn seinen Augen „erbärmlich“ gewesen. „Das müssen wir verbessern, das wollen die Jungs auch. Aber ob man beim Konter frei vor dem Tor trifft oder versemmelt, entscheidet sich vor allem im Kopf“, so Frömel.

Auf den TVK wartet so oder so am Sonntag ein schwere Aufgabe. Wenn es gelingen sollte, möglichst lange auf Tuchfühlung zu bleiben, vielleicht kann die Schulte-Sieben die Gäste dann ein wenig nervös machen. Dennoch wäre alle andere als ein klarer Sieg des Spitzenreiters eine faustdicke Überraschung.

 

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