Volleyball: Damen des TV Hohne sind Meister der Bezirksklasse
Volleyballerinnen des TV Hohne sind Meister

Lengerich -

Die Volleyballerinnen des TV Hohne sind am Ziel ihrer Träume. Mit zwei Siegen machten sie die Meisterschaft in der Bezirksliga perfekt.

Montag, 17.02.2020, 21:28 Uhr
So sehen Meister aus: die erfolgreiche Volleyball-Mannschaft des TV Hohne mit (stehend von li.) Jule Grunwald, Teresa Lohmöller, Caroline Foitzik, na Reuter und Svenja Rethschulte sowie (knieend von li.)
So sehen Meister aus: die erfolgreiche Volleyball-Mannschaft des TV Hohne mit (stehend von li.) Jule Grunwald, Teresa Lohmöller, Caroline Foitzik, na Reuter und Svenja Rethschulte sowie (knieend von li.) Foto: Gaida

Der Skepsis von Trainer Dirk Altekruse zum Trotz haben sich die Volleyballerinnen des TV Hohne beim Doppel-Heimspieltag die Meisterschaft in der Bezirksklasse besichert ( WN berichteten). Was Dirk Altekruses Bedenken ausgelöst hatten, waren die schlechten Nachrichten im Vorfeld.

Beim Training am Freitag musste er die Mannschaft schon wieder umstellen. Seine stärksten Angreiferinnen Teresa Lohmöller, die erkrankt war, sowie Maris Lohmöller, die ihre Verletzung noch nicht auskuriert hatte, hatten nur unter der Bedingung zugesagt, nicht über die volle Distanz gehen zu müssen. So rückte Svenja Rethschulte, die sonst auf der Mittelposition spielt, auf Außen, den Part auf der Mittelposition übernahmen die beiden Youngster Jule Grunwald und Karla Röckener.

Kapitänin Anneke de Boer war von ihrer Erkältung noch nicht vollständig genesen, für sie zog Anna Reuter als Zuspielerin geschickt die Fäden. Auch Diagonalspielerin Anna Peters war nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte, spielte aber dennoch sechs Sätze und gefiel einmal mehr durch ihr Aufschlagspiel und die Hinterfeldangriffe. Svenja Stöppel stand nur im zweiten Spiel zu Verfügung, da sie an einem Seminar in Bielefeld teilnehmen musste.

Und zu allem Überfluss verletzte sich in der zweiten Partie auch noch Karla Röckener. Sie konnte nicht weiterspielen. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft.“, lautete das Kompliment von Dirk Altekruse nach dem Titelgewinn. Wieder einmal war sein Team mit ungewohnten Situationen souverän umgegangen und hatte zwei Siege verbucht.

TV Hohne –

Osnabrücker SC III 3:0

Die Partie war nicht so eindeutig, wie es das Ergebnis erwarten lässt, auch wenn der Tabellenführer auf den Vorletzten traf. Ausgeglichen verlief der erste Durchgang, denn die TVH-Equipe erst in der Verlängerung mit 26:24 nach 29 Spielminuten für sich entschied.

Im zweiten Durchgang gingen die Gäste bis zum 13:11 mehrfach in Führung. Wäre das Aufschlagspiel des OSC nicht so fehlerbehaftet gewesen und die Osnabrücker Angreiferinnen etwas effektiver, hätte es noch schlechter für den Tabellenführer aussehen können. Nicht zuletzt war es dann Anna Peters, die mit ihren Angaben für den 25:15-Satzgewinn des TVH sorgte.

Im dritten Satz lagen die Gastgeberinnen zunächst nur knapp vorne, bauten den Vorsprung dann aber bis zum 25:21-Erfolg stetig aus.

TV Hohne –

VfL Lintorf IV 3:0

Den fehlenden Punkt zum Titelgewinn sicherten sich die Hohner Volleyballerinnen in der Partie gegen den Tabellenzweiten VfL Lintorf IV. Die Gäste waren nur mit einer Rumpftruppe angetreten. Gäste-Trainerin Meike Plegge musste auf drei Stammspielerinnen sowie Spielerinnen aus der fünften Mannschaft, die ebenfalls zum Kader gehören, verzichten. Zudem blieb die Auswechselbank leer.

Nach ausgeglichener Anfangsphase nutzte der TVH Unstimmigkeiten in der Lintorfer Annahme zur Führung, die in einem 25:21-Satzerfolg mündete. Nach dem mit 25:19 gewonnenen zweiten Satz standen die Hohnerinnen als Meister fest. Mit einem umkämpften 25:22-Erfolg im dritten Satz ging der Sieg an die Hausherinnen.

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