Volleyball: Souveräner 3:1-Sieg gegen PTSV Aachen
Tebus mit geglückter Revanche

Tecklenburger Land -

Den Tecklenburger Land Volleys ist die Revanche in der 3. Liga gegen PTSV Aachen geglückt. Darüber hinaus gewann Trainer Mathias Rusche weitere Erkenntnisse.

Sonntag, 23.02.2020, 20:14 Uhr aktualisiert: 24.02.2020, 17:18 Uhr
Hier kann Aachens Niklas Krämer (links) Sebastian Gartemann (Nr. 17) und Fabian Niemöller, überspielen, ansonsten stand der Tebu-Block insgesamt sicher
Hier kann Aachens Niklas Krämer (links) Sebastian Gartemann (Nr. 17) und Fabian Niemöller, überspielen, ansonsten stand der Tebu-Block insgesamt sicher

Karnevalsgeschädigt waren sie keineswegs. Im Gegenteil. Topfit zeigten sich am Sonntagnachmittag in der Halle am Burgweg in Laggenbeck die Drittliga-Volleyballer der Tecklenburger Land Volleys. Mit 3:1 (25:19, 21:25, 25:18 und 25:20) setzten sich die Tebus nach 89 Minuten gegen PTSV Aachen durch und nahmen damit eindrucksvoll Revanche für die unglückliche 2:3-Hinspielniederlage, trotz eines Punktverhältnisses von 99:90.

„Das war schon ok“, sprach Tebu-Trainer Mathias Rusche von einem verdienten Sieg. „Man hat gesehen, wenn wir uns in einen Flow reinspielen, wir den nötigen Spirit aufs Feld bringen, dann sind wir kaum zu schlagen.“ Das hat im ersten, dritten und vierten Satz sehr gut geklappt. „Aber es ist eine Crux“, fuhr Rusche fort. „Wieder einmal zeigen wir nach einem starken ersten Satz danach große Schwächen. Warum das so ist, ich weiß es nicht.“

So roch es sogar nach einem Déjà-vu für die Tebus. Im Hinspiel hatten sie auch den ersten Durchgang klar gewonnen, den zweiten knapp verloren, den dritten wieder sicher gewonnen. Als die Hausherren im vierten Abschnitt mit einem vergebenen Aufschlag begannen und dann mit 0:2 hinten lagen, wurden viele an das Hinspiel erinnert. Am Sonntag jedoch zeigten sich die Tebus auf der Höhe. „Da standen wir wie zuvor im dritten Satz stabil. Wir haben das Spiel breit gemacht und variabel gespielt“, erklärte Rusche.

Aus dem 0:2 machten die Tebus schnell ein 4:2. Mit einer Aufschlagserie führte Frederic Frehe, der auf Tebus-Seite „wertvollster Spieler“ war, sein Team zu einem 9:3-Vorsprung. Die Aachener hatten nun nichts mehr entgegenzusetzen. Kontinuierlich baute die Rusche-Sechs die Führung aus. Zwar wehrten die Aachener drei Matchbälle ab. Dann schlugen sie aber eine Aufgabe ins Aus. Das war der Punkt zum 25:20 und damit zum 3:1-Sieg für die Hausherren.

Im ersten Durchgang lagen die Tebus von Beginn an vorne und ließen nie einen Zweifel daran, wer diesen Satz gewinnen würde. Zwar wehrte Aachen hier bereits drei Satzbälle an, nach 19 Minuten hieß es dann aber doch 25:17. Im zweiten Durchgang wurden einige Probleme bei den Hausherren offensichtlich. Der PTSV ging ein hohes Risiko, setzte die Tebus mit gefährlichen Angaben sofort unter Druck. Mit Erfolg. Die Tebus konnten ihr Spiel nicht richtig aufbauen. Wenn es auch durchgehend knapp war, lagen die Gäste doch ständig vorne und nutzten nach 25 Minuten ihren zweiten Satzball zum 25:21.

Danach waren die Tebus wieder dran und ließen sich in den folgenden Sätzen die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Mit dem Sieg festigten die Tebus den fünften Tabellenrang. Nun hat die Mannschaft von Mathias Rusche drei Wochen Pause, ehe es am Samstag, 14. März, mit einem Heimspiel gegen den Zweitplatzierten DJK Delbrück weitergeht.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7287850?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35348%2F
Nachrichten-Ticker