W&H-Cup 2020 in Lengerich
HSV unter den üblichen Verdächtigen

Lengerich -

Als Titelverteidiger beim Turnier um den W&H-Cup 2020 zählt der Hamburger SV bei der Neuauflage am Samstag zwangsläufig zu den Mitfavoriten. Dementsprechen hat sich der U-13-Nachwuchs einiges vorgenommen, wobei sich im Vergleich zu 2019 einiges verändert hat.

Mittwoch, 08.01.2020, 18:40 Uhr aktualisiert: 08.01.2020, 18:44 Uhr
2019 stemmten die Spieler des HSV den Siegerpokal in die Höhe. In diesem Jahr wird die U 13 des HSV von Cheftrainer Daniel Wächtler (kl. Foto li.) und seinem „Co“ Luke Diesbrock trainiert.
2019 stemmten die Spieler des HSV den Siegerpokal in die Höhe. In diesem Jahr wird die U 13 des HSV von Cheftrainer Daniel Wächtler und seinem „Co“ Luke Diesbrock trainiert. Foto: Wahlbrink

Der Jubel war riesig, als die Nachwuchsspieler des Hamburger SV den silbernen Siegerpokal Anfang Januar 2019 in die Luft stemmten. Soeben hatte der Zweitliga-Nachwuchs des HSV den Rivalen Hannover 96 im Finale mit 5:1 besiegt und damit den im Jahr zuvor gewonnenen Titel beim Turnier um den W&H-Cup verteidigt. Wiederholt sich diese Geschichte bei der 14. Auflage? Klar ist, dass der Titelverteidiger zwangsläufig zu den „üblichen Verdächtigen“ zählt, wenn es darum geht, einen Top-Favoriten für den Budenzauber am Samstag ausfindig zu machen.

„Wir freuen uns auf das Turnier. Das ist eine ganz tolle Sache, die ihr da auf die Beine gestellt habt“, sagt Daniel Wächtler , Cheftrainer des Jahrgangs U 13, im Gespräch mit unserer Zeitung. Dabei beruft er sich auf die Erfahrung seines Trainer-Kollegen, denn Wächtler ist erst im Laufe des vergangenen Jahres als Coach des Hamburger D-Junioren-Kaders ins Amt gesetzt worden.

Dass er selbst am Samstag nicht dabei sein wird, sondern von seinem „Co“ Luke Diesbrock vertreten wird, ist einer Art Arbeitsteilung geschuldet. Wie Wächtler mitteilt, wird eine U13-Mannschaft den HSV beim Hallenfestival im mecklenburgischen Neubrandenburg vertreten, bei der auch Wächtler zugegen ist. Die zweite HSV-Delegation läuft am Samstag unter Co-Trainer Diesbrock und Torwarttrainer Steve Elfert in Lengerich auf. „Es wird so sein, dass beide Mannschaften in etwa gleichstark sein werden“, verspricht Wächtler.

Dass der Indoor-Kick für ihn kein Muster ohne Wert ist, streicht der Coach im Vorfeld heraus. „In der Halle bieten sich gute Möglichkeiten, gruppentaktische Abläufe zu üben und umzusetzen.“ Diese Chance wollen die Hamburger in Lengerich nutzen. Zumal das Turnier um den W&H-Cup hochklassig besetzt ist und mit einem adäquaten Teilnehmerfeld aufwartet, in dem die Top-Teams tatsächlich auch gefordert werden.

Da es auf der Ebene des Hamburger Fußball-Verbandes (HFV) keine wirkliche Konkurrenz für den Club gibt, was im Übrigen auch für den Nachwuchs des Stadtrivalen FC St. Pauli gilt, bestreiten die Hamburger verbandsübergreifend Spiele gegen U-13-Mannschaften anderer norddeutscher Nachwuchs-Leistungszen­tren, etwa gegen den VfL Wolfsburg, VfL Osnabrück oder Eintracht Braunschweig. Dass selbst auf dieser Ebene die Leistungsunterschiede schon enorm sind, belegen die Ergebnisse.

Die Qualität ist maßgeblich das Produkt hochtalentierter Spieler, um die sich ein mehrköpfiger Betreuerstab kümmert. So gibt es schon in der U 13 neben Trainer und Co-Trainer einen Athletik- und Torwarttrainer. Schließlich ist dem HSV-Team auch noch ein Physiotherapeut zugeteilt, der für die medizinische Betreuung der 13- bis 14-Jährigen zuständig ist.

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