Handball-Bezirksliga: Damen und Herren
Drei Mal ist Reisen angesagt

Tecklenburger Land -

In der Handball-Bezirksliga steht am Wochenende der vorletzte Spieltag (Herren) bzw. der letze Spieltag (Damen) der Hinrunde an. Alle drei heimischen Mannschaften – HSG-Damen und -Herren sowie die TSV-Damen – müssen auswärts antreten.

Freitag, 10.01.2020, 18:12 Uhr
Alexander Dubs und die HSG-Herren stehen in Hiltrupvor einer schweren Aufgabe
Alexander Dubs und die HSG-Herren stehen in Hiltrupvor einer schweren Aufgabe Foto: Jörg Wahlbrink

„Unter normalen Umständen wäre es ein Spiel auf Augenhöhe“, sagt Daniel Bieletzki , Trainer der Bezirksligahandballer der HSG Hohne /Lengerich, vor dem Gastspiel am Samstag (18.30 Uhr) bei Eintracht Hiltrup. Aber die Umstände sind alles andere als normal, wie Bieletzki zugeben muss.

„Wir starten ziemlich ersatzgeschwächt ins neue Jahr“, so der HSG-Coach und verweist auf einige verletzungsbedingte (Alexander Dubs, Janik Dorroch, Dennis Suhre), berufsbedingte (Thomas Dubs, Christian Möller) sowie urlaubsbedingte (Tobias Volk) Ausfälle an diesem Wochenende. „Bei denen, die übrig bleiben, sind auch noch drei Spieler angeschlagen.“

Nach vier Pleiten in Serie bis zur Weihnachtspause wollte die HSG die Abwärtsspirale im neuen Jahr stoppen. Vielleicht ist der Tabellenelfte, der in eigener Halle erst einmal (gegen Schlusslicht Burgsteinfurt) gewinnen konnte, unter diesen Umständen sogar der passende Aufbaugegner.

Damen: Die Handballerinnen des TSV Ladbergen haben die Weihnachtspause in erster Linie genutzt, um die zahlreichen Blessuren auszukurieren. Trotzdem sind neben den bekannten Langzeitverletzten noch mehrere Spielerinnen angeschlagen. „Das sind noch keine idealen Bedingungen für das erste Spiel“, meint STV-Trainer Daniela Oana . Zu Gast ist der Tabellenzweite der Bezirksliga am Sonntag (16 Uhr) beim Fünften GW Nottuln.

„Die haben ein paar ältere und erfahrene Mädels und eine super starke Torhüterin“, stellt Oana ihre Sieben auf ein hartes Stück Arbeit ein. Mit 160 Gegentoren stellt Nottuln die beste Abwehr. Auf der anderen seite reißt der Angriff (172) auch nicht gerade Bäume aus. „Wenn wir unser Tempospiel durchziehen können, dann sollten wir zwei Punkte mitnehmen“, hofft Oana.

Eine Mammutaufgabe wartet auf die Handballerinnen der HSG Hohne/Lengerich zum Hinrundenfinale. Am Samstag (16 Uhr) sind die Schützlinge von Trainer Daniel Ahmann beim Bezirksliga-Spitzenreiter Sparta Münster zu Gast. Da trifft der beste Angriff auf die schwächste Abwehr der Liga.

„Unser Tabellenplatz macht deutlich, dass wir noch immer hinter unseren Möglichkeiten spielen. Viele Ausfälle aus unterschiedlichen Gründen unterstützen den Schlamassel. Deshalb haben wir uns strategisch umgestellt. Wir werden eine andere Einstellung präsentieren“, verspricht HSG-Trainer Daniel Ahmann. „Eins ist klar, der Tabellenplatz spiegelt nicht unsere Möglichkeiten wider. Das holen wir uns zurück.“ In Münster sieht Ahmann aber die Favoritenrolle klar bei den Gastgeberinnen. „Es kommen die Spiele, die uns liegen. Münster können wir aber nur ärgern, den Spaß lassen wir uns nicht nehmen“, bleibt Ahmann Optimist.

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