Hallenkreismeisterschaft: Vorrunde
VfL Ladbergen schnappt sich letzten freien Platz

Ladbergen -

In der Ladberger Rotthalle wurde die Vorrunde der Hallenkreismeisterschaft abgeschlossen. Große Überraschungen blieben aus, obgleich die Entscheidungen, wer in die Zwischenrunde einzieht, erst auf den letzten Metern fielen.

Sonntag, 22.12.2019, 14:50 Uhr aktualisiert: 22.12.2019, 14:54 Uhr
Hatten alles im Griff (von re.): Turnierleiter Bernward Pinke, Hallensprecher Norbert Plogmeier und Zeitnehmer Bastian Apitz.
Hatten alles im Griff (von re.): Turnierleiter Bernward Pinke, Hallensprecher Norbert Plogmeier und Zeitnehmer Bastian Apitz. Foto: Heiner Gerull

Die großen Überraschungen blieben zum Abschluss der Vorrunde der Hallenfußball-Kreismeisterschaft 2019 in der Ladberger Rotthalle aus. Mit dem SC Dörenthe und dem SC VelpeSüd , dem SC Hörstel, Arminia Ibbenbüren sowie dem VfL Ladbergen qualifizierten sich am Samstag die letzten fünf Mannschaft für die Zwischenrunde, die am kommenden Freitag ausgetragen wird.

„Wir sind mit dem Verlauf des Turniers rundum zufrieden. Wir sind sauber durchgekommen“, zog Hallensprecher Norbert Plogmeier, zugleich Vorsitzender des gastgebenden VfL Ladbergen, ein positives Fazit.

Zu seiner Zufriedenheit dürfte beigetragen haben, dass sich die Ladberger durch einen 9:0-Sieg gegen Germania Schale im letzten Spiel der Gruppe 1 noch Zutritt zur Zwischenrunde verschafften. In ihrer Staffel wurden sie mit sechs Punkten Gruppendritter und verdrängten im Gesamtklassement aller Gruppendritten den TuS Graf Kobbo Tecklenburg aufgrund des besseren Torverhältnisses noch von Rang drei, womit sich der VfL den letzten freien Platz im Feld der 16 Mannschaften ergatterte, die am Freitag in der Zwischenrunde um den Einzug in die Endrunde spielen.

Zuvor hatten bereits A-Ligist Schwarz-Weiß Lienen als bester Gruppendritter und B-Ligist SC VelpeSüd als zweitbester Gruppendritter das Ticket gelöst.

Die Resonanz war durchaus bemerkenswert. Denn viele Fußballfreunde hatten sich am Vortag des vierten Advents auf den Weg in die Rotthalle gemacht. Sie sahen nicht immer spannende, gleichwohl aber unterhaltsame Spiele. „Auch für uns war es ein bisschen Neuland, denn es war erst das zweite Mal, dass wir an der Ausrichtung des Veranstaltung beteiligt waren“, resümierte Plogmeier. Dass die Ladberger ihren Job zuverlässig erledigten, bescheinigte ihnen auch Turnierleiter Bernward Pinke. Gleiches gilt für die Unparteiischen, die mit Florian Visse (SC Hörstel) einen Regionalliga-Schiedsrichter in ihren Reihen hatten.

Als ausgesprochene Hallenspezialisten kristallisierten sich in Gruppe eins die A-Liga-Kicker des SC Dörenthe heraus, die ihre vier Spiele allesamt gewannen und somit mit der maximalen Ausbeute von zwölf Punkten den Gruppensieg verbuchten.

Einen starken Eindruck hinterließ auch B-Ligist SC VelpeSüd, der sich beim knappen 1:2 nur den Dörenthern geschlagen geben musste.

Beim VfL Ladbergen erweckte es anfangs nicht den Anschein, als sollte das Schlusslicht der Kreisliga A nach Niederlagen gegen den SC Dörenthe (0:3) und den SC VelpeSüd (1:3) den Einzug in die Zwischenrunde noch bewerkstelligen. Doch nach dem 2:1 gegen den BSV Leeden/Ledde keimte wieder Hoffnung auf. Damit stand fest, dass im letzten Gruppenspiel gegen Germania Schale ein Sieg mit mindestens vier Toren Unterschied benötigt wurde, um Tecklenburg im Gesamtklassement der Gruppendritten noch von Platz drei zu verdrängen. Der Plan ging auf, denn die Ladberger siegten 9:0 gegen Schale und schnappten sich damit noch den letzten freien Platz für die Zwischenrunde.

In Gruppe zwei wurde der SC Hörstel seiner Favoritenrolle gerecht. Der Bezirksligist gewann drei der vier Gruppenspiele. Lediglich gegen B-Ligist SV Uffeln gaben sich die Hörsteler mit einem 2:2-Remis zufrieden, was aber immer noch für den Gruppensieg langte.

Wobei dieser erst im letzten im letzten Gruppenspiel bewerkstelligt wurde, denn bis zum überaus spannenden Finale hatte die DJK Arminia Ibbenbüren nach Siegen gegen den SV Uffeln (4:0), Westfalia Hopsten (4:1) und Schwarz-Weiß Esch (5:1) die Nase vorn. Im Gruppenfinale zwischen der Arminia und dem SC Hörstel wurde es dann richtig spannend. Durch ein 5:3 sicherten sich die Hörsteler schließlich den Gruppensieg.

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