Fußball: 2. Bundesliga
Starker VfL-Auftritt in Leipzig – Trainingslager in der Türkei

Osnabrück -

Nach Leipzig ist vor Belek. Mit 28 Fußball-Profis sowie Trainern, Physiotherapeuten und weiteren Mitgliedern aus dem Funktions- und Organisationsteam startete der VfL Osnabrück am Montag sein Trainingslager im türkischen Belek.

Montag, 13.01.2020, 16:40 Uhr aktualisiert: 15.01.2020, 17:49 Uhr
Torwart Nils Körber hat in Leipzig erstmals wieder 90 Minuten durchgespielt.
Torwart Nils Körber hat in Leipzig erstmals wieder 90 Minuten durchgespielt. Foto: Tobias Mönninghoff

Bis einschließlich Sonntag stehen auch drei Testspiele auf dem Programm – am 15. Januar gegen den FC Aarau (2. Liga, Schweiz), am 18. Januar gegen den BFC Siofok (2. Liga, Ungarn) und Sturm Graz (1. Liga, Österreich).

Doch bleiben wir vor dem Ausblick auf die Aktivitäten in der Türkei zunächst noch auf deutschem Boden. Am Samstag absolvierte der VfL ein Testspiel beim Bundesliga-Spitzenreiter RB Leipzig. Bei diesem Geheimtest waren keine Zuschauer und keine Journalisten zugelassen.

Der VfL verlor mit 0:2. Und aus sportlicher Sicht zeigte sich Osnabrücks Trainer Daniel Thioune am Sonntagmittag durchaus zufrieden. Das Spiel „gegen die aktuell beste deutsche Mannschaft“ sei ein willkommener Härtetest gewesen. „Wir haben dem Gegner im Umschaltspiel ebenfalls Probleme bereitet, wir hatten auch unsere Möglichkeiten.“ Erfreulich sei, dass Torhüter Nils Körber nach langer Verletzungspause 90 Minuten durchgespielt habe. Ebenso rücke Maurice Trapp weiter an die Mannschaft heran. Der Innenverteidiger, nach langwieriger Rückenverletzung wieder seit einigen Wochen im Training, habe in Leipzig etwas mehr als 70 Minuten absolviert.

Womit wir bei den Patienten aus dem VfL-Langzeit-Lazarett und Belek sind. Trapp und Konstantin Engel (nach Schien- und Wadenbeinbruch) brennen darauf, die Vorbereitung im Trainingslager zu absolvieren. Für einen Youngster kommt Belek noch zu früh: Simon Haubrock (Sprunggelenksverletzung) sei noch nicht in der Lage, mit der Mannschaft zu trainieren, so Thioune. Sebastian Klaas habe seine Muskelverletzung zwar noch nicht vollständig überwunden, was aber kein Hinderungsgrund für die Woche in der Türkei sei. Ähnlich sei die Situation für Manuel Farrona Pulido einzuordnen, der nach einem Infekt noch Nachholbedarf habe, „aber trotzdem dabei ist“.

Nach einem Bericht der „Deichstube“ hat Werder-Coach Florian Kohfeldt für Klarheit bei der Personalie Felix Agu gesorgt. Die Frage, ob der VfL-Youngster eventuell schon eine Verstärkung für die Rückrunde sein könnte, beantwortete der Trainer mit einem „Nein“. Werder habe sich demzufolge weiter dazu entschieden, dass Agu nun im Sommer unabhängig von der Spielklasse der Bremer von Osnabrück an die Weser wechseln werde. Agus Vertrag beim VfL läuft im Sommer aus. Eine Ablösesumme muss Werder dann nicht mehr an den VfL zahlen. Die Osnabrücker und auch Agu wollten sich bislang nicht zu diesem Thema äußern.

Thioune schloss am Sonntag nicht aus, dass es im Laufe des Trainingslagers noch Kaderveränderungen geben könne. Das sei jedoch in beide Richtungen möglich. Der VfL sucht bekanntlich eine Verstärkung für den Angriff. Aus dem aktuellen Kader der Osnabrücker werden derzeit immer wieder Benjamin Girth, Thomas Konrad und Farrona Pulido mit anderen Clubs in Verbindung gebracht.

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