Handball: Landesliga
TSV Ladbergen zeigt Nehmerqualitäten

Ladbergen -

Nach dem Sieg in Telgte vor einer Woche, legte der TSV Ladbergen am Samstag nach und gewann beim ASV Hamm-Westfalen III nach. Mehrfach schien die Kaiser-Sieben dabei auf der Verliererstraße zu sein, kämpfte sich aber wieder zurück ins Spiel.

Sonntag, 26.01.2020, 18:46 Uhr aktualisiert: 27.01.2020, 18:26 Uhr
Paul Schedeit kommt hier zum Wurf. Mit seinen zwei Toren trug er dazu bei, dass der TSV die Halle in Hamm siegreich verließ.
Paul Schedeit kommt hier zum Wurf. Mit seinen zwei Toren trug er dazu bei, dass der TSV die Halle in Hamm siegreich verließ. Foto: Marco Westphal

Der TSV Ladbergen schickt sich an, die Ochsentour mit fünf Auswärtsspielen in Serie erfolgreich zu gestalten. Nachdem das Team von Trainer Holger Kaiser am vergangenen Wochenende das Nachbarschaftsderby beim TV Friesen Telgte gewonnen hatte, legten die TSVer am Samstag mit einem 34:31 (15:16)-Erfolg beim ASV Hamm-Westfalen III nach.

Vor dem Spiel hatte Kaiser eindringlich an die Einstellung seiner Mannschaft appelliert. Handball sei auch ein Kampfspiel und ein möglicher Erfolg seiner Mannschaft hänge auch maßgeblich davon ab, inwieweit sie bereit sei, diese Tugenden zu aktivieren.

In dieser Hinsicht enttäuschte der TSV den Trainer nicht. Allein schon deshalb nicht, weil das Team beim Stand von 9:13 (21. Minute) und 21:24 (42.) auf die Verliererstraße geraten zu sein schien. Doch in jenen prekären Situationen zeigten die Ladberger Nehmerqualitäten und befreiten sich aus der Bredouille.

Den 9:13-Rückstand egalisierte der TSV binnen drei Minuten, und auch beim Stand von 21:24, als dem Gäste-Team die Felle auf- und davonzuschwimmen drohten, schafften die Ladberger den Turnaround und kamen zum Ausgleich.

Die Vorentscheidung fiel zwischen der 50. und 54. Minute, als das Kaiser-Team von 28:28 auf 31:28 davonzog. Fortan ließen die Ladberger nichts mehr anbrennen und retteten den Vorsprung über die Zeit.

Da am Samstagabend der SC Münster 08 das Spitzenspiel gegen den TV Werther mit 22:23 verlor, zog der TSV in der Tabelle an 08 vorbei und belegt nun den dritten Rang. Am Samstag geht es für die Ladberger bei eben jenen „Nullachtern“ weiter, während es im absoluten Kracher des Spieltages zum Duell zwischen dem Tabellenzweiten TV Werther und Spitzenreiter TV Verl kommt.

TSV-Tore: Dellbrügge (11), Schedeit (8), Ludwigs (3), Beckschäfer, Ruthenschroer, Hofemeier, Schröer, Cervenka (je 2), Kaiser (1).

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