Handball: Landesliga
TSV Ladbergen will in Hamm nachlegen

Ladbergen -

Im dritten von fünf Auswärtsspielen in Folge gastiert der TSV Ladbergen beim ASV Hamm-Westfalen III. Zwar geht der TSV favorisiert ins Spiel. Dennoch ist die Aufgabe nicht ohne, wie Trainer Holger Kaiser weiß.

Freitag, 24.01.2020, 17:18 Uhr aktualisiert: 24.01.2020, 17:25 Uhr
Auf Schultern getragen wurde TSV-Keeper Dustin Mechelhoff zuletzt des Öfteren. Heute in Hamm fehlt er jedoch.
Auf Schultern getragen wurde TSV-Keeper Dustin Mechelhoff zuletzt des Öfteren. In Hamm fehlt er jedoch. Foto: Marco Steinbrenner

Mit dem 28:26-Sieg beim TV Friesen Telgte kehrten die Landesliga-Handballer des TSV Ladbergen am vergangenen Wochenende in die Erfolgsspur zurück. Nun gilt es, im Auswärtsspiel beim ASV Hamm-Westfalen III am Samstag (Anwurf 17.15 Uhr) nachzulegen.

„Spielerisch“, so TSV-Trainer Holger Kaiser , „können wir sicherlich mit jeder Mannschaft der Liga mithalten“. Doch diese – zweifelsfrei vorhandene – Tugend allein reicht nicht, um Punkte bei den vermeintlichen Außenseitern einzufahren. Vielmehr komme es darauf an, Willen zu zeigen und den Kampf anzunehmen. „Die Basics müssen stimmen“, fordert der TSV-Coach, denn Handball sei eben auch ein Kampfspiel.

In dieser Hinsicht freilich enttäuschte ihn seine Mannschaft zuletzt in Telgte nicht. Die Ladberger offenbarten Einsatzbereitschaft, Moral und Leidenschaft, was letztlich mit zwei Punkten belohnt worden war. Die in Telgte gezeigten Leistungen dürften auch ein Gradmesser für die heutige Begegnung sein. Gelingt es in Hamm nachzulegen, dann wäre der TSV wieder gut im Geschäft.

Wobei die Aufgabe durchaus unbequem ist. Der Gegner sei „wie eine kleine Pralinenschachtel“, sagt Kaiser. Mit seiner Einschätzung spricht er in erster Linie den Kader an, denn bei der Drittvertretung des Zweitliga-Clubs lässt sich im Vorfeld eines Spiels kaum abschätzen, ob das Personal Verstärkung aus der „Zweiten“ bekommt. So muss sich der TSV auf alle Eventualitäten einstellen.

Einer, der nicht mithelfen kann, zwei Punkte einzufahren, ist Dustin Mechelhoff. Der Torhüter zog sich bei der Ausübung seines Berufs unter der Woche eine Verletzung zu. Er fällt deshalb auf unbestimmte Zeit. „Das ist sicherlich ein herber Verlust“, beklagt Kaiser den Verlust seines Stammkeeper. Da der Kader ansonsten aber komplett ist, sollte es möglich sein, die Kastanien aus dem Feuer zu holen.

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