Volleyball: Tebus erwarten bereits am Freitag den VfL Lintorf
Rusche wünscht sich einen Sieg zum Geburtstag

Tecklenburger Land -

Die Tecklenburger Land Volleys können ihrem Trainer dessen Geburtstag doch nicht vermiesen. Daher haben sie sich am Freitagabend gegen den VfL Lintorf einiges vorgenommen.

Donnerstag, 13.02.2020, 19:07 Uhr aktualisiert: 14.02.2020, 19:06 Uhr
Mathias Walke (rechts) und die Tebu Volleys erwarten am Freitag den VfL Lintorf zum Derby.
Mathias Walke (rechts) und die Tebu Volleys erwarten am Freitag den VfL Lintorf zum Derby. Foto: Stefan Daviter

Nach drei Niederlagen in Folge zählt für die Drittliga-Volleyballer der Tecklenburger Land Volleys im Heimspiel gegen den VfL Lintorf nur eins: „Unser klares Ziel müssen drei Punkte sein“, sagt Trainer Mathias Rusche . Von der Tabellensituation her sind die Tebus klar favorisiert. Mit 26 Punkten sind sie Tabellensechster, während der Aufsteiger aus dem Osnabrücker Raum in 16 Begegnungen erst sieben Punkte sammelte und Vorletzter ist. Es gibt aber ein Aber: „Lintorf ist ein ganz spezieller Gegner“, sagt Mathias Rusche. „In dem Derby sind immer sehr viele Emotionen.“

So kündigt der VfL denn auf seiner Homepage auch an, einen Fanbus einzusetzen. „In Sachen Stimmung wird das Spiel so oder so ein außergewöhnliches“, wird Lintorf-Spieler Felix Prummer auf der Homepage zitiert. Mathias Rusche freut sich darauf: „Dann wird es schön laut und schön voll. Das ist doch gut so.“

Allerdings wollen die Tebus frühzeitig dafür sorgen, dass nicht zuviel Emotionalität in die Partie kommt, zumindest nicht bei den „jungen Wilden“ der Gäste, wie er sie nennt. „Das müssen wir von vornherein unterbinden. Wenn wir mit viel Druck spielen, dann können wir sie ganz gut knacken“, so Rusche. Im Hinspiel gelang den Laggenbecker Volleyballern das, sie gewannen in Lintorf in vier Sätzen mit 25:14, 25:15, 19:25 und 25:19.

Personell ist die Lage bei den Tebus immer noch angespannt, wenn auch nicht mehr ganz so wie in den Wochen zuvor. Neben den Dauer-Verletzten Daniel Möllering und Pascal Wunderle fehlen auch weiterhin Fabian Stroot, Paul Boss und Tim Gilke. Dafür ist Thorsten Loismann wieder mit von der Partie. Zur Verfügung steht außerdem Maxi Pelle auf Außen als Backup für den angeschlagenen Frederic Frehe, der unter der Woche nicht trainieren konnte.

Auch bei den Lintorfern ist personell nicht alles im Lot. Zudem ist die Tabellensituation für sie alles andere als komfortabel. Sollte es drei Absteiger aus der 3. Liga geben, wonach es zurzeit aussieht, dann betrüge der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz bereits 16 Zähler – bei noch sechs ausstehenden Spielen und dabei maximal 18 erreichbaren Punkten ein kaum aufzuholender Rückstand. Allerdings könnte das auch ein Vorteil für den VfL Lintorf sein, warnt Mathias Rusche: „Die haben nichts mehr zu verlieren.“

Dennoch: Ein klarer Erfolg sei Pflicht, so der Coach. Und zwar auch aus einem ganz persönlichen Grund: Der Coach hat am Freitag Geburtstag. „Ich wünsche mir einen Sieg von meiner Mannschaft“, sagt Mathias Rusche.

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