Kreisliga A Tecklenburg
Preußen beim 2:4 in Dörenthe noch gut bedient

Lengerich -

Die Niederlage in Dörenthe war zwar unnötig. Nur: Wer Harakiri-Fußball spielt, muss froh sein, wenn er am Ende nur 2:4 verloren hat.

Sonntag, 01.03.2020, 19:34 Uhr aktualisiert: 02.03.2020, 10:22 Uhr
Martin Fleige erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Preußen in Dörenthe.
Martin Fleige erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Preußen in Dörenthe. Foto: Alfred Stegemann

Unnötig hat Preußen Lengerich mit 2:4 (1:2) in Dörenthe verloren.Nach Einschätzung von Obmann Uwe Meyer , der den verhinderten Trainer Pascal Heemann vertrat, wäre ein Punkt möglich gewesen. „Letztendlich sind wir mit dem 2:4 aber noch gut bedient. Wir hätten uns auch noch zwei oder drei Gegentoren mehr einfangen können.“

Auf dem harten Ascheplatz in Dörenthe brauchten die Preußen eine Zeit, um sich zurechtzufinden. In der 21. Minute ging Dörenthe in Führung, erhöhte sechs Minuten später durch einen Foulelfmeter auf 2:0. „Erst danach haben wir angefangen, Fußball zu spielen.“ In der 31. Minute gelang der Anschlusstreffer durch Sascha Höwing. Nach der Pause bestimmten die Preußen das Spiel und kamen durch Martin Fleige in der 67. Minute zum Ausgleich. „Anstatt dann ruhig zu spielen und zumindest den Punkt zu sichern“, sah Meyer dann Harakiri-Fußball. Bälle wurden planlos nach vorne geschlagen, oder nach Fehlpässen schnell verloren. Die Folge: Dörenthe bekam Oberwasser und ging in der 71. Minute in Führung. Fast mit dem Schlusspfiff fiel dann das 4:2.

„Wir haben viel zu offen gestanden und Glück gehabt, dass Dörenthe viele Chancen nicht genutzt hat“, so Meyer. Zudem mussten einige Spieler angeschlagen durchspielen, da nur zwei Ersatzleute dabei waren.

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