Oberliga: Volleyballerinnen genügt durchschnittliche Leistung beim 3:1 in Schledehausen
Tebus mit angezogener Handbremse

Tecklenburger Land -

Die Oberliga-Volleyballerinnen landeten einen 3:1-Sieg beim Tabellenfünften TV Schledehausen. Der Mannschaft reichte eine durchschnittliche Leistung, um dennoch souverän zu gewinnen.

Dienstag, 03.03.2020, 18:26 Uhr aktualisiert: 04.03.2020, 17:52 Uhr
Die Tebus, hier im Angriff, überzeugten in Schledehausen und wiederholten den Hinrundenerfolg.
Die Tebus, hier im Angriff, überzeugten in Schledehausen und wiederholten den Hinrundenerfolg. Foto: gai

„Es war ein verdienter 3:1-Sieg, der aber nicht deutlich genug war“, auf diesen Nenner brachte Tebu-Trainer Julian Keller die Partie Oberliga-Volleyballerinnen der Tecklenburger Land Volleys beim Tabellenfünften TV Schledehausen .

Der Tabellendritte hatte zu Beginn eine gute Annahme und schlug gut auf. Anschließend wackelte die Annahme etwas, und auch die Tebu-Block-Arbeit war nicht immer optimal. Da gelangen den Gastgeberinnen einige relativ einfache Punkte. So hieß es im ersten Durchgang 17:15 für die Gäste, die sich dann auf 22:17 absetzten und am Ende mit 25:18 erfolgreich waren.

Im zweiten Satz spielten die First Ladies zunächst konzentriert weiter. Die Tebus erspielten sich deutliche Führungen (15:6, 18:8, 20:10). Der TV Schledehausen verkürzte zwar 19:23, doch Keller hatte nie das Gefühl, den Satz abgeben zu müssen. Am Ende hieß es 25:20 für die Tebus.

Im dritten Satz spielten die Gäste etwas fahrig, bewegten sich in der Ballannahme nicht mehr so gut, auch im Aufschlag wurde zu wenig Druck gemacht. Auch mit dem Angriffsspiel war Keller in dieser Phase nicht zufrieden. Mit 10:4 führte der Gastgeber deutlich. Keller sah sich zu verschiedenen Spielerinnen-Wechsel gezwungen. „Die Auswechselspielerinnen haben sich nach dem deutlichen Rückstand zurückgekämpft“, freute sich Keller. Die Gäste verkürzten auf 19:20, hatten am Ende aber mit 21:25 das Nachsehen.

Die Tebus fanden jedoch aber zu ihrem Spiel zurückgefunden, und im vierten Satz lief es wieder deutlich besser. Über 7:4, 13:9, 17:12 18:13, 21:13 und 22:16 erspielten sie sich eine 24:18-Führung. 23:24 hieß es in der Schlussphase, als dann endlich der Matchball zum 25:23 gelang. „Das war etwas ärgerlich. Aber grundsätzlich war ich mit meiner Mannschaft zufrieden“, sagte Keller, der sich jetzt mit seiner Mannschaft auf das Spiel um Platz drei gegen Raspo Lathen freut.

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