Fußball: Regionalliga West
Frostiger Trainingsauftakt bei Sportfreunden Lotte

Lotte -

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen, doch die Signale, die die Sportfreunde Lotte senden, vermitteln eher den Zustand von Auflösung statt von Aufbruch. Dafür gibt es Gründe.

Donnerstag, 02.01.2020, 19:16 Uhr aktualisiert: 02.01.2020, 19:22 Uhr
Erster Aufgalopp in der Kälte: Die Spieler der Sportfreunde Lotte, vorne Besfort Kolgeci (Mitte) und Dennis Engel (rechts), kehrten gestern zum Auftakt der Vorbereitungsphase von einer 45-minütigen Laufeinheit zurück.
Erster Aufgalopp in der Kälte: Die Spieler der Sportfreunde Lotte, vorne Besfort Kolgeci (Mitte) und Dennis Engel (rechts), kehrten gestern zum Auftakt der Vorbereitungsphase von einer 45-minütigen Laufeinheit zurück. Foto: Manfred Mrugalla

Es war frostig, als die Regionalliga-Fußballer der Sportfreunde Lotte gestern um 14 Uhr nach Beendigung der kurzen Winterpause das Training wieder aufnahmen. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt waren Pudelmützen angesagt, als sich die Spieler aus der warmen Kabine zu einer 45-minütigen Laufeinheit hinaus in die Kälte begaben.

Trainer Ismail Atalan machte deutlich, worin er seine vordringliche Aufgabe sieht. „Uns fehlt es an Konstanz und Stabilität. Auswärts präsentieren wir uns oftmals nicht so wie in Heimspielen. Daran müssen wir arbeiten.“

Allerdings wird diese Aufgabe nicht gerade leichter, denn Matthias Rahn soll nach Informationen der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ einen Auflösungsvertrag bei den Sportfreunden unterschrieben haben (lesen Sie dazu den eingeblockten Text). Möglicherweise wird sich dieser Substanzverlust fortsetzen, denn auch die Personalie Marcell Sobotta ist noch offen. Zwar sagte Atalan gestern, dass er mit dem 22-jährigen Flügelflitzer plane. Doch die Signale, die derzeit vom heimischen Regionalligisten gesendet werden, vermitteln eher den Zustand von Auflösung statt von Aufbruch.

Unterdessen zeichnet sich bei Jeron Al Hazaimeh das Ende seines Leidensweges ab. Lottes Mannschaftskapitän hatte sich im Auswärtsspiel bei der SG Wattenscheid 09 am 2. September einen Kreuzbandriss im rechten Kniegelenk zugezogen. „Ich hoffe, dass Jeron Mitte Februar wieder das Lauftraining aufnehmen kann“, stellt Atalan in Aussicht. Ein Comeback von Torhüter Alexander Eiban wird es dagegen wohl kaum mehr in dieser Saison geben, sodass Jhonny Peitzmeier erste – und einzige – Option im Tor bleibt, da es keinerlei Anzeichen gibt, noch einen weiteren Keeper zu verpflichten.

Kurzfristig hat es eine Ergänzung der Testspielserie gegeben. So werden die Sportfreunde am Samstag beim Bundesligisten SC Paderborn antreten. Das Spiel wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen.

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